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Bundesrat verlangt mehr Teststrecken für autonomes Fahren

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hardwareluxx news newDer teilweise Ausbau der Bundesautobahn 9 in Vorbereitung für die Erprobung autonomer Fahrzeuge im Alltag geht dem Bundesrat nicht weit genug. In ihrer heutigen Sitzung forderte die Länderkammer die Bundesregierung mehrheitlich auf, weitere Strecken umzubauen.

Damit, so die Begründung, „können die zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Länder und der dort beheimateten Industrieunternehmen gewürdigt und neue Lösungsansätze in der Verkehrstelematik und in anderen Forschungs- und Entwicklungsbereichen sowie bei der Schaffung innovativer Mobilitätslösungen im Service- und Produktbereich geschaffen werden“. Entsprechend sollen „die bisher ausschließlich für die A 9 („Digitales Testfeld A 9") vorgesehenen Aktivitäten auf mehrere Testfeldbereiche in Deutschland“ aufgeteilt werden.

Dass dem Antrag, der von Baden-Württemberg und Niedersachen eingebracht wurde, am Ende auch beschlossen wurde, überrascht nicht. Denn durch die breitere Streuung der benötigten Mittel könnten neben Bayern auch weitere Bundesländer, in denen entsprechende Unternehmen oder Forschungseinrichtungen beheimatet sind, profitieren. Im Hintergrund dürften somit eher rein wirtschaftliche als technische Aspekte stehen – in Niedersachen arbeiten unter anderem Continental und Volkswagen an autonomen und teilautonomen Ansätzen, in Baden-Württemberg vor allem Daimler mitsamt der eigenen Tochter Mercedes-Benz.

Ob die Bundesregierung dem Antrag folgen wird, ist fraglich. Denn schon vor einigen Wochen lehnte des Bundesverkehrsministerium die Forderung Nordrhein-Westfalens ab, auch im Ruhrgebiet eine Teststrecke einzurichten.

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