Seite 1: Test: Parrot AR.Drone - das Spielzeug für den Geek

ar-drone-logoBereits auf der CES 2010 in Las Vegas präsentierte Parrot die AR.Drone - ein anfangs auf das iPhone zugeschnittener, inzwischen auch auf Android-Geräten steuerbarer Quadrocopter. Pünktlich zum bald anstehenden Weihnachtsgeschäft bietet sich vielleicht ein genauer Blick auf das Männer-Spielzeug an. Ferngesteuerte Flugzeuge und auch Hubschrauber sind bereits eine ganze Weile verfügbar, in ausreichender Qualität aber ebenso teuer wie schwer zu fliegen. Einen Arcade-Ansatz will hier die AR.Drone bieten.

Die AR.Drone von Parrot ist entweder beim Hersteller selbst im Online-Shop oder auch bei Amazon verfügbar. In unserem Preisvergleich ist sie ebenfalls vertreten, allerdings bietet sich der Kauf bei Amazon direkt an. Auf den Grund werden wir später noch genauer eingehen. Die komplett ausgestattete AR.Drone kostet zwischen 275 und 300 Euro.

Abstürze und auch Beschädigungen werden sich nicht immer verhindern lassen. Aus diesem Grund sind auch Einzelteile zur AR.Drone erhältlich. Diese reichen von Ersatzrotoren für 7 Euro bis hin zur Hauptplatine für 100 Euro. Je nachdem, welches Teil beschädigt wurde, kann dies mehr oder weniger kostengünstig ersetzt werden.

Die AR.Drone stellt im Test eine besondere Herausforderung dar. Wir können keine Benchmarks erstellen oder die technischen Eigenschaften mit anderen Modellen vergleichen. Wir können aber versuchen eine möglichst genaue Beschreibung zur Drone selbst und der Handhabung zu verfassen, sodass der Kauf einer gut 300 Euro teuren Hardware auch ausreichend begründet werden kann. Vielleicht findet sich die AR.Drone nach einer ausführlichen Vorstellung etwas häufiger unter dem Weihnachtsbaum.

Die Parrot AR.Drone ist mehr als nur ein Quadrocopter mit WiFi-Fernbedienung über ein iOS- oder Android-Gerät. In ihr steckt weit mehr Computertechnik, als man glauben mag. Zu nennen wäre hier der ARM9-Prozessor mit einem Takt von 468 MHz. Hinzu kommen noch 128 MB DDR3-Speicher, eine WiFi- und USB-Schnittstelle sowie zwei Kameras, die ihre Bilder drahtlos auf die Steuerungseinheit übertragen. Auf Seiten der Sensoren seien ein MEMS 3-Achsen Beschleunigungssensor, ein 2-Achsen Gyroskop und 1-Achsen Gier-Sensor erwähnt.

Viel Technik also für ein Fluggerät, die dem Benutzer viel Arbeit nehmen, aber vor allem Sicherheit geben soll. Beginnen wollen wir wie immer mit einer ausführlichen Betrachtung der Hardware, in diesem Falle der Parrot AR.Drone.