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In eigener Sache: Die beiden Synology FlashStation FS3017 sind in der Redaktion eingetroffen

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hardwareluxxDer eine oder andere wird es möglicherweise schon auf Facebook oder Instagram gesehen haben: Wir werden unsere Server-Infrastruktur in naher Zukunft gegen potentere neue Hardware austauschen. Die Wahl fiel auf die FlashStation FS3017 von Synology, die für unseren Einsatzzweck die geeignete Wahl darstellt und auch für die Zukunft von Hardwareluxx gerüstet ist. Dabei können wir gleich zwei der Schmuckstücke in unser Rack im Rechenzentrum verfrachten.

Auch wenn sich die FlashStation FS3017 noch immens ausbauen lässt, weiß selbst die Basis schon zu überzeugen. Verbaut wurde ein Dual-Sockel-Mainboard (LGA2011-3), das als Herzstücke zweimal den Intel Xeon E5-2620v3 aus der Haswell-Generation erhalten hat. Der Xeon E5-2620v3 ist ein Hexa-Core-Prozessor mit einem Basistakt von 2,4 GHz und einem Turbotakt von 3,2 GHz bei einer TDP von 85 W. Da auch das Hyper-Threading-Feature mit an Bord ist, stehen somit pro FlashStation FS3017 physisch 12 Kerne und 24 Threads und damit insgesamt 24 Kerne und 48 Threads zu Verfügung.

In der Grundausstattung liefert Synology die FlashStation FS3017 mit bereits 64 GB DDR4-ECC-RDIMM (4x 16 GB) aus. Der maximale Speicherausbau beträgt 512 GB (16x 32 GB), verteilt auf 16 DDR4-RDIMM-Steckplätze inklusive Quad-Channel-Interface. Es können von Grund auf bis zu 24 SATA/SAS-SSDs oder auch SAS-HDDs im 2,5-Zoll-Format verstaut werden. Kommen die Erweiterungseinheiten zum Einsatz, geht es bis auf 72 Laufwerke hinauf. Die maximale Roh-Speicherkapazität beträgt 96 TB beziehungsweise 288 TB inklusive Erweiterungseinheiten. Die Nutzdatenspeicherkapazität richtet sich dann je nach verwendetem RAID-Level.

Rückseitig angebracht sind ein Konsolen-Port, zwei 10-GBit/s-RJ45-LAN-Buchsen sowie zwei USB-3.1-Gen1-Schnittstellen. Für die Stromversorgung zeigen sich hingegen zwei 800-Watt-Netzteile verantwortlich, die für die wichtige Redundanz sorgen. Mit Abmessungen von 8,8 cm x 48,2 cm x 72,4 cm (Höhe x Breite x Tiefe) und einem Gewicht von 17,13 kg nimmt die FlashStation FS3017 zwei HEs (Höheneinheiten) im Serverschrank ein. Wird der Server dann noch erweitert, erhöht sich natürlich das Gesamtgewicht.

Für die Kühlung hat Synology vier 80-mm-Lüfter vorgesehen, die sich entweder mit voller Geschwindigkeit oder im "stillen Modus" betreiben und bei einem Defekt einfach austauschen lassen. Bei voller Lüftergeschwindigkeit soll sich der Geräuschpegel bei 55 dB(A) einpendeln. In Sachen Leistungsaufnahme gibt Synology mit einer Festplatten-Vollbestückung einen Verbrauch von 156 Watt im HDD-Idle und 321 Watt während des Zugriffs an.

In naher Zukunft steht uns somit eine Migration auf die neuen Server bevor und werden die beiden FlashStation FS3017 je nach Bedarf mit mehr RAM und SSDs erweitern, damit neben der Webseite auch der ganze Rest im Hintergrund performant läuft.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 10.05.2007


Beiträge: 14207
Good Job. :bigok:
#2
Registriert seit: 17.01.2008

Gefreiter
Beiträge: 61
Uh, oh. Dann warte ich nur auf die unvermeidlichen Kommentare hier im Forum, wonach der Einsatz einer NAS-Lösung sowieso viel zu teuer und totaler Quatsch sei und das man mit einem „richtigen“, selbstgebastelten Server viiiel besser dran sei. Kein Synology/Qnap/...-Artikel ohne. Feuer frei!
#3
Registriert seit: 08.05.2018

Bootsmann
Beiträge: 608
ich frage mich wieviel hw notwendig ist um das ganze luxx zu betreiben.
#4
Registriert seit: 20.07.2017
Irgendwo hinter den blauen Bergen
Kapitänleutnant
Beiträge: 1883
nicht viel
#5
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Registriert seit: 01.05.2003

Kapitänleutnant
Beiträge: 1956
Sehr schön. Will haben.
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