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AMD-Vize besucht Taiwan auf der Suche nach mehr Hersteller-Support

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amd_2009AMD wünscht sich mehr Unterstützung seiner Produkte bei den großen IT-Unternehmen in Asien. Daher habe Rick Bergman, Vize-Präsident und Produktmanager bei AMD, eine Reise nach Taiwan angetreten, wie digitimes.com berichtet. Das Ziel dabei sei, die PC-Hersteller und Board-Partner über die aktuellen Produkt-Roadmaps von AMD zu informieren und um eine bessere Zusammenarbeit zu ersuchen, damit eine gleichberechtigte Basis im Konkurrenzkampf mit Intel ermöglicht wird. Erst kürzlich hatten sich die beiden Konkurrenten in einem Kartellrechtstreit außergerichtlich geeinigt. Intel hatte sich dazu bereit erklärt, die Summe von 1,25 Milliarden US-Dollar an AMD zu zahlen und die beklagten zweifelhaften Geschäftspraktiken im Umgang mit Provisionen für den Vertrieb der eigenen Produkte, beziehungsweise den Verzicht auf Produkte von AMD, zu ändern.

Auf Grundlage dessen würden einige Marktforscher in naher Zukunft eine bessere Akzeptanz der  Produkte von AMD bei den Herstellern erwarten. Den Quellen aus Industriekreisen zufolge, soll sich die Situation aber wohl vorerst nicht ändern, da Intel nunmal im Mainboard-Markt die absolute Mehrheit besitzt und der Markt sich nach der Produktnachfrage richte. Die Eingeständnisse, die Intel gegenüber AMD machte, würden dabei kaum einen Ausschlag geben, so die Quellen. Auch auf dem Notebook-Sektor sähe man in absehbarer Zeit noch keine positive Tendenz für AMD. Vielleicht wird die Vorstellung der aktuellen Notebook-Roadmap - mit den ersten Fusion-Chips für 2011 - die Lage für AMD positiv beeinflussen.

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