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Mitarbeiter bestreiken Amazon am Prime-Day an sechs Standorten

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amazonAmazon feiert heute seinen Prime Day mit zahlreichen Angeboten und Schnäppchen. Der Versandhändler erwartet durch die Rabatte eine besonders hohe Nachfrage und genau dies scheinen die Mitarbeiter auch zu wissen. Laut der Gewerkschaft Verdi haben an insgesamt sechs deutschen Standorten viele Mitarbeiter ihre Arbeit niedergelegt und bestreiken das Unternehmen. Zu den Standorten zählen Bad Hersfeld, Koblenz, Rheinberg, Werne, Graben und Leipzig. Laut der Gewerkschaft soll an den Versandstandorten Chaos herrschen. Amazon hingegen gibt an, dass der Streik keine Auswirkung auf die Bestellungen hätte und der Versand wie gewohnt weiterlaufen würde.

Die Mitarbeiter streiken an den verschiedenen Standorten nicht den kompletten Tag. Die Arbeit wird lediglich für einige Stunden niederleget, um die Abläufe zu stören. Geht es nach Verdi, gehe die Taktik auf. Mit dem Streik erhoffen sich die Mitarbeiter eine höhere Bezahlung, Weihnachtsgeld sowie Urlaubsgeld. Ob Amazon auf die Forderungen eingehen wird, gilt derzeit eher als unwahrscheinlich.

Unklar ist bisher, ob Prime-Kunde durch den Streik mit einer längeren Versandzeit rechnen müssen. Prime-Kunden erhalten durch die Jahresgebühr unter anderem einen schnelleren Versand. Ob dies durch die Niederlegung der Arbeit allerdings bei jedem Kunden noch möglich ist, bleibt abzuwarten.

Es ist sicherlich auch davon abhängig, wie erfolgreich der diesjährige Prime-Day von der Kundschaft angenommen wird. Sollten viele Bestellungen eingehen, dürfte das ein oder andere Paket aufgrund des kurzzeitigen Streiks sicherlich später als geplant in den Versand gehen. Wie Amazon in einem solchen Fall seinen Kunden entgegenkommt, ist derzeit noch nicht klar. Der Prime-Day läuft bereits seit gestern 18 Uhr und wird noch bis heute Nacht um 0 Uhr andauern.

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