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Apples Saphirglas-Pläne stehen vor dem vorläufigen Aus

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apple logoApples Pläne, die Apple Watch sowie möglicherweise andere Geräte mit Saphirglas zu versehen, haben einen schweren Rückschlag erlitten. Nachdem der entsprechende Lieferant GT Advanced Technologies Anfang Oktober Insolvenz angemeldet hatte, haben sich nun die Pläne für die mit Apples Hilfe errichtete Fertigungseinrichtung in Mesa im US-Bundesstaat Arizona konkretisiert.

Denn nachdem der zuständige Insolvenzrichter dem Antrag, die Anlage zumindest vorübergehend zu schliessen, um die Kosten zu senken, zustimmte, soll diese nun verkauft werden. Aus dem Erlös soll Apple 439 Millionen US-Dollar erhalten - jene Summe, die der IT-Konzern GT Advanced Technologies ursprünglich für den Bau und den Start der Saphirglas-Produktion zur Verfügung gestellt hatte. Während man dies in Cupertino wohlwollend zur Kenntnis genommen haben dürfte, wird eine andere Entscheidung für Verstimmung sorgen. Denn mit dem Aus der Fabrik in Arizona ist auch das endgültige Aus der Saphirglas-Ambitionen bei GT Advanced Technologies verbunden.

Wie das Unternehmen gestern mitteilte, werden man von der Fertigung Abstand nehmen und sich wieder auf das Kerngeschäft, die Entwicklung und Herstellung von Geräten zur Herstellung des harten Materials, konzentrieren. Dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg aus der Insolvenz, so die Stellungnahme. Damit finden auch die Gerüchte, Apple könnte die Fabrik selbst übernehmen, ein Ende. Denn aus Kalifornien heißt es lediglich, dass man der Stadt Mesa sowie den betroffenen Mitarbeitern bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen helfen werde.

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Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 28.02.2013

Stabsgefreiter
Beiträge: 287
Glaube ich nicht - Apple wird versuchen das gesamte Werk aufkaufen zu können.
#2
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Stuttgart
Bootsmann
Beiträge: 597
Wird wohl nun leider nichts mit einer neuen Innovation!
Also mit Apple und GT Advanced Technologies!
#3
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Dortmund
Kapitänleutnant
Beiträge: 1627
Für Apple ist das doch Klasse.
Die bekommen vollständig ihre Investition wieder und kaufen das fast fertiggestellte Werk für einen Appel und ein Ei. (Weil es sonst niemand brauchen kann)

Danach wird selbst produziert...
#4
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Registriert seit: 11.12.2011
NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 3942
Was wird denn dann jetzt aus der Apple Watch? Könnt mir vorstellen, dass sie die Wenigen mit Saphirglas jetzt als 1000€-Premiumvariante verkaufen. :D
#5
Registriert seit: 30.06.2004

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 395
Unternehmerisches Risiko zu 100% auf kleinen Subunternehmer abgewälzt und bei Verkauf der Produkte selber 95% Gewinn in die eigene Tasche gesteckt.
#6
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Registriert seit: 02.04.2006
~Bielefeld
Admiral
Beiträge: 9884
Zitat Desti;22787177
Unternehmerisches Risiko zu 100% auf kleinen Subunternehmer abgewälzt und bei Verkauf der Produkte selber 95% Gewinn in die eigene Tasche gesteckt.


Würd jeder auch so machen wollen. So lange genug dumme Bauern gibt.
#7
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Oberbootsmann
Beiträge: 995
@Desti
Du meinst das Subunternehmen, das mit nicht erfüllbaren Versprechungen einen riesen Auftrag an Land gezogen hat und dessen Vorstand sich, kurz bevor das Debakel öffentlich wurde, schnell noch bereichert hat?
Ja, das waren wirklich arme Schweine, die von einem Großunternehmen schamlos ausgebeutet wurden....
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