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NVIDIAs Datacenter wächst stark – GeForce-Geschäft saisonabhängig

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Im Rahmen der GPU Technology Conference hat NVIDIA die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2018 veröffentlicht. Diese Veröffentlichung ist aufgrund der Regeln am Finanzmarkt auch einer der Gründe, warum die Keynote der GTC 2017 erst morgen stattfinden wird.

Doch nun zu den Zahlen: NVIDIA kann den Umsatz auf 1,937 Milliarden US-Dollar steigern, was ein Plus im Vorjahresvergleich um 48 %, aber ein Minus zum Quartal zuvor um 11 % darstellt. Dieser Rückgang ist nach einem gewohnt starken vierten Quartal nicht weiter verwunderlich und in der Branche bei allen Unternehmen üblich. Neben dem Umsatz verdient NVIDIA mit diesen guten Zahlen aber auch ordentlich Geld und verbucht einen Nettogewinn von 507 Millionen US-Dollar. Dies stellt ein Plus von 144 % im Vorjahresvergleich und ebenfalls ein Plus von 23 % zum Quartal zuvor dar.

Interessant wird es, wenn man sich die einzelnen Sparten anschaut. Einen Großteil des Umsatz macht NVIDIA weiterhin mit den GeForce-Karten. Der Umsatz beträgt hier mit 1,027 Milliarden US-Dollar in etwa 50 % des Gesamtumsatzes. Das Wachstum des Umsatzes im Jahresvergleich kommt zum Großteil aus dem GeForce-Segment, im Vergleich zum Quartal zuvor muss man aber auch hier einen leichten Rückgang verbuchen.

Die Quadro-Sparte macht etwa 200 Millionen US-Dollar Umsatz und wächst leicht. Deutlich besser läuft es bei den Datacentern und damit den Tesla-Karten, deren Umsatz inzwischen 400 Millionen beträgt. Dies ist ein Plus von 186 % im Vorjahresvergleich und damit auch die Sparte mit dem größten Wachstum. Die Anstrengungen in diesem Bereich scheinen sich für NVIDIA inzwischen immer deutlicher auszuzahlen.

Noch immer keine große Rolle spielt der Automotive-Bereich mit 140 Millionen US-Dollar. Allerdings ist auch hier das Wachstum mit 24 % recht ordentlich. Bis sich die entsprechenden Ambitionen in diesem Bereich durchsetzen könnte es aufgrund der langen Entwicklungszeiten in der Automobilbranche aber auch noch etwas dauern.

In vergangenen Quartal hat NVIDIA zudem 43 Millionen US-Dollar an Lizenzkosten von Intel bekommen, was sicherlich ein nettes Zubrot ist.