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AMD mit Millionenverlust - 1700 Entlassungen

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AMDVor etwa einer Woche senkte AMD die Umsatzprognose. Wenige Tage später folgten die ersten Meldungen, dass AMD eine neue Entlassungswelle bevorstünde, der 1200 bis 3500 Stellen zum Opfer fallen könnten. Soeben hat AMD seine Zahlen für das 3. Quartal 2012 bekanntgegeben. Demnach ging der Umsatz im Vergleich zum Quartal zuvor um 10 Prozent auf 1,27 Milliarden US-Dollar zurück. Der Vorjahresvergleich fällt mit einem Minus von 25 Prozent aus. Der Quartalsverlust liegt bei 157 Millionen US-Dollar.

AMD 3. Quartal 2012 Umsatz
AMD 3. Quartal 2012 Umsatz

Des Weiteren gibt AMD Pläne für eine Umstrukturierung bekannt. Diesen Plänen fallen rund 15 Prozent der aktuellen Belegschaft zum Opfer. Ausgehend von 11737 Mitarbeitern wird AMD etwa 1700 Arbeiter entlassen müssen. AMD will durch diese Maßnahme im 4. Quartal 2012 20 Millionen US-Dollar einsparen. Im Gesamtjahr 2013 sollen es 190 Millionen US-Dollar sein.

AMD 3. Quartal 2012 Gewinn
AMD 3. Quartal 2012 Gewinn

Rory Read, CEO AMD:

The PC industry is going through a period of very significant change that is impacting both the ecosystem and AMD. It is clear that the trends we knew would re-shape the industry are happening at a much faster pace than we anticipated. As a result, we must accelerate our strategic initiatives to position AMD to take advantage of these shifts and put in place a lower cost business model. Our restructuring efforts are designed to simplify our product development cycles, reduce our breakeven point and enable us to fund differentiated product roadmaps and strategic breakaway opportunities.

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Kommentare (23)

#14
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Oberbootsmann
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Zitat King Bill;19610299
Ein großer Fehlgriff von AMD war 2009 der Verkauf der Mobile Gpu Sparte an Qualcomm für heute lächerliche 65Mio USD.


Das war wirklich ein großer Fehler!
#15
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Registriert seit: 13.04.2003

Kapitän zur See
Beiträge: 3780
Zitat sommerwiewinter;19609942

Da aber AMD keine Jünger hat, wie Intel, welche den P4 gekauft haben trotz
besserer Alternativen, sieht die Lage nun mal so aus, wie sie ist.


Also ich sehe viele Bullis in Gamer Rechnern :fresse:
#16
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Registriert seit: 19.07.2008

Banned
Beiträge: 704
Nunja. Hätte schlimmer kommen können. Es hiess ja erst "up to" 30 Percent. Jetzt sind es zum Glück "nur" 15 Prozent. Ich bin jetzt nicht der grosse AMD Fan im CPU Bereich, ich würde mir da jetzt und in Zukunft keinen AMD zulegen, aber im GPU Bereich liegt AMD für mich zur Zeit P/L Platz Eins. Die Frage wird sein wann kommt der Nachfolger vom Bulli? OBR schreibt 2013 kommt da garnix mehr. Und das wird problematisch. Ich möchte nicht das AMD untergeht, denn 250 Euro bezahl ich maximum für einen Prozessor. Meinen 2600K hab ich für unter 250 neu erworben. Und so soll es bitte auch bleiben. Was noch rasiert sein müsste ist die Führungsspitze von AMD, denn wie sagt man so schön: "Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken". Das trifft voll und ganz auf AMD zu!

P.S.: wie kann man nur so lange an Bulldozer festhalten? Er ist halt der neue "Pressluft" und man weiss das selbst Intel gesagt hat: "Weg damit auf alt bewährtes Pentium 3 aufbauen." Warum nicht bei AMD ala auf Phenom II aufbauen? Scheiss Mismanagement![COLOR="red"]

---------- Post added at 20:04 ---------- Previous post was at 19:50 ----------

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Zitat King Bill;19610299
Ein großer Fehlgriff von AMD war 2009 der Verkauf der Mobile Gpu Sparte an Qualcomm für heute lächerliche 65Mio USD.


Ein grosser Fehler war ATI für 5! Milliarden einzukaufen. Das waren die niemals wert! Und die eigenen Fabs verkaufen (Die wir Deutschen Steuerzahler hier mitbezahlt haben /Dresden) Wie sagte ein Ex-AMD Mitarbeiter einst: "Real men have fabs!" Amateurhaft geführter Verein ist AMD, leider. Jetzt ist man auf Globalfoundries angewiesen die leider leider niemals mit Intel Fabs mithalten können. Am besten ist auf dem CPU Markt wenn du alles in eigener Hand hast (Intel). Ich hoffe wie gesagt das AMD weiterlebt ansonsten denke ich das Intel Prozzis einiges teurer/beschnitten werden. Und das ist nicht im Sinne der Verbraucher.
#17
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Würde ich so evtl garnicht sagen. Denn dann hätte (je nach Kartellrecht) Intel ATI gekauft, da Nvidia sich nicht verkaufen wollte.
#18
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Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber hätte Intel nicht auch ein Problem wenn AMD pleite gehen würde (wovon ich allerdings nicht ausgehe). Immerhin hätte Intel dann ein Monopol (klar, gibt noch andere Hersteller, die sind aber, bis auf einige Bereiche, keine Konkurrenz) und das ist ja verboten. Somit würde die CPU Sparte von Intel ja zerschlagen werden müssen.

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#19
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Deshalb wird Intel Sorge tragen, dass AMD nicht untergeht.

Notfalls wird eine "Freiwilige Hilfszahlung" abgeschrieben.

Oder Sachen Sehr günstig an AMD "Verkauft".

Quasi ne Fab für 1 Mio Dollar;)
#20
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Und es wäre in dem Fall günstiger für Intel als eine Firmenzerschlagung durch die Kartellbehörden oder gar das Einräumen von der X86 Lizenz an Nvidia :haha:
#21
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Genau das selbe denke ich auch... :) ich denke auch, dass man schon "gewaltigere" CPUs von Intel sehen würde, wenn AMD mehr Aufschluss hätte. Aber so müssen sie ja nicht auf biegen und brechen nachlegen. Ich hoffe aber sehr für AMD, dass sie wieder auf einen grünen Zweig kommen. Aber ich denke im "Highend" CPU Bereich werden sie wohl nicht mehr mitmischen.

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#22
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Beiträge: 80
Zitat King Bill;19614388
Und es wäre in dem Fall günstiger für Intel als eine Firmenzerschlagung durch die Kartellbehörden oder gar das Einräumen von der X86 Lizenz an Nvidia :haha:
Ja ne ist klar ;), du scheinst von Kartellbehörden nicht wirklich Ahnung zu haben. Wenn AMD wirklich komplett baden geht, hat Intel überhaupt nichts zu befürchten, schon gar nicht von den Kartellbehörden ;).

Ich glaube auch nicht das sofort die Preise explodieren werden, Intel hat schon seit Ewigkeiten ein Quasimonopol und Marktanteile von über 80%, trotzdem waren viele gute CPUs dabei und auch finanzierbar bzw. mit gutem P/L Verhältnis.
#23
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Gefreiter
Beiträge: 41
Alle Achtung, AMD hat sich immerhin den Fortbestand gesichert. Inwiefern das auch in einen finanziellen Aspekt (positiv für AMD) umgewandelt werden kann, werden wir sehen in den nächsten Jahren.
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