> > > > Microsoft hält an Bing und Xbox fest

Microsoft hält an Bing und Xbox fest

Veröffentlicht am: von

Microsoft2012Auch unter Satya Nadella wird sich an Microsofts Kernaktivitäten nichts ändern. Auf der Code Conference im kalifornischen Rancho Palos Verdes erklärte der erst seit wenigen Wochen agierende CEO, dass weder die Xbox-Sparte noch die Bing-Suche zum Verkauf stehen würde.

Er habe keine Absicht, etwas im Bereich Xbox zu ändern, so Nadella, immerhin würde das gesamte Hardware-Know-How Microsofts von hier stammen. Dass auch Bing nicht zur Disposition stehen würde, läge am tatsächlichen Wert, der „viel mehr als Bing.com“ wäre. Über das eigene Portal erreiche man mittlerweile einen Marktanteil von 18 Prozent, gemeinsam mit Yahoo - auch hier kommen die Ergebnisse von Microsoft - komme man auf 30 Prozent. Deshalb werde man auch an der Partnerschaft nichts ändern, ein Verkauf von Bing an Yahoo sei nicht geplant.

Nadella äußerte sich aber auch zu den eigenen Hardware-Aktivitäten, teils mit überraschenden Worten. Denn am Ende sei man seiner Ansicht nach auch weiterhin ein Software-Unternehmen, eine Einschätzung, die zuletzt von seinem Vorgänger Steve Ballmer so nicht geteilt wurde. Man wolle mit den eigenen Geräten nicht mit den OEMs konkurrieren, weder in Hinblick auf Tablets noch bei Smartphones. Statt dessen wolle man eine Art Impuls geben, um genauso wie die Partner Weiterentwicklungen anzustossen. Was genau in den näheren Zukunft geplant sei, verriet er jedoch nicht.

Stattdessen begründete er ehrlich offen, warum man sich zuerst für das iPad als Tablet-Plattform für Office entschieden habe. Es habe einfach den größten Marktanteil, man werde aber alle Geräte abdecken. Das erste vollständig an die Bedienung per Touchscreen angepasste Office werde es aber für Office geben, entsprechendes wurde bereits im Rahmen der BUILD angekündigt.

Versöhnliche Worte fand Nadella am Ende für die Konkurrenten Google, Apple und Amazon. All diese Unternehmen hätten vieles richtig und vieles gut gemacht. Der Verbrauche hätte deshalb die Auswahl zwischen mehreren Angeboten und könne sich für das aus seiner Sicht beste entscheiden. Man müsse aber klarstellen, dass es nicht immer nur um den Wettbewerb von Technologien gehe, auch die Geschäftsmodelle seien entscheidend. Nicht alle Produkte könne man kostenlos anbieten, Google habe hier jedoch eine gute Balance gefunden. Aber: „Die Währung sind Daten“.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
Beiträge: 539
Zitat
[COLOR=#000000][FONT=verdana]„[/FONT][/COLOR]Die Währung sind Daten[COLOR=#000000][FONT=verdana]“[/FONT][/COLOR]


Wieso muss ich gerade an (ge)cloud denken?^^
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

TomsHardware.de muss seine Pforten schließen (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/THG

Eine der bekanntesten deutschen IT-Seiten TomsHardware.de wird abgeschaltet. Damit geht eine Ära zu Ende, denn die 1996 noch unter einem anderen Namen gestartete Webseite gehört sicherlich zu den Größen in diesem Bereich. Der genaue Termin für die Abschaltung der Server steht noch nicht... [mehr]

Interstellar: Hunderte CPUs berechnen schwarzes Loch

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SCHWARZES-LOCH

Der Film Interstellar aus dem Jahre 2014 zeichnete sich vor allem durch eine möglichst realistische Darstellung und Simulation eines schwarzen Loches aus. Christopher und Jonathan Nolan schrieben das Drehbuch und zeichneten sich auch für die filmische Umsetzung verantwortlich. Der... [mehr]

Ende des Mining-Booms: Absätze bei den Grafikkarten brechen um bis zu 80 % ein...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/BITCOIN

Investoren und Analysten mahnen seit Monaten vor einem Einbruch am Grafikkarten-Markt, doch bisher hat sich dies in den Absatz- und Umsatzzahlen der Hersteller noch nicht wirklich gezeigt. Nun mehren sich aber die Zeichen aus Asien, dass es ab März/April einen erheblich Einbruch bei den... [mehr]

NVIDIA intern: Begehrtestes Produkt ist ein Lineal

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

Zwischen den Jahren einmal etwas Kurioses: Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern oftmals in internen Shops bestimmte Produkte an. T-Shirt und Kaffeetasse sind hier nur die einfachsten Beispiele. NVIDIA verkauft alle eigenen Produkte natürlich auch an die eigenen Mitarbeiter. Dazu... [mehr]

Ermittler nehmen großes, illegales Usenet-Portal vom Netz

Logo von RECHTSSTREIT

Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) in Zusammenarbeit mit mehreren Ermittlungsstellen per Pressemitteilung bekannt gab, hat es am Mittwoch und Donnerstag eine bundesweite Groß-Razzia gegen das Portal „usnetrevoloution.info“ gegeben – wegen des Verdachts... [mehr]

NVIDIA stellt das GeForce Partner Programm ein

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

Das NVIDIA GeForce Partner Programm oder kurz GPP sollte Anreize für Boardpartner und letztendlich auch den Käufer einer Grafikkarte schaffen. Doch ein möglicher unerlaubter Wettbewerbsvorteil warf ein eher schlechtes Licht auf das Programm. Nun hat NVIDIA das Programm offiziell eingestellt. Als... [mehr]