> > > > Eine LEGO-Drohne zum Selberbauen auf Kickstarter

Eine LEGO-Drohne zum Selberbauen auf Kickstarter

Veröffentlicht am: von

kickstarterSpätestens seit der Parrot AR.Drohne oder der Parrot AR.Drohne 2.0 erobern die kleinen Quadrocopter auch die privaten Haushalte. Mit Preisen von derzeit 270 Euro sind die kleinen Fluggeräte, die sich über das Smartphone steuern lassen, aber kein günstiges Vergnügen. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter gibt es seit dem Oster-Wochenende eine Kampagne für eine Drohne aus LEGO-Bausteinen zum Selberbauen.

Angeboten wird die Drohne aus LEGO-Bausteinen dabei in drei verschiedenen Designs: Einmal mit einem gelb/roten Grundgerüst, einmal mit weiß/blauen Steinen und einmal komplett in Schwarz. Wer den Bausatz haben möchte, der muss das Projekt mit mindestens fünf US-Dollar unterstützen. Wer auch gleich die 3D-Modelle für den 3D-Druck haben möchte, muss mindestens 30 US-Dollar geben.

Für den ersten Bausatz mit allen nötigen LEGO-Steinen und Motoren werden hingegen 160 US-Dollar fällig. Eine Fernbedienung, der Akku und der nötige Kleber für den Zusammenbau der Drohne sind dann allerdings nicht im Paket enthalten. Das Komplett-Paket gibt es erst zu einem Preis von 630 US-Dollar. Dann ist aber auch ein GPS-Modul, das für den autonomen Heimflug sowie die anschließende Landung nötig ist, mit enthalten. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl von Ersatz-Teilen mit dazu. Jedoch muss man auch hier den Akku selbst mitbringen. Schade, dass selbst für diesen Preis keine Kamera für Luftaufnahmen mitgeliefert wird, wie eigentlich im Video des Kickstarter-Projekts zu sehen.

Eine Lieferung der Bauteile nach Deutschland wird ebenfalls nicht ermöglicht. Die Entwickler liefern nur innerhalb der USA aus, mit Ausnahme der Bauanleitung, die nach erfolgreichem Kampagnen-Verlauf wohl per E-Mail an die Unterstützer verschickt wird.

Die Kampagne läuft noch bis zum 10. Mai 2014. Für die Realisierung der LEGO-Drohne wollen die Entwickler mindestens 2.000 US-Dollar haben. Allgemein scheint LEGO unter Crowdfunding-Entwicklern sehr beliebt zu sein. Vor kurzem startete auch die Kampagne des Roboter-Baukasten ThinkerBots, der sich ebenfalls mit LEGO-Bausteinen erweitern lässt.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (6)

#1
customavatars/avatar160942_1.gif
Registriert seit: 29.08.2011

Korvettenkapitän
Beiträge: 2100
Cool :fresse:
#2
customavatars/avatar163675_1.gif
Registriert seit: 22.10.2011
München
Vizeadmiral
Beiträge: 6533
Dann lieber selberbauen mit allu chassis...
#3
Registriert seit: 17.09.2009

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 388
Da Lego im Prinzip so etwas wie eine Programmiersprache ist nur logisch.
Mit der Anleitung sollte die Drone dazu deutlich günstiger mit den eigenen Kinderbeständen oder im tausch mit Neffen und Freunden möglich sein.
#4
customavatars/avatar178325_1.gif
Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4557
Nur musst du dann immernoch an die "3D-Printed Parts" und die "Hardware" kommen ;)
#5
customavatars/avatar15003_1.gif
Registriert seit: 06.11.2004
Hannover
Flottillenadmiral
Beiträge: 5142
Viel zu teuer und sicher auch unnoetig schwer durch das verwdndete Material.
#6
customavatars/avatar121653_1.gif
Registriert seit: 19.10.2009
127.0.0.1
Lesertest-Fluraufsicht
Beiträge: 6331
Nen Quad auf Warthox-Basis ist 3x Günstiger und 5x Besser.. :D
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Eröffnungsfeier: Olympische Ringe durch 1.218 Drohnen von Intel dargestellt

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL

    Heute wurden die olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang eröffnet. Während der Eröffnungsfeier waren auch 1.218 Quadrocopter im Einsatz, die bereits mehrfach einen Auftritt bei öffentlichen Veranstaltungen hatten. Die Drohnen basieren auf Intels Shooting... [mehr]

  • Feinstaubsensor und Datenerhebung im DIY-Verfahren

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/FEINSTAUBSENSOR-DIY-LOGO

    Heute mal etwas anderes – warum nicht einmal einen Feinstaub-Sensor selbst bauen? Natürlich nach Anleitung, wenngleich es davon schon viele gibt, die aber nicht in jedem Schritt ganz eindeutig sind und zudem einige Hürden haben. Wir lassen also den Lötkolben warmlaufen, bauen uns einen... [mehr]

  • Apple AirPower soll 149 US-Dollar kosten und mit 22 Spulen ausgestattet sein

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AIRPOWER

    Bereits im September 2017 hat Apple seine Ladematte AirPower offiziell vorgestellt. Damals konnte das Unternehmen weder einen Termin, noch einen Preis nennen. Daran hat sich bisher nichts geändert, denn fast ein Jahr später sucht man AirPower weiterhin vergebens in den Regalen der Händler.... [mehr]

  • Tesoro Zone Evolution im Test - breit geschnittener Gaming-Stuhl

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TESORO_ZONE_EVOLUTION_TEASER

    Was haben Kryptowährungen und Gaming-Chairs im Jahr 2017 gemeinsam? Beide boomen in einem Ausmaß, wie man es sich vor einigen Jahre nicht hat vorstellen können. Unser neuester Redaktionszugang ist der Tesoro Zone Evolution, den wir ausführlich probegesessen haben. Der Markt der Sitzmöbel... [mehr]

  • Sony WH-1000XM3: Noise-Cancelling-Kopfhörer in dritter Generation

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SONY

    Bei den Noise-Cancelling Bluetooth-Kopfhörer tut sich einiges. Besonders deutlich wird das mit Blick auf Sony. Erst im letzten Jahr haben wir den MDR-1000X auf dem Weg zur CES getestet. Jetzt wurde mit dem WH-1000XM3 bereits der Nach-Nachfolger vorgestellt.  Sony will dabei vor allem die... [mehr]

  • Elgato Thunderbolt 3 Dock im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ELGATO-THUNDERBOLT3-DOCK

    Schon mit der ersten Thunderbolt-Generation begleitete uns das Thema Docks. Die 10 GBit/s Bandbreite der ersten Generation waren aber noch ein Flaschenhals, denn neben USB, Ethernet und Co. sind die Display-Erweiterung ein wesentlicher Bestandteil des Docks. Hier fallen aber je nach Auflösung... [mehr]