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AMD äußert sich zum Vorwurf des unsachgemäßen Technologieaustauschs mit China

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amd

Dem US-amerikanischen Chip-Entwickler AMD wurde in der Vergangenheit vorgeworfen, chinesischen Unternehmen sensible Technologien zur Verfügung zu stellen, ohne dadurch einen wirklichen Nutzen zu erzielen. Der Chipdesigner hat jetzt die Anschuldigungen des Wall Street Journal zurückgewiesen. Das Wall Street Journal wirft AMD vor, in der Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Sugon Information Industry, einem von der chinesischen Regierung unterstützten Supercomputerhersteller, unsachgemäß x86-CPU-Technologie weitergegeben zu haben. Quellen, die mit dem Wall Street Journal sprachen, behaupteten, dass AMD eine komplexe Struktur zwischen zwei Joint Ventures geschaffen habe, um so die amerikanischen Regeln zu umgehen. Sowohl das Handels- als auch das Verteidigungsministerium äußerten darüber bereits Bedenken. Die Minister befürchten, dass die Vereinbarung der beiden Unternehmen die nationale Sicherheit bedroht.

AMD behauptet nun jedoch, dass der Chip-Entwickler das Handels- beziehungsweise Verteidigungsministerium und andere Behörden gewissenhaft und proaktiv über den Sugon-Deal informiert habe. Zudem habe es keinerlei Einwände gegen das Joint Venture oder die Technologieübergabe gegeben. AMD argumentierte weiter, dass der Bericht wichtige Details auslassen würde. Wie zum Beispiel die signifikanten Schutzvorkehrungen, die getroffen wurden, um zu verhindern, dass China in den Besitz wertvoller Technologien gelangt. Wie man der Berichterstattung des Wall Street Journal allerdings entnehmen kann, hat AMD die Verschlüsselung aus dem Hardware-Design entfernt, das China erhalten hat.

Des Weiteren besteht kein Zweifel daran, dass AMD von den Partnerschaften profitiert hat. Lizenzgebühren brachten AMD rund 293 Millionen US-Dollar ein, während der Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung an den Werken in China und Malaysia an einem staatlich unterstützten Investmentfonds weitere 371 Millionen US-Dollar einspielten. Besagtes Kapital wurde zur damaligen Zeit dringend benötigt, um sich gegen Intel und NVIDIA behaupten zu können. 

Das US-Handelsministerium hat zudem kürzlich eine Exportbeschränkung erlassen, die chinesische Supercomputerhersteller, einschließlich Sugon, ausschließen. Der Chiphersteller hat somit keine Wahl, als die Beziehungen zu Sugon zu beenden.

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