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BlackbBerry veröffentlicht Finanzergebnisse und steckt immer noch in der Krise

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Der kanadische Hersteller BlackBerry (ehemals RIM) hat seine jüngsten Finanzergebnisse für das letzte Quartal veröffentlicht. Dabei erreicht BlackBerry schwarze Zahlen bzw. einen Gewinn von 671 Mio. US-Dollar. Allerdings gibt es trotzdem keinen Anlass zur Freude und der Aktienkurs des Unternehmens fiel zeitweise rapide ab. Denn der Gewinn wurde nur erzielt, weil BlackBerry eine hohe Zahlung von Qualcomm erhielt. So musste Qualcomm BlackBerry 954 Mio. US-Dollar zahlen, da der kanadische Hersteller über Jahre zu hohe Lizenzgebühren gezahlt hatte. Die Rückzahlung war das Resultat eines langwierigen Gerichtsprozesses.

BlackBerrys Umsatz ist einmal mehr massiv gesunken – zwar nur von 400 auf 235 Mio. US-Dollar im direkten Vergleich mit dem gleichen Zeitraum im Jahr 2016, aber dennoch kann das Unternehmen den Abwärtstrend nicht aufhalten. Das liegt aber auch daran, dass sich BlackBerry grundlegend neu ausgerichtet hat und keine Smartphones mehr selbst anbietet. Stattdessen lizenziert man die Marke nur noch an TCL. Vielmehr will BlackBerry nur noch Software als Dienstleister anbieten und zwar primär für Geschäftskunden.

BlackBerry steckt angesichts der aktuellen Ergebnisse immer noch in der Krise: Zwar hat man nun einen finanziellen Schub erhalten, doch im nächsten Quartal wird das Unternehmen aus eigener Kraft zu schwarzen Zahlen zurückfinden müssen und kann sich nicht mehr auf anderweitige Zahlungen verlassen.