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Facebooks Aquila Drohne absolviert erfolgreich erste Flugtests

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Erst gestern berichteten wir über einen durch das Facebook Connectivity Lab finanzierten Luminestenz-Detektor für die Übertragung von Daten per Laserlicht. Zusammen mit den Nahbereichs-Übertragungstechnologien wie Terragraph und ARIES ergibt sich daraus eine Gesamtstrategie für die Versorgung des Planeten. Zu diesem Konzept gehört auch die autonome Drohne Aquilla, die in großen Höhen kreisen und eine Versorgung des darunter befindlichen Bereichs sicherstellen soll.

Aquilla hat nun ihren ersten erfolgreichen Testflug absolviert. So absolvierte die Drohne einen 90 minütigen Flug über Yuma im US-Bundesstaat Arizona. Ursprünglich geplant war ein Flug über 30 Minuten. Die solarbetriebene Drohne hat eine Spannweite von fast 43 m. Zum Vergleich: Eine Boing 747 kommt auf etwa 40 m. Die Propellermotoren verbrauchen während des Fluges eine elektrische Leistung von 2.000 W. Dabei fliegt die Drohne so langsam wie möglich. Möglich wird dies vor allem durch die Konstruktion aus Kohlefaser bei einem Gewicht von etwas mehr als 400 kg.

Facebooks autonome Drohne Aquilla
Facebooks autonome Drohne Aquilla (Bild: The Verge)

Wichtiger Bestandteil ist das Laser-Kommunikationssystem und hier kommt sicherlich bald auch der Lumineszenz-Detektor ins Spiel. Bei einer Flughöhe von 18 bis 27 km muss der dazugehörige Laser extrem präzise ausgerichtet werden. Die Detektionsfläche muss dennoch recht groß sein, denn durch die extreme Entfernung streut der Laser dennoch. Zur Genauigkeit erklärt Facebook, dass der Laser aus einer Entfernung von 10 km eine Münze treffen kann. Im ersten Flugtest spielte das Laser-Kommunikationssystem aber noch keine Rolle.

Facebooks autonome Drohne Aquilla
Facebooks autonome Drohne Aquilla (Bild: The Verge)

In Zukunft möchte Facebook tausende solcher Drohnen über entlegenen Gebieten einsetzen. Wann dies der Fall sein wird, steht aber noch nicht fest. Sowohl das Fluggerät als auch die Kommunikationstechnik benötigen noch zahlreiche weitere Tests. So könnte es noch Jahre dauern, bis eine solche Drohne eine Flugdauer von 90 Tagen erreicht.

Facebooks autonome Drohne Aquilla
Facebooks autonome Drohne Aquilla (Bild: The Verge)

So soll die Infrastruktur zukünftig aufgebaut werden. Von einer Bodenstation wird die Datenverbindung zu einer der Drohnen in einem Gebiet aufgebaut. Diese wiederum vernetzen sich untereinander miteinander. Start und Landung sollen ebenso automatisch erfolgen, wie der eigentliche Flug. Die Drohnen sollen über einem festen Gebiet kreisen – fliegerisch also keine große Herausforderung, zumal Autopilotsysteme heute schon in der Lage sind fast alle Linienflüge automatisch durchzuführen.

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