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Microsoft will Journalisten durch eine KI ersetzen

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Dass künstliche Intelligenzen in Zukunft eine größere Rolle spielen, kündigte sich bereits mit der starken Verbreitung des Buzzwords "Machine Learning" an. Ähnlich wie in der Vergangenheit die “Fuzzylogik” Einzug in Waschmaschinen gehalten hat, finden sich in der heutigen Zeit immer mehr Geräte mit Machine-Learning-Skills. Schon im Jahr 2016 bestätigte Microsoft, dass man mit dem Hersteller Liebherr einen smarten Kühlschrank entwickeln will, der mit Hilfe von Machine Learning in der Lage ist, Lebensmittel zu erkennen. 

Jetzt scheint man bei Microsoft allerdings noch einen Schritt weiterzugehen und versucht Journalisten durch eine künstliche Intelligenz (KI) zu ersetzen. Laut diversen US-Medien hat der internationale Hard- und Softwarehersteller Verträge von rund 50 Redakteuren nicht verlängert. Besagte Reporter waren jedoch nicht direkt bei Microsoft beschäftigt, sondern bei einem externen Medienunternehmen.

Unter anderem gehörte zum Aufgabengebiet der Journalisten die Berichterstattung für den Microsoft Newsdienst MSN. Ob das US-amerikanische Unternehmen in Zukunft tatsächlich News-Meldungen sowie Artikel durch die KI vorschreiben lässt und die generierten Texte dann im Anschluss von den verbliebenen Medienschaffenden überprüft und korrigiert werden, ist bis dato noch nicht bekannt. Dass Microsoft reine KI-Veröffentlichungen plant ist aber sehr unwahrscheinlich. 

Zudem ist auch vorstellbar, dass sich der Algorithmus in erster Linie mit dem Thema Recherche o.ä. Hilfsarbeiten auseinandersetzen und die verbleibenden Redakteure lediglich unterstützen wird. Auch das Überwachen von Inhalten könnte durch eine KI übernommen werden. Microsoft stellt außerdem klar, dass die ausbleibende Vertragsverlängerung der Journalisten nicht mit der Coroana-Pandemie in Zusammenhang stehen würden.

Bereits vor einiger Zeit wurde nachgewiesen, dass sich zum Beispiel eine Berichterstattung zu bestimmten Sportereignissen vollautomatisch erstellen lässt. Fußballberichte zu Partien sind bereits ein heißer Kandidat für eine vollautomatische Berichterstattung.

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