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Kinderklinik nutzt humanoiden Roboter um kleine Patienten aufzumuntern

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In der Kieler Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) werden als erstes Kinderkrankenhaus in Deutschland mittlerweile humanoide Roboter eingesetzt. Es handelt sich um Exemplare des Modells Zora, welche vom niederländischen Hersteller Consyst stammen. Die Roboter ersetzen aber natürlich weder Ärzte noch Pflegekräfte, sondern sollen die kleinen Patienten etwa spielerisch zu Fitnessübungen motivieren oder sie mit Geschichten und Tanzeinlagen unterhalten bzw. aufmuntern. Rund 30 Übungen zählen zum Repertoire von Zora. Der Roboter spricht mit sanfter, freundlicher Stimme, gibt aber präzise Anweisungen wie „Linkes Bein strecken“ und macht den Kindern dann auch die Übungen vor.

Zora bringt entsprechend auch Mikrofone und Lautsprecher mit. Nach dem Einsatz in Kiel will man die Verwendung im Norden auch auf Lübeck ausweiten: Zwei Roboter sind aktuell in Kiel im Einsatz, einer soll quasi nach Lübeck umsiedeln. " Die Roboter sollen unsere Therapie unterstützen, aber keine Physiotherapie übernehmen ", sagt die leitende Physiotherapeutin des UKSH, Stefanie Fimm. Für Kinder tanzen die Roboter mit 4,5 kg Gewicht beispielsweise den Gangnam Style oder erzählen kleine Geschichten aus dem Star-Wars-Universum, die sie auch mit Lichtschwert-Sounds untermalen. Neben Deutsch spricht Zora auch noch Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch, Japanisch und Niederländisch. Arabisch und Türkisch sollen bald nachgerüstet werden.

Wie bereits erwähnt, soll Zora keinen menschlichen Kontakt ersetzen und ist vielmehr ein Zusatzangebot, das offenbar bisher gut bei den Kindern ankommt. Weltweit sind bereits über 400 Zora im Einsatz, unter anderem auch in der Altenpflege. Für Zora sind zudem auch weitere Aufgaben im Rahmen eines Projekts zu Autismus geplant.

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Kommentare (19)

#10
Registriert seit: 05.12.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5105
Zitat oooverclocker;25681606
Das ist definitiv daraus ableitbar, dass in der Vergangenheit schon die mangelnde Fürsorge von vielen Eltern dazu geführt hat.

Ach, die Homoehe wird mangelnde Fürsorge für ausgesetzte Kinder sicher schon richten.

/Ironie off
#11
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Registriert seit: 11.10.2009
Franken
Oberbootsmann
Beiträge: 902
Zitat Mandara;25681699
Ach, die Homoehe wird mangelnde Fürsorge für ausgesetzte Kinder sicher schon richten.

/Ironie off


:lol:
#12
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Registriert seit: 18.09.2014
Gelsenkirchen
Stabsgefreiter
Beiträge: 353
Oh man das Niveau läst zu Wüschen übrig, was hat jetzt die Homoehe hier mit zu tun ? Richtig reingarnichts..............

Aber mal im Ernst Robos als Bewegung Animatur im krankenhaus naja. Ich weiss noch als ich 4 Wochen im krankehaus Lag und anschliessend 6 wochen im rolli mit 6 Monate Physio. Da war ich froh das man mich in ruhe lässt. Aber leider muss man da durch.

Und nur so am Rande ich Finde Fortschitt gut und auch Wichtig aber es gibt mir zu bendeken was auch für gefahren auf uns zu kommen. Es kann alles gut gehen aber es kann auch einges schieff gehen. Aber viele denken nicht daran.
#13
Registriert seit: 09.12.2006
NRW
Flottillenadmiral
Beiträge: 5504
Ich unterstütze jeden technischen Fortschritt (auch in der Medizin) aber nicht so ein quatsch

Kann mich noch ganz genau erinnern wo ich mit 8-9 im Krankenhaus lag und nichts für mich schöner war, als ich jede Nacht von einer Krankenschwester Märchen vorgelesen bekommen habe :D oder mit mir Brettspiele gespielt haben - Für ein Kind im Krankenhaus quasi Mama-Ersatz!

Wer hätte schon lust auf so eine Plastikbüchse ?
#14
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Registriert seit: 27.07.2008
Nahe München
Vizeadmiral
Beiträge: 6906
Zitat FB07;25683466
Kann mich noch ganz genau erinnern wo ich mit 8-9 im Krankenhaus lag und nichts für mich schöner war, als ich jede Nacht von einer Krankenschwester Märchen vorgelesen bekommen habe :D oder mit mir Brettspiele gespielt haben - Für ein Kind im Krankenhaus quasi Mama-Ersatz!


Sowas wirst du heute kaum noch finden.
Die Krankenhäuser sind so unterbesetzt (man muss ja sparen), da hat niemand Zeit sich um ein einzelnes Kind zu kümmern.
#15
customavatars/avatar13256_1.gif
Registriert seit: 07.09.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4827
Zitat L4M4;25685265
...Die Krankenhäuser sind so unterbesetzt...


