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Kickstarter-Kampagne: Pebble-Armband ermöglicht Bezahlen per kontaktlosem NFC

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kickstarterKontaktloses Bezahlen per NFC verbreitet sich gerade außerhalb von Deutschland immer stärker - hierzulande geschieht dies aber weiterhin mit angezogener Handbremse. In den skandinavischen Ländern, aber auch in den Niederlanden sowie weiten Teilen Asiens oder den USA ist man hier schon viel weiter. Nicht ohne Grund haben Apple und Samsung ihre eigenen Bezahldienste gestartet und auch die Kreditkartendienstleister verbauen inzwischen NFC-Chips in ihren Plastikkarten.

Das Smartphone und/oder die Smartwatch sind immer dabei, daher eigenen sie sich sicherlich auch am besten, um den Bezahlvorgang durchzuführen. Nach der Apple Watch und der Samsung Galaxy Gear S2 ist die sind die Modelle der Pebble die meistverkauften Smartwatches. Doch keine der Pebble-Uhren verfügt über einen NFC-Chip. Die Macher einer Kickstarter-Kampagne haben sich dies zum Anlass genommen und wollen mit dem Pagaré ein smartes Armband für die Pebble fertigen.

Pagaré für die Pebble-Smartwatch
Pagaré für die Pebble-Smartwatch

Einen Großteil der Beschreibung auf Kickstarter verwenden die Macher auf die Vorteile des kontaktlosen Bezahlens. Eine Aufzählung einiger NFC-Partner, kompatiblen Zahlungsdienstleistern sowie namhaften Shops darf natürlich auch nicht fehlen, hat mit dem Pagaré selbst aber recht wenig zu tun. Die Pebble (hier hat man die Wahl die eigene Pebble Time Round, Time Steel oder die einfache Time zu verwenden - die von uns getestete Pebble Classic wird nicht unterstützt) wird am Pagaré-Armband befestigt. Das Armband kontaktiert dabei auch die Ladekontakte der Pebble. Über einen USB-Anschluss des Pagaré-Armbandes wird dann auch der Akku der Pebble geladen.

Die Macher des Pagaré wollen aber mehr bieten als ein NFC-Bezahlsystem. Unterstützt wird unter anderem auch FitPay, ein mobiles Bezahlsystem für einige Nahverkehrssysteme. Solche, ähnliche und neue Funktionen sollen per Update nachgereicht werden können - auch wenn es sich beim Pagaré-Armband eigentlich nur um eine passive Komponente handelt. Das System lässt sich beispielsweise derart verändern, dass auch eine Zugangskontrolle durchgeführt werden kann - ob und wie NFC-basierte Schließsysteme dabei freigeschaltet werden können, lässt sich derzeit aber nicht sagen.

Pagaré für die Pebble-Smartwatch
Pagaré für die Pebble-Smartwatch

Die verschiedenen Accounts wie Kreditkarten und andere Bezahlsysteme werden in einer App hinterlegt. Diese ist auf dem Smartphone einzusehen. Die Auswahl des jeweiligen Kontos beim Bezahlvorgang ist aber auch auf der Pebble möglich. Zwei Sicherheitskomponenten sollen dabei vor dem Zugriff unberechtigter Personen schützen. So soll das Armband erkennen können, ob es am Handgelenk getragen wird oder nicht. Eine 4-steillige Pin soll eine weitere Sicherheitsebene einziehen. Die Pin muss immer dann eingegeben werden, wenn das Armband das erste mal angezogen wird.

Das Pagaré soll für die Pebble Time als Silikon-Armband in den Farben weiß, schwarz und rot erscheinen. Für die Pebble Time Steel sind Ledervarianten in den Farben scharz, rot und steinfarben vorgesehen. Zur Pebble Time Round kompatibel sind ebenfalls Ledermodelle in schwarz und braun.

Pagaré für die Pebble-Smartwatch
Pagaré für die Pebble-Smartwatch

Wer nun daran interessiert ist das Projekt zu unterstützen kann dies wie immer in verschiedenen Stufen tun. Der günstigste Einstieg ist mit 49 US-Dollar möglich, was ein beliebiges Armband beinhaltet. Die Auslieferung soll im Juli diesen Jahres beginnen. Der spätere Preis für die Armbänder soll bei 89 US-Dollar liegen. Von den 120.000 US-Dollar, die insgesamt eingesammelt werden sollen, sind bereits rund 33.000 US-Dollar zusammengekommen. Weitere Details zum Pagaré sind auf der Seite der Kickstarter-Kampagne verfügbar.

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