Seite 1: Pack your Bag 2017

Bereits vor einem Jahr habe ich vorgestellt, wie ich unterwegs arbeite. Doch jeder weiß: Im IT-Bereich ist ein ganzes Jahr wie in anderen Branchen ein halbes Leben. Daher soll es nun ein kleines Update geben, in dem ich die Hardware vorstelle, die mich 2017 zum Mobile World Congress begleitet hat.

Wer viel unterwegs ist, der versucht stetig seine Arbeitsabläufe zu optimieren, sodass es im Optimalfall keine großen Unterschiede mehr im Vergleich zur Arbeit am eigenen Schreibtisch gibt. Je nach Branche klappt das sicherlich verschieden gut, bei uns Redakteuren gehört es aber zum täglich Brot, schließlich wollen diverse Messen und Hersteller-Events effizient gecovert werden. Das große Setup wird im Grunde genommen nur noch für die Benchmarks diverser Komponenten genutzt

Da sich an meinen grundlegenden Prämissen im Vergleich zum Vorjahr wenig getan hat, möchte ich noch einmal auf meinen letztjährigen Artikel verweisen. Geändert hat sich hingegen die Hardware, schließlich ist nichts ein besserer Test als der Alltagseinsatz.

Die neue Basis: Es bleibt ein Rucksack

Im letzten Jahr habe ich beschlossen, dass meine Messenger Bag nach vielen Jahre weichen muss – die Schulter hat einfach zu sehr geschmerzt. Das „Prinzip Rucksack“ hat sich 2016 vollends bewährt und wird auch 2017 so weitergeführt, allerdings mit einem neuen täglichen Begleiter: Der Peak Design Everyday Backpack.

Der Rucksack sieht schick aus und ist hervorragend verarbeitet. Die Ausrichtung ist nun deutlich stärker in Richtung Fotografie getrimmt, was gerade dann praktisch ist, wenn wieder einmal Messen anstehen, auf denen auch Videos produziert werden sollen. Das Hauptfach lässt sich in individuell aufteilen, die eigentliche Besonderheit sind aber die Zugriffswege. Rucksack-typisch gibt es auf der Oberseite eine große Öffnung, die wie bei PeakDesign typisch mit einer Magnetschnalle gesichert wird. So reicht es, den Rucksack schnell zuzuwerfen, der Rest passiert beim Anheben von allein. Zusätzlich können aber auch die beiden Seitenteile per Reißverschluss geöffnet werden, sodass auch über diese Wege der Zugriff auf das Hauptfach möglich wird. Entsprechend ist alles immer griffbereit.

Meine persönliche Einteilung sieht so aus, dass ich ein mittelgroßes Fach „gebaut“ habe, in dem ich beispielsweise mein Notizheft (wer es wissen möchte: die Storage.IT-Hüllen sind extrem praktisch) unterbringe oder vor einem Flug mein aktuelles Buch packe. In der unteren Hälfte gibt es drei Fächer: Ein größeres für die Kamera und zwei kleinere für Zubehör, wie beispielsweise die Funkstrecken bei den Videoaufnahmen.

Wer sich nun fragt, wo denn der ganze Kleinkram steckt: Der ist in den seitlichen Taschen verstaut. Dort befinden sich farblich codiert die Speicherkarten, meine ganze Kabelarmada und die Powerbank. In einer zusätzlichen Abteilung beim separaten Notebookfach befinden sich darüber hinaus meine In-Ears – so sehr mich große Over-Ear-Kopfhörer auch reizen würden, den Platz möchte ich unterwegs nicht opfern.