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Sony rüstet die A7R II mit rückwärtig belichtetem 42,4-MP-Sensor aus

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Als Sony im Herbst 2013 die A7 und die A7R auf den Markt brachte, sorgten die beiden spiegellosen Systemkameras mit Vollformatsensor für einiges Aufsehen. Nachdem die A7 schon vor einem reichlichen Monat einen Nachfolger erhalten hatte, ist jetzt die A7R an der Reihe - sie wird von der A7R II beerbt. 

Das neue Top-Modell wird noch einmal aufgewertet. Vor allem mit dem neuen Sensor soll sich die A7R II vom Vorgänger abheben. Laut Sony ist das neue Modell die erste Vollformat-Kamera überhaupt mit einem rückwärtig belichtetem Sensor (BSI-Sensor, back side illumination). Bisher war der größte BSI-Sensor in Samsungs Kamera-Flaggschiff NX1 zu finden, also in einer APS-C-Kamera. Der BSI-Sensor ist die Grundlage dafür, dass Sony eine maximale Empfindlichkeit von ISO 102.400 freigibt. Sony erhöht auch noch die Auflösung auf beachtliche 42,4 MP. Dank neuem Phasen-Autofokus soll die AF-Performance steigen. Der Autofokus kann auch bei AF-Objektiven von Drittherstellern weiter genutzt werden. Sony spendiert der A7R II außerdem einen neuen Verschluss, der für 500.000 Auslösungen ausgelegt wurde und weniger vibrieren soll als der Verschluss der A7 R. Dazu kommt ein lautloser elektronischer Verschluss. 

Das Changelog ist damit aber noch nicht abgearbeitet. Neu sind auch eine 5-Achsen-Bildstabilisierung und ein 4K-Videomodus. Aufgezeichnet wird im XAVC S 4K-Format, und zwar wahlweise mit 30p/25p oder 24p. Die Bitrate liegt bei 100 Mbit/s. Detailverbesserungen wie ein neuer XGA OLED-Sucher mit 0,78-facher-Vergrößerung sollen die A7R II noch attraktiver machen. Letztlich ist Sonys neue Vollformatkamera aber ein Produkt für anspruchsvolle Enthusiasten mit tiefem Geldbeutel. Zum Verkaufsstart im August soll die A7R II 3.200 US-Dollar kosten. Sony spiegelloses Vollformatsystem wird nach wie vor etwas durch das überschaubare Angebot an nativen Objektiven ausgebremst. Zur Vorstellung der A7R II verspricht Sony für die nächsten Monate acht neue FE-Vollformatobjektive, so dass dann insgesamt 20 FE-Objektive verfügbar sind. 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 23.11.2009
Treppe rauf 2te Tür links
Oberbootsmann
Beiträge: 837
Leute BSI Sensoren sind nicht Hintergrundbeleuchtete Sensoren sondern von hinten beleuchtete Sensoren. Dadurch wird er gesamte Sensor beleuchtet und es wird nichts mehr von den leiterbahnen auf dem Chip verdeckt. dadurch auch die hohe ISO Empfindlichkeit.
#2
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Registriert seit: 18.10.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 939
wir sind nun mal zu viele Monitor Technik Freaks^^
da kann sowas passieren.
Aber die Kamera klingt echt interessant. In ein paar Jahren könnte ich mir vorstellen, die gebraucht zu erwerben. Aber erstmal Test zum Autofokus usw. abwarten
#3
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Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Vizeadmiral
Beiträge: 7821
Könnte mir mal ein Kamera Experte bitte erklären, wo der Vorteil von solchen Sensoren gegenüber normalen Vollformat liegt?
#4
Registriert seit: 11.06.2015

[online]-Redakteur
Beiträge: 7
Der Vorteil von einem solchen Sensor ist, zumindest in der Theorie, weniger Bildrauschen bei hohen ISO. Groß sind die Unterschiede zu „normalen“ Sensoren allerdings nicht.
#5
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 4056
Gerade nochmal wegen der Frage der Sensor-Bennenung schlau gemacht - im Wiki-Artikel ist sogar zu lesen: "Fälschlicherweise wird er von der Presse als ein hintergrundbeleuchteter Sensor angepriesen." Korrekt wäre rückwärtig belichtet. Ich passe das gleich an, Danke für den Hinweis.
#6
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Thüringen
Obergefreiter
Beiträge: 105
was ist der unterschied zwischen rückwärtig belichtet und hintergrundbeleuchtet ?
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