Und damit wären wir wieder beim Geld und dem Standpunkt von oooverclocker...

Nichts gegen Fortschritt, aber in der nächsten Dekade werden Roboter bzw. Computer so einige Berufe verdrängen und das wird für alle ein böses Erwachen.
Wer übrigens meint, dass die "neuen" Berufe die dann entstehen jedem eine Erwerbsmöglichkeit bieten werden, der irrt sich gewaltig.

Das Problem sind also nicht die Roboter, sondern das was damit langfristig bezweckt werden soll.
#16
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12427
Zitat Robo;25686807
Das Problem sind also nicht die Roboter, sondern das was damit langfristig bezweckt werden soll.

Ist es etwa falsch kostenefizient vorzugehen?
Wir sind in einem wirtschaftlichen System und Krankenhäsuer sind and en meisten Orten heirzulande nicht so selten, dass man nicht wählen könnte.
#17
customavatars/avatar179024_1.gif
Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Kosteneffizient :lol:
In Deutschland wurden in den letzten Jahren schon massenhaft Arbeitsplätze geschaffen, die nur nutzlos sind. Die Rechtsabteilungen sind teilweise so groß geworden, dass einfache Produkte, wie Möbel, eine Privatperson schon günstiger in der gleichen Qualität selbst produzieren kann - und da ist das Lernen, wie die Herstellung funktioniert, schon mitinbegriffen. Wir degenerieren mindestens seit den Siebzigern, statt dass die Produktion günstiger wird, arbeiten immer weniger Menschen, während immer mehr mit dem Zettel um sie sitzen und nur protokollieren - und dabei selbst zusätzlich von seinem Lohn leben. Dadurch werden die Produkte übermäßig teurer, während die Löhne nur mehr und mehr verteilt werden. Dass nun schon Produkte planmäßig nach 2-3 Jahren zerstört werden, zeigt ja nur, dass es mittlerweile schon so schlimm ist, dass die Firmen sogar mehrmals für das gleiche Produkt die gleichen Kunden abkassieren müssen, um die ganzen Kosten noch tragen zu können.

Natürlich liegt das ein Stück weit an der Automatisierung... es wäre eventuell hart, zu erfahren, dass man völlig nutzlos ist und es für die Allgemeinheit günstiger ist, wenn man ein Grundeinkommen bezieht, um zu überleben. Aber leider sieht die nackte Wahrheit eben so aus, und die fortwährende Bürokratisierung als Beschäftigungsmaßnahme wird irgendwann platzen.

Es gäbe so viele Dinge, die im Staat nicht erledigt werden, was Naturpflege, Sauberkeit, Wartung der Infrastruktur etc. betrifft, doch da man quasi herabdiktiert hat, mittlerweile schon jedem, der einen IQ von 100 oder mehr hat, nach ein bisschen Zuhören und Wiedergeben derselben Inhalte einen Studienabschluss in den Allerwertesten zu stecken, sind sich die Leute nun zu fein, ihre Extremitäten für Belastungen über 100g noch zu rühren.

Wenn diese Leute wenigstens halbwegs anständige Arbeit fabrizieren würden, wäre das ja noch verkraftbar. Doch leider stellt man mittlerweile fest, dass es so weit gekommen ist, dass die größten Voll**** mit einem großen BMW rumfahren, nicht mal den geringsten Peil davon haben, warum sie überhaupt existieren und durchweg einen völligen Mist verzapfen, den andere dann wieder reparieren müssen.

Wenn jemals irgendwer noch auf Kosteneffizienz geachtet hat, waren das vielleicht die Leute in den 50ern und 60ern, die völlig ohne Automatisierung einen Wohlstand geschaffen haben, den wir nun nicht mal erhalten können.
#18
Registriert seit: 16.05.2015

Leutnant zur See
Beiträge: 1141
Nun unterstützend dürfte das funktionieren. Aber nicht als Ersatz für menschliches Personal.
#19
customavatars/avatar13256_1.gif
Registriert seit: 07.09.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4827
Nein, natürlich ist Kosteneffizienz das beste was es gibt - zumindest bis Dein eigener Job automatisiert wird...
Wenn man Dein Urlaub zB. auf 1T/J kürzen würde, wäre es auch effizienter - eine Zeit lang...
Wenn man Deinen Kollegen entlässt und Du seinen Job mitmachen must, wäre es auch effizienter - eine Zeit lang...

Bis jetzt hat jede Sparmassnahme an Personal die Kosten nur verschoben, meistens auf die Allgemeinheit.

Versuche einfach etwas weiter zu denken und die Effekte die es auf die Gesellschaft hat/haben wird mit einzubeziehen.
Dieses System Funktioniert nur so lange, wie genug Menschen (gut)bezahlte Arbeit haben und wenn das kippt, ist alles vorbei - um das festzustellen, muss man nicht mal besonders gut rechnen können... Dass "unsere" Politiker dem endgegenwirken werden kann man sich abschminken, die leben in einer anderen Welt.

Das ist natürlich nur meine bescheidene Meinung und jeder kann gerne eine andere haben.
Leider ist eine saubere Diskussion in Foren meistens unmöglich, daher schreibe ich auch selten etwas.
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