> > > > Spotify bald mit kostenlosem mobilen Streaming

Spotify bald mit kostenlosem mobilen Streaming

Veröffentlicht am: von

spotify 2013Bislang war die Sache bei Spotify oder anderen Musikstreaming-Diensten recht einfach: Wer kostenlos Musik streamen wollte, musste am PC respektive Notebook bleiben und sich hin und wieder Werbespots anhören. Wer hingegen auch unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet auf die Musikbestände von Spotify zugreifen wollte, musste zu einem bezahlten Account greifen - große Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern gab es dabei nicht wirklich. Wie das Wallstreet Journal nun erfahren haben möchte, soll sich dies bald ändern, denn Spotify arbeitet allem Anschein nach an einem werbefinanzierten mobilen Account.

Noch handelt es sich nur um Informationen aus dem Dunstkreis des Unternehmens, feststehen sollen allerdings bereits einige Schlüsseldaten. So soll beim werbefinanzierten Angebot die Anzahl der frei wählbaren Musikstücke eingeschränkt sein, über die genaue Anzahl der wählbaren Titel gibt es aber noch keine Informationen. Ist diese Anzahl verbraucht, kann der Nutzer noch immer auf die nach den eigenen Vorlieben angepassten Radiodienste zurückgreifen. Zudem wird darüber spekuliert, dass Nutzer auch dann noch auf vorab fixierte Playlisten zugreifen können, was eine gewisse Flexibilität ermöglichen würde. Bis die Vertragsbedingungen mit den Major-Labels Sony Music Entertainment, Universal Music Group und Time Warner Music Group ausgehandelt waren, soll es angeblich rund ein Jahr gedauert haben.

Ob es im Zuge des Launches weitere Änderungen bei den Abo-Möglichkeiten gibt, ist bislang nicht bekannt. Auffällig ist aber, dass der bisherige 4,99 Euro teure "mittlere" Tarif nicht mehr aktiv auf der Webseite des Unternehmens beworben wird. Im immer umkämpfteren Markt der Musikstreaming-Dienste, in dem seit heute auch Google in Deutschland mitmischt, könnte sich Spotify auf diese Weise von der Konkurrenz abheben. Spotify hat erst vor kurzem in einer neuen Finanzierungsrunde frisches Kapital eingesammelt und wird nun mit vier Milliarden US-Dollar bewertet.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar174326_1.gif
Registriert seit: 12.05.2012
Bonn
Stabsgefreiter
Beiträge: 381
"... bezahalten Account..."
#2
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3758
Schlecht informiert.
Es gibt gewaltige Unterschiede bei den Anbietern und Providern.
Setzen 6.
#3
customavatars/avatar31529_1.gif
Registriert seit: 16.12.2005
Augsburg
[online]-Redakteur
Beiträge: 14623
Zitat Snake7;21526705
Schlecht informiert.
Es gibt gewaltige Unterschiede bei den Anbietern und Providern.
Setzen 6.

1. Von den Provider-Angeboten ist in diesem Beitrag nicht die Rede
2. Alle aktuellen Streaming-Angebote, die mit Spotify konkurrieren, haben etwa 20 Millionen Songs im Angebot und kosten je nach Paket 4,99 oder 9,99 Euro im Monat. Wirklich groß sind die Unterschiede nicht.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Deutschen Bahn trainiert Mitarbeiter in der virtuellen Realität

Logo von IMAGES/STORIES/2017/DEUTSCHE_BAHN

Nicht nur das autonome Fahren auf der Straße spielt auf der GPU Technology Conference in München eine Rolle, auch die Deutsche Bahn hielt einen Vortrag, der sich mit dem Training von Mitarbeitern in einer virtuellen Umgebung befasste. Autonome Züge spielten jedenfalls keine Rolle, auch wenn in... [mehr]

TomsHardware.de muss seine Pforten schließen (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/THG

Eine der bekanntesten deutschen IT-Seiten TomsHardware.de wird abgeschaltet. Damit geht eine Ära zu Ende, denn die 1996 noch unter einem anderen Namen gestartete Webseite gehört sicherlich zu den Größen in diesem Bereich. Der genaue Termin für die Abschaltung der Server steht noch nicht... [mehr]

Interstellar: Hunderte CPUs berechnen schwarzes Loch

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SCHWARZES-LOCH

Der Film Interstellar aus dem Jahre 2014 zeichnete sich vor allem durch eine möglichst realistische Darstellung und Simulation eines schwarzen Loches aus. Christopher und Jonathan Nolan schrieben das Drehbuch und zeichneten sich auch für die filmische Umsetzung verantwortlich. Der... [mehr]

Ende des Mining-Booms: Absätze bei den Grafikkarten brechen um bis zu 80 % ein...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/BITCOIN

Investoren und Analysten mahnen seit Monaten vor einem Einbruch am Grafikkarten-Markt, doch bisher hat sich dies in den Absatz- und Umsatzzahlen der Hersteller noch nicht wirklich gezeigt. Nun mehren sich aber die Zeichen aus Asien, dass es ab März/April einen erheblich Einbruch bei den... [mehr]

NVIDIA intern: Begehrtestes Produkt ist ein Lineal

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

Zwischen den Jahren einmal etwas Kurioses: Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern oftmals in internen Shops bestimmte Produkte an. T-Shirt und Kaffeetasse sind hier nur die einfachsten Beispiele. NVIDIA verkauft alle eigenen Produkte natürlich auch an die eigenen Mitarbeiter. Dazu... [mehr]

Ermittler nehmen großes, illegales Usenet-Portal vom Netz

Logo von RECHTSSTREIT

Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) in Zusammenarbeit mit mehreren Ermittlungsstellen per Pressemitteilung bekannt gab, hat es am Mittwoch und Donnerstag eine bundesweite Groß-Razzia gegen das Portal „usnetrevoloution.info“ gegeben – wegen des Verdachts... [mehr]