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Bitcoin verliert weiterhin an Boden

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Momentan befindet sich der Bitcoin mal wieder auf Talfahrt. Im Vergleich zum April des aktuellen Jahres ist ein digitaler Coin nur noch die Hälfte wert. Derzeit lässt sich ein Bitcoin für rund 28.000 Euro erwerben. Grund hierfür dürfte unter anderem das harte Vorgehen der Volksrepublik China sein. Neben einem Verbot des Abbaus von Bitcoins hat man auch den Handel mit der Währung eingeschränkt. Somit ging dem Netzwerk auf einen Schlag bis zu 60 % seiner Rechenleistung verloren. Aber auch die Umweltbedenken aufgrund des enormen Energiebedarfs sorgen für Zurückhaltung unter den Anlegern. Vergleicht man das Handelsvolumen allerdings mit dem Vorjahr, legte der Bitcoin hier zu. Somit ist die Zukunft der Kryptowährung weiterhin ungewiss. 

Die Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel in El Salvador hat den Kurs jedoch bislang nicht signifikant beeinflusst. Im mittelamerikanischen Land wird Händlern per Gesetz vorgeschrieben, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Aber auch Steuern lassen sich in Zukunft in Bitcoin begleichen. Des Weiteren wird auf den Tausch der digitalen Coins keine Kapitalertragsteuer erhoben. Außerdem beabsichtigt man das energieintensive Schürfen mit der Hilfe von Vulkanen wesentlich umweltfreundlicher zu gestalten. Was dafür sorgen könnte, dass El Salvador zum El Dorado der Kryptominer wird.

Der Kursfall von Bitcoin hat zudem Auswirkungen auf die anderen Kryptowährungen. Ethereum liegt momentan bei knapp 1.700 Euro. Nach einem kurzen Aufwärtstrend Anfang des Monats ging es hier wieder runter. Auch der Dodgecoin befindet sich derzeit im freien Fall. Allein in den letzten 24 Stunden ging es für den Meme-Coin fast 5 % nach unten. Das Handelsvolumen ist jedoch um rund 29 % angestiegen. 

Auch wenn China den Minern den Stecker gezogen hat, empfangen Länder wie Paraguay die Unternehmen mit offenen Armen. Somit ist ein Ende des digitalen Goldrauschs noch lange nicht in Sicht.

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