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Facebook arbeitet an eigenem Sprachassistenten

Veröffentlicht am: von

facebook logoInzwischen gibt es zahlreiche verschiedene Sprachassistenten auf dem Markt. Zu den am häufigsten genutzten zählt sicherlich Alexa von Amazon und der Google Assistent. Nach neusten Informationen könnte allerdings noch ein weiterer hinzukommen, denn Facebook soll bereits seit dem vergangenen Jahr an einer eigenen Lösung arbeiten. Konkret soll das Unternehmen einen Sprachassistenten entwickeln, um Facebook-Geräte mit der Stimme steuern zu können. 

Die Informationen stammen dabei von ehemaligen Mitarbeitern von Facebook, wonach das soziale Netzwerk an einer künstlichen Intelligenz arbeitet, um einen Sprachassistenten anzubieten. Gegenüber The Verge hat Facebook auch jedoch bereits offiziell bestätigt, dass man sowohl Sprach- als auch KI-Assistenztechniken entwickeln würde. Allerdings ohne dabei weiter ins Detail zu gehen und Informationen rund um den Funktionsumfang anzugeben.

Zum Start dürfte ein möglicher Assistent allerdings wohl nur in den USA zur Verfügung stehen. Denn Facebook verkauft sein eigenes smartes Display Portal derzeit lediglich im Heimatmarkt, während Geräte von Facebook in Deutschland nicht angeboten werden – zumindest noch nicht. Somit würde ein Start eines eigenen Sprachassistenten für Nutzer hierzulande wenig Sinn machen.

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Kommentare (12)

#3
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Registriert seit: 01.01.2015
€Uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Flottillenadmiral
Beiträge: 4215
Die nächste Abhörwanze ist unterwegs ...
#4
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Registriert seit: 02.06.2015

Stabsgefreiter
Beiträge: 283
@Deckstein *nicht interessiert.
Eben, genau das.
#5
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1321
Zitat Averomoe;26908557
@Deckstein *nicht interessiert.
Eben, genau das.


lies nochmal ^^
#6
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12602
Zitat Tech Enthusiast;26908464
Nachdem Facebook ganz offiziell Nutzerdaten verkauft hat, ist ein Sprachassistent, der alle Nutzerdaten hat und Audio aufzeichnet,... irgendwie.... nicht so.... die tolle Idee? ;-)

Wieso? Weil man sich selbst bzw. "seine Daten" immer so wichtig nehmen muss?

Des weiteren ist es recht bescheuert geglaubt zu haben dass FB ihren Marktwert nicht wegen den Nutzern (die virtuell natürlich Daten sind) hat.
Damit muss man sich abfinden (was nichtgrad schwer ist) denn offensichtlich sind nicht genug Nutzer z.B. bereit für social media direkt zu bezahlen (irgendwie muss sich ein Dienst ja finanzieren).
#7
Registriert seit: 20.07.2017

Oberbootsmann
Beiträge: 884
Zitat DragonTear;26908749

Damit muss man sich abfinden (was nichtgrad schwer ist) denn offensichtlich sind nicht genug Nutzer z.B. bereit für social media direkt zu bezahlen (irgendwie muss sich ein Dienst ja finanzieren).

Da wäre ich mir nicht so sicher. Früher war keiner bereit zu bezahlen, heute sind die Leute aber häufig schon abhängig. Wenn sie dann auf einmal keine Wahl mehr haben, glaube ich steigt die Zahlungsbereitschaft sprunghaft an.
Ist nur das gleiche Problem wie bei diversen anderen Diensten: Wenn SPON meint, dass ich deren Artikel online nur noch lesen darf, wenn ich ein Abo bezahle, dann lese ich halt in Zukunft Focus-Online, die habens ja noch "kostenlos".
#8
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12602
Zitat Liesel Weppen;26908776
Da wäre ich mir nicht so sicher. Früher war keiner bereit zu bezahlen, heute sind die Leute aber häufig schon abhängig. Wenn sie dann auf einmal keine Wahl mehr haben, glaube ich steigt die Zahlungsbereitschaft sprunghaft an.
Ist nur das gleiche Problem wie bei diversen anderen Diensten: Wenn SPON meint, dass ich deren Artikel online nur noch lesen darf, wenn ich ein Abo bezahle, dann lese ich halt in Zukunft Focus-Online, die habens ja noch "kostenlos".

Naja, Sache ist, irgendwer wird es wohl immer kostenlos anbieten (und sei es auf Pump um sich eine Userbase zu generieren von der man später zu verdienen plant). Grade Social Media bekommt Zersplitterung aber ganz schlecht, denn es ist halt doof wenn die Hälfte der Bekannten (auch die im RL) einen anderen Dienst nutzen.
Denke darum wird es in dem Bereich zu keinen solch radikalen Schritten kommen.

