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Bezahldienst: Samsung Pay wird getestet

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samsung 2013

Samsung testet seinen Bezahldienst namens Samsung Pay vor der offiziellen Vorstellung zunächst mit 1.000 registrierten Nutzern in Südkorea. In diesem geschlossenen Betatest, der am 15. Juli begann, soll der Dienst vor der allgemeinen Markteinführung im September auf Herz und Nieren geprüft werden. Samsung interessiert sich vor allem für die Einrichtung sowie die Bedienung des Services – geht beides reibungslos von der Hand und ist die Anwendung verständlich?

Startet der Nutzer den Bezahldienst zum ersten Mal, so muss zunächst eine Bank- oder Kreditkarte registriert werden. Dabei ist es nicht nötig, die Daten manuell einzugeben, denn die Kartendaten können auch mit der Kamera des Samsung-Smartphones abfotografiert werden. Maximal zehn Karten werden von Samsung Pay unterstützt.

Die Anwendung lässt sich über das entsprechende Symbol oder eine Wischgeste vom unteren Bildschirmrand nach oben hin öffnen. Mit der Wischgeste wird zusätzlich direkt die als bevorzugt markierte Karte aufgerufen. Hat sich der Nutzer per Passwort oder Fingerabdruck angemeldet, kann das Smartphone an ein Bezahlterminal gehalten und die Zahlung ausgelöst werden. Eine digitale Quittung bestätigt dann die erfolgreich abgeschlossene Transaktion.

Samsung hatte im Februar den PayPal-Konkurrenten LoopPay übernommen, auf dessen Technik Samsungs Bezahldienst nun basiert. Im Gegensatz zu Apple Pay und Google Wallet bietet Samsung Pay eine Alternative zur Nahfunktechnik NFC an. Denn wie in den Testberichten zum Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge aufgeführt, sind die beiden Smartphones zusätzlich für die MST-Technik (Magnetic Secure Transmission) vorbereitet. Somit kann der Bezahldienst auch bei älteren Lesegeräten für Magnetstreifen eingesetzt werden.

Wie Samsung Pay letztendlich angenommen wird und wie sich der neue Bezahldienst zur Konkurrenz positionieren kann, wird sich nach der öffentlichen Vorstellung zeigen.