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Olympus stellt günstige OM-D vor - die E-M10

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Olympus

Als Olympus vor knapp zwei Jahren die OM-D E-M5 für das Micro-Four-Thirds-System auf den Markt brachte, war sie für viele Fotoenthusiasten eine der ersten ernstzunehmenden spiegellosen Systemkameras. Hinter dem Retro-Look verbirgt sich eine kompakte, aber leistungsstarke und gut ausgestattete Kamera. Mit der OM-D E-M1 hat Olympus zwischenzeitlich sogar noch schwerere Geschütze aufgefahren. Sowohl die E-M5 als auch die E-M1 sind mit Body-Preisen von 1.099 Euro bzw. 1.499 Euro aber keine besonders günstigen Kameras. Um das OM-D-Erlebnis für einen deutlich moderateren Preis anbieten zu können, hat Olympus heute die OM-D E-M10 vorgestellt.

Sieht man vom Verkaufspreis ab, entspricht die E-M10 in vielen Punkten der altbekannten E-M5. Die OM-D E-M10 zeigt sich erneut im Retro-Look. Das Metallgehäuse fällt mit 119 x 82 x 46 mm sogar noch etwas kompakter aus als bei der E-M5. Manuelle Kontrollmöglichkeiten gibt es aber genauso weiterhin wie einen elektronischen Sucher. Teilweise ist die E-M10 sogar etwas besser etwas besser ausgestattet als die nominell höher eingestufte E-M5. So nutzt sie zwar den gleichen Sensor wie das erste OM-D-Modell, hat aber den TruePic VII-Prozessor der E-M1. Außerdem wurde die Displayauflösung auf über eine Million Bildpunkte angehoben, der Videomodus unterstützt jetzt 1080/30p MOV mit bis zu 24 Mbps und W-LAN wurde auch noch integriert. Verzichtet werden muss hingegen auf den Wetterschutz und auch der integrierte Bildstabilisator fällt etwas einfacher als bei den beiden anderen OM-D-Modellen aus (3,5 Stops).

In Bezug auf die Spezifikationen bringt die E-M10 insgesamt wenig Neues. Für eine OM-D neu ist aber der Preis: 599 Euro wirken im Vergleich zum Verkaufspreis der E-M5 geradezu günstig. Parallel zur Kamera wurden gleich drei neue Micro-Four-Thirds-Objektive vorgestellt: Das M.Zuiko Digital 25mm F1.8 (399 Euro), das kompakte Kitzoom M.Zuiko Digital 14-42mm F3.5-5.6 EZ (399 Euro) und das ultraflache 9mm F8 Fish-Eye Body Cap-Objektiv (voraussichtlich unter 100 Euro). Erste Eindrücke von der E-M10 bietet beispielsweise das First Impressions Review von DPREVIEW.

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