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Oculus VR will keinen Content mehr produzieren, schließt Story Studio

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oculus riftOculus VR hat bekannt gegeben, dass man sein Story Studio schließt. Die Entwickler hatten bisher unter anderem an den interaktiven und teilweise mit Preisen ausgezeichneten VR-Erfahrungen „Lost“, „Henry“ sowie „Dear Angelica“ gearbeitet. Noch laufende Projekte werden nun nicht mehr fertig-, sondern eingestellt. Laut Oculus VR ermutige man die Entwickler des Story Studio sich bei Oculus VR intern auf andere Positionen zu bewerben.

Offiziell gibt Oculus VR als Begründung für die Schließung des Studios an, dass man statt intern Content zu entwickeln lieber externe Studios unterstützen wolle. Hinter den Kulissen könnte aber auch sicherlich eine Rolle gespielt haben, dass Virtual Reality nach wie vor eine Nische ist und gerade Oculus VR bisher mit den Verkaufszahlen der Rift hinter den Erwartungen liegt. Die Schließung des Story Studio macht die Ausgaben für das Unternehmen überschaubarer.

Letztes Jahr habe Oculus VR externen Entwickler ca. 250 Millionen US-Dollar Unterstützung zur Erschaffung von VR-Inhalten zugesagt. Dieses Jahr wolle man von dieser zugesagten Summe 50 Millionen US-Dollar speziell für Virtual-Reality-Erfahrungen reservieren, die kein traditionelles Gaming beinhalten. Insgesamt glaube man nach wie vor an eine große Zukunft für Virtual Reality und werde sich dafür auch einsetzen. Auch wenn man das Story Studio somit nun schließe, würden die Ideen dahinter weiterleben und die Basis für tolle VR-Erfahrungen bestehe bereits.

Man darf gespannt sein, wie es im Markt für Virtual Reality weitergeht, nun da Oculus VR sich beispielsweise darauf besinnt nur noch externe Entwickler zu unterstützen, selbst aber keine Inhalte mehr bereitstellen wird. Erst im März hatte Oculus zudem den Preis der Rift gesenkt.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 13477
VR ist wie 3D beim TV: großer Hype und nach 3 Jahren weg vom Markt :D

Es scheitert an der Technik (Umsetzung), Preis & Content.

In 10 Jahren, vielleicht.
Dann aber: kein halbes Kilo am Kopf + Kabelsalat, keine 600€+ für das "Display" und nicht nochmal 1000€+ für das "Zuspielgerät"

Eher setzt sich AR durch.
#2
Registriert seit: 04.02.2007
Stuttgart
Hauptgefreiter
Beiträge: 230


Ich hoffe du liegst falsch MENCHI. VR macht zu viel Spaß.

#3
Registriert seit: 25.04.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 217
Habe sowohl 3D Fernseher als auch VR erlebt und da liegen Welten dazwischen. Wenn VR so untergeht wie 3D Fernseher, wäre das ein riesiger Verlust. Da steckt so enorm viel Potential drinnen...
#4
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Registriert seit: 07.08.2015
Athen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1399
VR wird wohl einfach nicht zum Massenprodukt. Da muss man dafür die Oculus-Treiber/-Software soweit optimieren, daß Spiele/Apps/Software in Zukunft keine eigenen Optimierungen mehr brauchen wenn auf die Treiber hinoptimiert wurde - dann dürfte es relativ wenig Probleme geben.

VR lebt von Immersion, aber niemand mag den Helm...
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