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Zusammenarbeit zwischen Apple und IBM trägt erste Früchte

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apple logoApple versucht nicht erst seit den vergangenen Wochen und Monaten verstärkt in den Business-Bereich vorzudringen. Erst im Juli haben Apple und IBM eine engere Zusammenarbeit angekündigt, die nun, rund ein halbes Jahr später, die ersten Früchte trägt. "Mobile First" und "Made for Business", so die wichtigsten Begriffe in diesem Zusammenhang, spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn nicht mehr nur für die klassischen Desktop oder Notebook-Systeme wird Software aus dem Hause IBM zukünftig entwickelt, sondern für iPhones und iPads. Dabei stehen für IBM besonders die Bereiche Banken- und Versicherungen, Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation sowie für Regierungen und Fluggesellschaften auf dem Plan. Mit Citi, Air Canada, Sprint und Banorte wurden nun die ersten Kunden beliefert.

Dabei nennen beide Unternehmen auch einige Beispiele: Plan Flight befasst sich mit dem größten Kostenfaktor aller Fluggesellschaften – Treibstoff – und erlaubt es Piloten Flug- und Zeitpläne sowie Besatzungslisten im Voraus zu sichten, Probleme während des Fluges dem Bodenpersonal zu berichten und Entscheidungen auf Basis verfügbarer Kraftstoffmenge zu treffen. In die gleiche Kerbe schlägt Passenger+. Die App ermöglicht es Flugbesatzungen, den Passagieren während des Fluges indiviualisierten Leistungen einschließlich Sonderangeboten, Umbuchung und Gepäckinformationen zu bieten.

Ex-CEO Steve Jobs vor einem IBM-Gebäude

Im Banken und Finanzwesen beheimatet ist Trusted Advice. Die Software ermöglicht Beratern den Zugriff und die Verwaltung von Kundenportfolios sowie die Möglichkeit zur Gewinnung kundenspezifischer Erkenntnisse – unabhängig vom jeweiligen Standort des Beraters. Retention ermöglicht Versicherungsagenten den Zugriff auf Profile und die Historie des Kunden, einschließlich einer analysegestützten Risiko-Einstufung sowie intelligente Alarme, Erinnerungen und Empfehlungen bezüglich der nächsten, besten Schritte beispielsweise zur Vereinfachung von Geschäftsvorgängen durch E-Signaturen oder bei Prämienzahlungen.

Für Apple hat IBM die Tore weiter aufgestoßen, als das man dies durch eigene Anstrengungen in dieser Zeit hätte bewerkstelligen können und für IBM bietet Apple die notwenige Plattform vom Ökosystem zu profitieren.

"Das ist ein großer Schritt für iPhone und iPad im Unternehmenseinsatz und wir können es kaum erwarten, die neuen, aufregenden Möglichkeiten zu sehen, wie Unternehmen iOS-Geräte einsetzen werden", sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple. "Unternehmen agieren immer mobiler und Apple und IBM vereinen die weltweit führende Technologie mit den intelligentesten Daten und Analytik-Fähigkeiten, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Arbeitsprozesse neu zu definieren."

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1095
Schöne Photografie - "I Bought Macintosh" heißt das Kürzel...

Wer hätte damals auch nur im Entfernesten daran gedacht, daß dereinst in einer Zusammenarbeit von IBM mit Apple IBM der Software- und Apple der Hardwarelieferant sein und Apple den einstigen Giganten IBM geschäftlich so weit hinter sich gelassen haben würde?
#2
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Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 21414
Richtig traurig daran ist, dass die ausgegleiderte Hardwaresparte von IBM in form von Lenovo ja erkennbar unfähig zu sein scheint, das zu liefern was IBM an den Kunden bringen kann.

Aber ok, für mich war schon nicht verständlich, wieso man die Notebooksparte Verkaufte, als erkennbar war, das die Notebooks immer mehr Bedeutung gewinnen. Das man da dann auch noch verpasst hat, die Zusammenarbeit mit der Entwicklung von Lenovo so auszuauen, dass man Kundenwünsche entsprechend umsetzen kann.

Naja, so bedient man sich dem Style-Hype von Apple und wird damit sicher die "Leute" bei den Kunden zufriedenstellen. Klingt ja auch gut, wenn man sagt, von Arbeitgeber bekomm ich n MacBook oder n i-Phone
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