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Gekaufte Rezensionen: Amazon wirft Ravpower aus dem Sortiment

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amazonBereits im Jahr 2015 berichteten wir darüber, dass Amazon erstmals gegen Verkäufer positiver Produktbewertungen vorgeht. Nachdem in jüngster Vergangenheit Aukey und Mpow negativ aufgefallen waren und ihre Koffer packen mussten, trifft es nun auch den Hersteller Ravpower. 

Amazon hat nun gegenüber der US-amerikanischen Webseite The Verge bestätigt, dass man das Unternehmen aus seinem Sortiment entfernt habe. Offiziell begründete der Versandriese sein Vorgehen nicht. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich auch Ravpower positive Bewertungen erkauft hat. Dies bestätigt unter anderem ein Tweet von Nicole Nguyen auf Twitter. 

Die Nutzerin hatte einen Gutschein im Wert von 35 US-Dollar erhalten. Um diesen einzulösen, musste man eine E-Mail mit der Order-ID und der URL zum Review beziehungsweise einen Screenshot an den Hersteller schicken. Allerdings ist das ein klarer Verstoß gegen die Amazon-Guidelines. Der Versandhändler verbietet finanzielle Belohnungen für eine Produktbewertung.

Allerdings zeigt das Beispiel, wie wichtig positive Bewertungen bei Amazon sind. Mit einer Belohnung von 35 US-Dollar ist das Ganze auch nicht gerade günstig. Allein 100 Bewertungen kosten das Unternehmen 3.500 US-Dollar. Ob tatsächlich alle Kunden, die eine Rezension verfassen, auch entlohnt werden, ist unklar.

Wer bei Amazon auf Nummer sicher gehen will, ob ein Produkt tatsächlich hält, was es verspricht, sollte sich grundsätzlich die negativen Bewertungen anschauen. Hier dürfte die Gefahr von gekauften Rezensionen weitaus geringer sein, als dies bei Positiven der Fall ist. Zudem gilt zu beachten, dass einige Produkte von mehreren Händlern angeboten werden. Hier ist es ebenfalls möglich, dass sich diese in der Qualität unterscheiden. Jedoch hängt das stark von der Produktkategorie ab. Markenprodukte sollten weitestgehend identisch sein. Wobei in der Vergangenheit auch schon Fälschungen verschickt wurden.

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