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Ransomware-Attacke auf AMD: 56 GB an Daten abgeflossen

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amd logoImmer wieder werden kleine und größere Unternehmen sowie Behörden und öffentliche Einrichtungen von Ransomware befallen. Schnell heißt es hier dann meist, dass es sich dabei um einen Hacker-Angriff handelt. Häufig reichen jedoch schon eine manipulierte URL oder ein Office-Dokument mit Makros aus, damit sich Angreifer Zugang in ein Netzwerk verschaffen. Primär sind dann ein schlecht konfiguriertes Netzwerk, bzw. falsche Zugriffsrechte und Sicherheitsstrategien der Grund dafür, dass solche Angriffe letztendlich erfolgreich sind.

Nun hat es offenbar auch AMD getroffen. Die Gruppe RansomHouse soll sich Zugang ins Netzwerk verschafft und Daten entwendet haben – dies meldet Restore Privacy. Der genaue Umfang der Informationen, die abgeflossen sind, ist nicht bekannt. Restore Privacy will allerdings Zugriff auf die Daten gehabt haben (oder zumindest einen Teil davon) und soll nun zwischen RansomHouse und AMD moderieren.

Bereits am 2. Januar soll sich die Gruppe Zugriff verschafft haben. Zu den Daten sollen Netzwerkinformationen, Systeminformationen und Passwörter gehören. Bei 56 GB an Daten müssen aber auch noch einige weitere Informationen abgeflossen sein. Im vergangenen Jahr gingen Gigabyte auf ähnliche Art und Weise satte 112 GB an Daten verloren, die unter anderem Informationen zu zukünftigen Zen-4-Produkten enthielten.

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Gegenüber TomsHardware hat AMD bisher nur bestätigt, dass man die entsprechenden Berichte vernommen hat. Ob wirklich Daten abgeflossen sind, dazu wollte man sich nicht äußern.

"AMD is aware of a bad actor claiming to be in possession of stolen data from AMD. An investigation is currently underway."

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