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Der Fall Huawei: US-Regierung unzufrieden mit den verhängten Sanktionen

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Wie jetzt bekannt wurde scheint sich aktuell bei der US-Regierung große Frustration breit zu machen, da die Sanktionen gegen den chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen. Das chinesische Unternehmen vermeldete trotz der verhängten Sanktionen durch die Vereinigten Staaten von Amerika einen Umsatzanstieg von satten 18 % auf insgesamt 122 Milliarden US-Dollar. Somit scheinen die aktuell verhängten Sanktionen keine negativen Auswirkungen auf Huawei zu haben. Zumal das Unternehmen durch die Sanktionen gezwungen war, 5G-Ausrüstung ohne Komponenten aus den Vereinigten Staaten zu entwickeln bzw. sich nach anderen Zulieferern umzusehen.

Auch die US-Unternehmen sind daran interessiert, die verhängten Sanktionen durch die US-Regierung zu umgehen. Wenn Komponenten weniger als 25 % an US-amerikanischen Materialen verwenden, dürfen diese ganz ohne Lizenz an Huawei verkauft werden. Allerdings ist dies auch den USA bewusst und aus diesem Grund beabsichtigt man in naher Zukunft die Grenze auf 10 % herab zu senken. Momentan ist aber davon auszugehen, dass sich die US-amerikanischen Huawei-Zulieferer ebenfalls etwas einfallen lassen werden, um auch die neue 10-%-Hürde nicht zu übertreffen.  

Zum aktuellen Zeitpunkt gehen sowohl die Vereinigten Staaten von Amerika als auch die Volksrepublik China aufeinander zu. Zudem wurde jetzt ein Teilabkommen zwischen den beiden Ländern abgeschlossen, das in Washington von Präsident Donald Trump und dem chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Liu He unterschrieben wurde. Besagtes Teilabkommen gestattet es der Volksrepublik innerhalb von zwei Jahren US-Waren im Wert von 2.000 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Die verhängten US-Strafzölle in Höhe von 25 % bleiben trotz des Abkommens vorerst weiterhin aktiv.

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