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Starke Rückkehr mit Sand im Getriebe

Metroid Prime 4 Beyond angespielt

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Mit Metroid Prime 4: Beyond kehrt Samus Aran zurück. Ihren ersten Auftritt hatte die Frau im Power Suit bereits 1986. Seither sind viele Spiele in diesem Universum erschienen. Die Unterreihe Metroid Prime zeichnet sich dadurch aus, dass Spieler die Geschicke von Samus hier aus der Ego-Perspektive lenken. Nach über 17 Jahren meldet sich Metroid Prime 4 nun mit einem komplett neuen Abenteuer zurück. Das Spiel erschien am 4. Dezember 2025 für Nintendo Switch und in einer eigenen Fassung für Nintendo Switch 2. 

Der Titel setzt auf vertraute Mechaniken der Reihe wie die Ego-Perspektive, das ikonische Scan-Visier und eine Mischung aus taktischen Kämpfen und ruhiger Erkundung. Wir konnten bei unserem Besuch bei Nintendo im Rahmen der diesjährigen gamescom bereits einen kurzen Blick auf das Spiel werfen und die Maussteuerung der Switch 2 testen, die besonders in den Shooter-Passagen eine Neuerung bringen soll. Zum Release haben wir Metroid Prime 4: Beyond natürlich noch einmal ausführlicher angespielt.

Story

Achtung: Ab hier folgen Spoiler zu den ersten Stunden des Spiels. 

Metroid Prime 4: Beyond beginnt damit, dass Samus Aran die Galaktische Föderation bei einem Angriff der Weltraumpiraten unterstützt. Auf dem Planeten Tanamaar wurde kurz zuvor ein archäologisches Artefakt geborgen, das die Piraten scheinbar mit aller Macht entwenden wollen. Der Routine-Einsatz endet in einer Katastrophe. Nachdem wir den Boss am Ende des Levels besiegt haben, wird das Artefakt beschädigt und löst eine massive Energieentladung aus, die Samus augenblicklich teleportiert. Als sie wieder zu sich kommt, steht sie vor einem gigantischen Turm auf einem unbekannten Planeten. Das Spiel stellt uns diesen als Chronos Tower vor und benennt den Planeten als Viewros.

Hier beginnt der eigentliche Plot. Der Turm gehörte einst den Lamorn, einer technologisch überlegenen Alienrasse, die durch ein großes, hier nicht näher benanntes, Unglück ausgelöscht wurde. Allerdings haben sie einiges zurückgelassen. Neben unzähligen Ruinen gibt es auch noch Maschinen, die teilweise funktionieren, und etliche Hologramme, die Aufzeichnungen der untergegangenen Kultur beinhalten. Kurz nach Betreten des Turmes erhält Samus einen Psy Kristall in ihr Visier integriert. Er ermöglicht ihr, die Lamorn-Technologien zu nutzen und mit den gespeicherten Erinnerungen der letzten Lamorn zu interagieren.

Samus erfährt, dass sie das Heiligtum an der Spitze des Turms erreichen muss. Dort wartet der einzige Teleporter, der sie zurück nach Hause bringen kann. Hierfür benötigt sie allerdings fünf Schlüssel, die über mehrere Biome auf der Planetenoberfläche verteilt sind. Die Suche beginnt im ersten Gebiet, dem Dschungel des Zorns, und führt uns immer tiefer in das Erbe der Lamorn, ihre Technologie und die Ereignisse, die ihre Welt schließlich zerstört haben.

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