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E-Sportler ist in China jetzt offiziell ein Beruf

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chinesischer staatsrat logo 100Das chinesische Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit hat im vergangenen Monat eine Reihe neuer Berufe aus der Hightech-Branche offiziell anerkannt. Dazu gehören der KI- und der Big-Data-Engineer, aber auch der Drohnenpilot und zwei Tätigkeitsbereiche aus der Videospiel-Branche, der “Observer” und der “Professional”.

Beim “E-Sports Professional” handelt es sich allerdings keineswegs nur um den E-Sportler selbst. Ebenfalls fallen in dieses Tätigkeitsfeld Kommentatoren oder Trainer. Zudem findet man in der Beschreibung der genannten Tätigkeit das “Account Boosting”. Dies fällt jedoch in den Bereich “Cheating”. In der ”League of Legends Pro League” ist dies seit dem Jahr 2016 ein schwerwiegendes Vergehen, welches auf eine Stufe mit Betrug oder Hacking gestellt wird. Das “Account Boosting” ist bei allen Ligen und Turnieren strengstens untersagt. In Südkorea steht “Account Boosting” unter einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren oder wird mit einer Geldstrafe von 20.000.000 Won geahndet, was in etwa 18.000 US-Dollar entspricht. Beim “Account Boosting” handelt es sich um das Hochspielen von fremden Konten. In der Regel erhält der erfahrene Spieler dafür eine finanzielle Belohnung.

Der “Observer” hingegen ist für die Organisation von Veranstaltungen wie zum Beispiel Wettkämpfen zuständig. Hinzu kommen verwandte Tätigkeiten wie etwa der Bereich “Merchandise”. Die Games-Branche in China ist größtenteils staatlich reguliert. So müssen Spiele erst freigegeben werden und es kann vorkommen, dass Spielzeitbeschränkungen verhängt werden. E-Sport hingegen wird verstärkt gefördert.

Mit den neuen staatlich anerkannten Berufen dürfen in Zukunft chinesische Berufseinsteiger auch über eine Karriere als “E-Sports Professional” oder “Observer” nachdenken. Ob dies allerdings eine Karriere mit Zukunft sein wird, steht auf einem anderen Blatt.

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