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Das Entwicklerstudio Team Ninja dürfte vielen Spielern vorwiegend wegen der Dead-or-Alive-Spiele oder der Ninja-Gaiden-Reihe ein Begriff sein. 2017 veröffentlichte das Studio Nioh. Das Actionspiel erhielt durchaus gute Kritiken und steht auf einem Metascore von 88. Der User Score beläuft sich auf 8,1. Ein Nachfolger erschien 2020. Der dritte Teil der Reihe wurde am 06. Februar 2026 veröffentlicht.
Nioh 3 erlaubt erstmalig zwei Kampfstile. Zum bisherigen Samurai-Stil kommt nun noch die Option, als Ninja zu kämpfen. Wer vor dem Kauf bereits die Demo gespielt hat, kann seine Speicherdaten importieren. Die Audioausgabe im Spiel ist leider nur auf Englisch und Japanisch verfügbar. Deutsche Untertitel können gewählt werden.
Im Zentrum der Geschichte stehen die mystischen Seelensteine, die seit Anbeginn der Zeit große Macht verleihen können. Entweder man nutzt sie zur totalen Zerstörung oder um Leben zu schaffen. Entsprechend waren sie Auslöser zahlreicher Kriege, bis der letzte Shogun Frieden brachte. Wir sind in die Rolle seines Thronfolgers geschlüpft und haben kurz in Nioh 3 reingezockt.
Einstieg ins Spiel
Ab hier folgen Spoiler zur Story von Nioh 3.
Das ruhige Training zur Vorbereitung auf unsere Ernennung zum Shogun währt nur kurz. Mitten in den Übungen wird Burg Edo von bösartigen Yokai überrannt. Die dämonischen Kreaturen brechen durch Tore und Mauern, setzen Gebäude in Brand und verwandeln den Palast in ein Schlachtfeld. Nun gilt es, lebend zu entkommen, während die Burgbewohner von den Angreifern niedergemetzelt werden. Wir kämpfen uns den Weg frei und lernen dabei direkt unter Gefechtsbedingungen die Kernmechaniken des Spiels kennen.
Spieler, die die beiden Vorgänger nicht erlebt haben, können im Glossar eine kompakte Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse nachlesen. Im Chaos der Invasion erscheint der Ninja Hattori Hanzo. Er rettet uns und hilft uns bei der Flucht aus der zerstörten Burg.
Der eigene Shogun
Bevor das eigentliche Spiel überhaupt beginnt, stehen wir vor einem Spiegel und starten mit einer umfangreichen Charaktererstellung. Der Editor bewegt sich durchaus auf Rollenspiel-Niveau. Gesichtsform, Frisur, Narben, Haut, Tattoos und sogar die Zahnfarbe lassen sich individuell anpassen. Um sicherzugehen, dass der eigene Shogun auch wirklich immer besonders schick aussieht, kann per Tastendruck die Tageszeit geändert werden.
Der Editor berücksichtigt direkt die zwei spielbaren Kampfstile. Wir können unseren Charakter sowohl für den Samurai- als auch für den Ninja-Stil gestalten. Standardmäßig wird das gewählte Aussehen für beide Varianten übernommen. Wer möchte, kann jedoch separate Erscheinungsbilder anlegen.