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Apple Watch 2: Mit GPS im alten Gewand

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apple watchSchon zur WWDC im Juni wurde mit einer neuen Version der Apple Watch gerechnet, mehr als einen Blick auf die kommende Version des Smartwatch-Betriebssystems gewährte Apple jedoch nicht. Dennoch halten Branchenkenner daran fest, dass die zweite Generation noch in diesem Jahr gezeigt und verkauft wird. So auch Analyst Ming-Chi Kuo, der eine überdurchschnittliche Quote in Bezug auf Apple vorweisen kann.

Ihm zufolge wird die Apple Watch 2 in gleich zwei Konfigurationen in den Handel kommen. Dem günstigeren der beiden Modelle wird Apple ein neues Display spendieren, das dünner als das bisherige ausfallen soll. Zusätzlich wird es einen neuen SoC im 16-nm-Format geben, der über mehr Leistung verfügen und dennoch sparsamer sein soll. In allen weiteren Punkten bleibt es den Angaben nach bei dem, was die aktuelle Apple Watch bietet, lediglich von Verbesserungen bezüglich der Wasserdichtigkeit ist noch die Rede. Das Design soll dennoch nahezu unverändert bleiben - einschließlich der Maße.

Das neue Premium-Modell soll der ersten Generation rein äußerlich zwar auch stark ähneln, wird im Innern jedoch zwei wichtige Änderungen bieten. Zum einen ist die Rede von einem GPS-Modul, das die Smartwatch vor allem beim Sport unabhängiger vom gekoppelten iPhone machen würde. Zum andere wird über ein Barometer speluliert. Ein solches steckt beispielsweise auch in der Samsung Gear Fit2 und sorgt dort dafür, dass Höhenunterschiede genauer erfasst werden können. Da auch hier das dünnere Display Einzug halten soll, wirkt die Beibehaltung der bisherigen Maße unnötig. Vermutet wird, dass Apple den gewonnen Raum für einen größeren Akku nutzen wird. Angesichts eines GPS-Moduls erscheint das plausibel. Schließlich belastet die Satellitenortung den Energiespeicher spürbar.

Die Apple Watch 2 soll optisch weitestgehend der ersten Generation entsprechen
Die Apple Watch 2 soll optisch weitestgehend der ersten Generation entsprechen

Ob die Apple Watch 2 zusammen mit dem iPhone 7 Anfang September gezeigt vorgestellt wird, bleibt vorerst aber eine unbeantwortete Frage. Kuo selbst äußerst sich dazu nicht, spekuliert dafür jedoch über die Preisgestaltung. So soll zumindest das neue Einstiegsmodell günstiger als die erste Generation werden, die in Deutschland bei 349 Euro startet.

Eine komplett überarbeitete Version der Apple Watch soll frühestens 2017 an den Start gehen. Für die dritte Generation rechnet man mit einem LTE-Modem sowie einem Micro-LED-Display. Damit soll der Energiebedarf deutlich verringert werden, die Technik gilt als sparsamer als die derzeit genutzte OLED-Lösung.

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