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Loewe findet Investoren (Update)

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loeweDer traditionsreiche deutsche Hersteller von Fernsehern und anderer Unterhaltungselektronik Loewe ist vorerst gerettet. Nachdem das Unternehmen aus dem bayerischen Kronach im vergangenen Oktober Insolvenz anmelden musste, hat man nun Investoren gefunden.

Dabei soll es sich übereinstimmenden Berichten zufolge um verschiedene Manager, die zuvor bei Apple und Bang & Olufsen tätig waren, sowie mehrere deutsche Familienunternehmer handeln - Einzelheiten hierzu sollen erst im Laufe des Tages mitgeteilt werden. Mehr bekannt ist hingegen über die Pläne der neuen Eigentümer. Die Leitung soll beim bisherigen Loewe-Vorstand verbleiben, ein Verbleib an der Börse ist jedoch nicht vorgesehen. Stattdessen sollen alle wesentlichen Vermögenswerte abgezogen und die Loewe AG an sich abgewickelt werden. Neue Produkte sollen vor allem in den Punkten Smart Home und Digital Lifestyle überzeugen, konkrete Ankündigungen gibt es aber ebenfalls noch nicht.

Klar ist aber, dass enger als bislang mit dem chinesischen Unternehmen Hisense zusammengearbeitet werden soll. Ob damit auch der Abbau von Arbeitsplätzen verbunden ist, ist noch unbeantwortet, zuletzt waren rund 600 Mitarbeiter für Loewe tätig. An den drei aktuellen Standorten Hannover, Kronach und München wollen die neuen Eigentümer aber festhalten.

Als Grund für die Insolvenz gelten bereits seit mehreren Jahren anhaltende Probleme auf dem Markt für TV-Geräte. Loewe hatte sich hier von Anfang an im High-End-Segment platziert, geriet aufgrund des zunehmenden Preisverfalls aber mehr und mehr unter Druck. Schon im Frühjahr 2012 gab es deshalb Spekulationen über eine Übernahme des Unternehmens, vor allem Apple wurde in Hinblick auf die wohl eigenen Pläne für einen Fernseher ein Interesse nachgesagt.

Update: Inzwischen hat Loewe weitere Einzelheiten genannt. Demnach wird das Unternehmen nach der Übernahme nicht länger als AG, sondern als GmbH geführt. Der neue Eigentümer wird die Investorengruppe Panthera sein, die aus zwei aus München stammenden Familienunternehmern und verschiedenen ehemaligen Apple- und Bang-&-Olufsen-Top-Managern besteht. Genannt wird hier in Person Jan Gesmar-Larsen, der unter anderem zwischen 1992 und 2000 das Eurpa-Geschöft von Apple - bis 1997 - und Dell verantwortete. Zwischen 1997 und 2003 gehörte er darüber hinaus dem Bang-&-Olufsen-Aufsichtsrat an.

Aber auch zum geplanten Umbau des Unternehmens gibt es neue Details. So ist nun lediglich die Rede davon, dass der Fertigungsstandort Kronach sowie zunächst 270 Mitarbeiter übernommen werden. Bis zum Abschluss der Übernahme, der am 31. Januar erfolgen soll, wird das Geschäft mit rund 550 Mitarbeitern von der Loewe-Tochter Loewe Opta fortgeführt. Circa 120 Mitarbeiter sollen zum 1. Februar in eine Transfergesellschaft wechseln.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 13.10.2010
Aschaffenburg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 498
Juhu ;) das ist mal eine erfreuliche Nachricht !

Ich hoffe die Arbeiter da werden alle

übernommen

und Lowe bekommt wieder das Ansehen das sie

verdienen
#2
Registriert seit: 16.06.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 451
Wird aber schwer...vor allem weil designtecjnisch (dem Steckenpferd von Löwe ) alle stark nachgelegt haben...

Das heißt man muss jetzt sehe wohin man will...5000 euro kann man jetzt nicht für nen LCD verlangen...daran muss gefeilt werden...entweder mehr in den bezahlbaren Sektor oder weiter im Upper class Segment und hier muss dann die Technik so gut sein, dass man die uhds oder oleds schlägt oder gleichzieht...ich hoffe, die sind sich dessen bewusst
#3
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Registriert seit: 13.10.2010
Aschaffenburg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 498
Guter Beitrag Hans ! Genau so muss das laufen . Mann kann heutzutage nicht stehenbleiben wie es Lowe gemacht hat , Monsterpreise für alte Technik verlangen und denken es läuft immer so weiter. Da kann er mal bei Apple anrufen , die bestätigen das.
#4
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Registriert seit: 04.11.2002
Süd Brandenburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4673
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es Löwe so ergehen wird, wie Blaupunkt, AEG und Telefunken. Der Meistbietende darf den Namen an miderwertige Elektronik kleben und ahnungslose Käufer blenden.
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