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Sinkender Smartphone-Absatz drückt Samsungs Ergebnis erneut

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samsung 2013Samsungs Abwärtstrend hält an. Wie schon im dritten Quartal 2014 waren auch im vierten viele wichtige Werte rückläufig, allen voran Umsatz, operatives Ergebnis sowie Gewinn.

Erstere sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent von 59,28 auf 52,73 Billionen Won (42,9 Milliarden Euro) zurück. Verantwortlich dafür war wie schon vor drei Monaten die wichtige Sparte IM, unter deren Dach nicht nur das PC-Geschäft, sondern auch die Smartphone- und Tablet-Aktivitäten verweilen. Von 33,89 Billionen Won im Vergleichszeitraum blieben lediglich 26,29 Billionen übrig, ein Minus von knapp 23 Prozent; Smartphones und Tablets erreichten Einnahmen von 25,02 Billionen Won (minus 23 Prozent).

Dass der Umsatz nicht noch stärker zurückging, lag ausgerechnet am monatelang schwächelnden Geschäft mit Halbleiterprodukten und Displays. Die entsprechende Sparte DS verzeichnete Einnahmen in Höhe von 17,71 Billionen Won, ein leichtes Plus von rund 4 Prozent.

Handys verlieren ihre Vormachtstellung

Während Handys und Tablets zumindest in Hinblick auf die Umsätze mit einem Anteil an den Gesamteinnahmen von 47 Prozent erneut ihre Wichtigkeit unterstrichen, hat sich Lage in puncto operatives Ergebnis mittlerweile verändert. Lag dieses vor einem Jahr noch bei 8,31 Billionen Won, waren es nun im vierten Quartal nur noch 5,29 Billionen, ein Rückgang um mehr als 36 Prozent. Hatte die Sparte IM im Vorjahreszeitraum noch einen Anteil von 65 Prozent am operativen Überschuss, waren es nun nur noch 37 Prozent. Der Grund hierfür: Der Profit ging bei PCs, Smartphones und Tablets um 64 Prozent auf 1,96 Billionen Won zurück.

Unter dem Strich blieben am Ende insgesamt 5,35 Billionen Won (4,3 Milliarden Euro) übrig, annähernd 27 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Der Blick auf die Eckdaten der einzelnen Sparten zeigt, wie sehr Samsung vom Smartphone abhängt. Zwar habe man den durchschnittlichen Verkaufspreis pro Stück vor allem dank des Galaxy Note 4 wieder steigern können, gegenüber dem vorherigen Quartal seien die Auslieferungen aber trotz des neuen Modells zurückgegangen. Gesunkene Kosten innerhalb des Bereichs sowie ein Plus beim Tablet-Absatz konnten den Abwärtstrend aber nicht stoppen. Wie viele Smartphones die Südkoreaner tatsächlich auf den Markt bringen konnten, wird erneut nicht genannt.

Abseits von Handys und Tablets war das Quartal von überwiegend höheren Nachfragen geprägt. Sowohl beim Speicher als auch bei OLED- und LC-Displays waren hierfür Premiumprodukte verantwortlich, ähnliches galt für Premium-Fernseher.

A statt Note

Für das laufende Quartal rechnet Samsung mit höheren Absatzraten in fast allen Bereichen. Interessant ist dabei die Begründung für den Smartphone-Bereich. Denn hier wird nicht das Galaxy Note 4 als treibende Kraft genannt, viel mehr ruhe die Hoffnungen auf den neuen Modellen der Galaxy-A-Reihe.

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