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Alphabet-Bilanz: Google verdient glänzend, Nest verbrennt Geld

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Ein erneut starkes Werbegeschäft haben der Google-Mutter Alphabet ein überzeugendes erstes Quartal 2018 mit Milliardenüberschuss beschert. An anderer Stelle ist die Bilanz allerdings weit weniger positiv. Denn erstmals wird zumindest auf den zweiten Blick deutlich, dass vor allem eine Sparte mit großen Probleme zu kämpfen hat. Zum Erfolg oder Misserfolg der Pixel-Smartphones gibt es keine Aussage.

Denn wie üblich beschränkt sich der Konzern in seiner Bilanz für das erste Quartal 2018 auf die wirklich notwendigen Angaben. Dazu gehört beispielsweise der von 24,75 auf 31,146 Milliarden US-Dollar gestiegene Umsatz sowie der Nettogewinn in Höhe von 9,401 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem ersten Quartal 2017 sind das Steigerungen um etwa 26 und 73 %. Mehr als 85 % des Umsatzes gehen dabei auf das Werbegeschäft zurück.

Mit Anzeigen auf Google-eigenen Seiten sowie über das eigene Netzwerk verteilte Werbung konnten 26,642 Milliarden US-Dollar umgesetzt werden, gut 24 % mehr als vor einem Jahr. Das Plus ist allerdings in erster Linie auf höhere Anzeigenpreise zurückzuführen, gleichzeitig konnten aber auch die Kosten (Cost-per-impression) um 10 % gesenkt werden.

Aber auch in anderen Bereichen konnte der Umsatz gesteigert werden, ins Detail geht man aber nicht. Denn hinter der Rubrik „Google other revenues" verbergen sich beispielsweise Einkünfte aus YouTube Red, dem Play Store oder Google Drive. Welcher Dienst und welches Produkt am Ende welchen Anteil am Umsatz in Höhe von 4,354 Milliarden US-Dollar (+36 %) hat, bleibt somit unklar. Enthalten sind inzwischen aber sämtliche Hardware-Produkte - auch die der Tochter Nest.

Die hat laut Google-Chef Sundar Pichai im Jahr 2017 mehr Geräte als in den beiden Jahren zuvor zusammen verkauft. Laut The Verge hat man das Absatzplus aber teuer erkauft. Da Nest aufgrund einer geänderten Konzernstruktur nun erstmals in einem anderen Bereich der Konzernbilanz erfasst wird und Alphabet frühere Bilanzen entsprechend angepasst hat, konnte das Portal für 2017 einen Verlust von 621 Millionen US-Dollar errechnen - bei einem Umsatz von 726 Millionen. Als Grund für den Umbau und die Eingliederung in Google gelten kürzere Entscheidungswege und die KI-Bemühungen. So sollen Nest-Produkte künftig deutlich stärker von der Google-KI profitieren, um sich so von der Konkurrenz abzuheben.

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