Bleibt abzuwarten was in Zukunft mit so ziemlich dem Großteil des Internets geschen wird. Der Grund wieso Contentanbieter vermehrt auf Bezahlsysteme setzen ist eine Art Inflation durch Daten sowie die Tatsache dass man Nutzeraufmerksamkeit nur begrenzt teilen kann. Pro Einblendung eines Banners oder Popups gibt es heute erheblich weniger Geld als vor 10 Jahren. "Intuitiv" haben viele daher erstmal mehr Werbung drauf gepackt, aber das treibt die Inflation ja weiter an und bringt manche/viele dazu Blocker zu verwenden. Ein Teufelskreis.

Btw. grade bei news Seiten finde zumindest ich es unklug nur auf Gratis zu setzen. Eine Geldquelle muss nämlich her und wenn das nicht der Kunde ist, dann sind es eben die, die zum Content beitragen (und dafür den Content auswählen)...
#9
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Registriert seit: 01.01.2016

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1508
Es gibt einen Unterschied zwischen Realität und dem was "die Leute in der Kneipe erzählen" wenn es um Nutzerdaten und "bezahlen" geht.

Firmen machen nicht mit den Nutzerdaten und deren Verkauf Geld (weil Illegal, quasi überall), sondern mit den Informationen die sie aus den Daten ziehen.
Genauer gesagt: Targeted Ads.

Und damit habe ich absolut kein Problem.
Im Gegenteil, ich arbeite in dem Bereich, wenn auch indirekt, und verstehe was und wofür es benutzt wird. Da ist nichts irgendwie shady oder problematisch.
Es ist auch weit weg von dem was Leute immer wild behaupten in Foren. Wenn es nach den leuten geht, wären alle Daten zum 20x verkauft worden und jede Firma zahlt anscheinend für bereits vorhandene Daten nochmal Unsummen.
Natürlich ist das totaler Schmarn.

Was Facebook hingegen gemacht hat, ist Zugang zu den Rohdaten zu verkaufen. Apple z.B. hatte vollen Zugriff (angeblich wusste Apple das natürlich nicht, als es rauskam!).
Das ist höchst Illegal und wird aktuell auch sicher vor Gericht behandelt, in mehr als nur einem Land wie man vermuten darf.

Bisher ist Facebook damit der Einzige bekannte Fall eines großen Unternehmens, dass damit eigentlich Suizit begeht.
Für "normale" Firmen ist es 10x profitabler die Daten eben NICHT zu verkaufen, damit ihr Wert für Ads höher ist als bei der Konkurrenz. Mit Targeted Ads machen sie nämlich jeden Tag Geld und nicht nur einmalig.
Als netter "Bonus" sind targeted Ads auch nicht illegal und die meisten Kunden sind da sogar dankbar für (Hey, ich bin noch nicht mal 40, ich brauche keine Werbung für Stützstrümpfe!).

Wichtig das zu unterscheiden.
Daten NUTZEN ist legal und das normale Mittel um kostenlose Dienste per Werbung zu bezahlen.
Daten VERKAUFEN ist illegal und FB sind die ersten / einzigen, die das bisher gemacht haben.

Das FB viele suboptimale Entscheidungen trifft, gerade bei Finanzen und Grauzonen, ist ja nun ein offenes Geheimnis.
Wir können von Glück reden, dass andere große Anbieter mit unseren Daten lieber Geld machen, als sie zu verkaufen.
#10
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Registriert seit: 21.01.2006

Kapitän zur See
Beiträge: 3628
Facebook sind die Einzigen, denen man es bisher nachweisen konnte ;)
#11
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Registriert seit: 01.01.2016

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1508
Korrekt.
Aber wie gesagt: Man macht mehr Geld, wenn man die Daten nutzt, statt zu verkaufen.
Sobald man sie verkauft, sinkt der eigene Wert für Werbung, was eine total bescheuerte Idee ist. Aber Facebook macht laufend so bescheuerte Dinge.

bedeutet nicht, dass andere nicht auch dumm sind, aber die Chance ist eher gering. Normal achten Unternehmen schon darauf, dass nicht weniger Geld als möglich eintrudelt.
#12
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12602
In welchem Gesetz steht das sei prinzipiell ilegal?
Denke das kommt noch immer darauf an was in den AGBs steht. Eventuell sagt die DSVGO dass die Verarbeitung in der EU stattfinden muss, aber wieso soll man jedes Unternehmen zur Verarbeitung "in house" zwingen?

Die Menge an Werbung die FB selbst schalten kann ist begrenzt, sonst nervt das die User. Daher ist es doch recht logisch sich sozusagen den Überschuss vergüten zu lassen.
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