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IBM wertet mit Apple-Hardware gesammelte Gesundheitsdaten aus

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ibm 2014Die Zusammenarbeit zwischen Apple und IBM wird weiter ausgebaut. Nachdem die beiden Unternehmen bereits im Bereich Enterprise-Lösungen kooperieren, soll nun der Gesundheitssektor folgen. Denn „Big Blue“ wird künftig alle mit Apples HealthKit gesammelten Daten zentral verwalten und analysieren. Verantwortlich dafür ist die neue IBM-Tochter Watson Health Unit mit Hauptsitz in Boston.

Das Ziel sei, Forschern und Entwicklern Einblick in die Analysen zu gewähren. Zudem will IBM aber auch selbst von den Daten profitieren und anhand der gewonnen Informationen eigene Software-Lösungen für den Gesundheitsbereich entwickeln.

Nutzer der Apple Watch laufen Gefahr, sensible Daten an IBM zu verlieren
Nutzer der Apple Watch laufen Gefahr, sensible Daten an IBM zu verlieren

Wie man angesichts der US-Datenschutzbestimmungen die Sicherheit der Informationen gewährleisten will, ist unbekannt, IBM spricht lediglich von einer „sicheren Lagerung“. Ebenfalls offen ist, wie stark die Daten anonymisiert werden können, ohne dass die Analysierbarkeit darunter zu sehr leidet. Zu guter Letzt bleibt abzuwarten, ob nur US-Nutzer betroffen sind oder die Daten weltweit gesammelt werden.

Apple hatte HealthKit im Juni vergangenen Jahres vorgestellt. Teil des Pakets ist die Health-Applikation, die seit iOS 8 auf dem iPhone 8 zur Verfügung steht. Über die Software können Nutzer Gesundheits- und Fitnessdaten verwalten - entweder per manueller Eingabe oder über die automatischer Erfassung mit kompatiblen Geräten wie der Apple Watch. Apple hatte ursprünglich erklärt, die Daten mit Einverständnis des jeweiligen Nutzers unter anderem Ärzten und Krankenhäusern zur Verfügung zu stellen, um Diagnosen zu vereinfachen. Von einer Kooperation in Sachen Datenaufbewahrung und Analyse durch ein anderes Unternehmen war zu diesem Zeitpunkt keine Rede.

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