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Verbraucherzentrale fordert geringere Drosselung bei stationären LTE-Tarifen

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telekom2Die Deutsche Telekom bleibt auch 2014 im Visier von Verbraucherschützern. Nachdem der Bonner Konzern sich nach heftiger Kritik und einem Gerichtsurteil vorerst von der im Frühjahr 2013 angekündigten Drosselung der DSL-Anschlüsse verabschieden musste, wurde das Unternehmen im Dezember für seine „Call & Surf Comfort via Funk“-Tarife abgemahnt.

Der Grund: Die Deutsche Telekom warb hier unter anderem mit dem Begriff „Internet Flat“, obwohl die LTE-Verbindung nach dem Erreichen bestimmter Volumina deutlich auf auf 384 Kb/s im Down- und 64 Kb/s im Upstream gedrosselt wird. Die Verbraucherzentrale Sachsen gab dem Unternehmen bis zum 11. Dezember zum Ändern der entsprechenden Klauseln Zeit, die Bonner reagierten unter anderem mit dem Streichen des Begriffs „Internet Flat“ - in allen anderen Punkten gab es keine Veränderungen.

Wie die Verbraucherzentrale nun aber meldet, reicht dies nicht aus. Denn Bestandteil der ersten Abmahnung sei auch gewesen, die Drosselung der Übertragungsraten abzuschwächen, als Stichtag hierfür wurde der heutige 8. Januar festgelegt. Nun aber wurde der Deutschen Telekom eine weitere Woche zugestanden: „Da die Telekom zu diesem brisanten Thema nun mit einem weiteren Gesprächsangebot auf die Verbraucherzentrale Sachsen zugekommen ist, wird diese Frist noch einmal Mal verlängert.“, so die Verbraucherzentrale Sachsen. Zum geplanten Inhalte des Gesprächs gibt es keine Informationen, weshalb auch der Ausgang der Abmahnung völlig offen ist. Ebenfalls unbekannt ist, wie stark die Deutsche Telekom die Übertragungsraten nach Ansicht der Verbraucherschützer drosseln darf. Bei seinen DSL-Anschlüssen wollte das Unternehmen zuletzt 2 Mbit/s als Grenze setzen.

Abzuwarten bleibt zudem, ob und wann auch andere Anbieter ähnlicher Tarife - in erster Linien Vodafone - abgemahnt werden. Entsprechendes hatte die Verbraucherzentrale Sachsen Mitte Dezember in Aussicht gestellt, Mitbewerber der Deutschen Telekom würden „intensivbeobachtet.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 12.11.2009
Hessen
Flottillenadmiral
Beiträge: 4540
Tja LTE FLAT werben und dann so ne zocke , verklagen müsste man die, wegen Vortäuschung falscher Tatsachen.... !!! Flat ist Flat , da kann im klein gedruckten stehen was will.(klar sollte man sich das durchlesen, allerdings sollte man nichts wissende drauf hinweisen)abgesehen davon, Wenn man schon Werbung macht dann sollte man es auch dementsprechend in der Werbung Präsentieren. :/
#2
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Registriert seit: 02.09.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3176
Die drosselung ist definitiv zu stark.
Mit 64 Kb/s kann man nichtmal normal surfen..

Hab einen LTE Vertrag bei Vodafone mit 30GB Volumen, die gerade so für mich alleine reichen, stecke dann oft mal um auf das DSL, allerdings komm ich da mit 2000er auch nicht weit. LTE geht bis zu 50.000, ca. 30.000 kommen bei mir im Zimmer an.

Entweder die Drosselung wird etwas gelockert, z.B. auf 200 Kb/s oder es sollte zumindest etwas am Preis gemacht werden, gut 40€ zahl ich mtl. mit Festnetz Telefon (keine Flat).
#3
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Registriert seit: 29.05.2005
Nähe Bremen
Leutnant zur See
Beiträge: 1181
Die sollten lieber in die andere Richtung gehen & mehr Datenvolumen geben. Mit 100 Gigabyte sollte jeder Haushalt auskommen.
#4
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Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3670
Zitat Fürchterlich;21670685
Die sollten lieber in die andere Richtung gehen & mehr Datenvolumen geben. Mit 100 Gigabyte sollte jeder Haushalt auskommen.


ja, ein 1 Personen Haushalt. Wie stellst du dir das in Zukunft vor mit 4K usw.?
Wenn das Volumen begrenzt werden würde, würde ich sogar auf HWLuxx die Werbung abschalten um zu sparen. Nur zum surfen reichen 100GB natürlich für einen 4Personen Haushalt.
#5
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Registriert seit: 31.08.2010
Bei Prenzlau
Oberbootsmann
Beiträge: 782
Die sollen mal lieber dafür sorgen das die normalen mobile Tarife nicht auf 64kbit gedrosselt werden damit man zumindest noch normale surfen kann.
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