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PlayStation-Portable-Titel neu aufgelegt

Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion angespielt

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Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion angespielt
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Bereits im September konnten wir uns auf den Square Enix Plays in London ein erstes Bild von der Neuauflage des aus dem Jahr 2007 stammenden Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion machen. Jetzt ist der ehemalige PlayStation-Portable-Titel auf allen gängigen Plattformen erhältlich. Ob Square Enix mit Crisis Core an den Erfolg des Remakes von Final Fantasy 7 anknüpfen kann, klären wir in diesem Hardwareluxx-Angespielt.

Beim Action-Rollenspiel handelt es sich um den Prequel von FF7, der ursprünglich ausschließlich auf der PlayStation Portable erschienen ist. Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion ist der vierte Teil der "Compilation of Final Fantasy VII"-Serie. Verantwortlich für die Produktion des Originals waren unter anderem Yoshinori Kitase und Hajime Tabata. Insbesondere Kitase sollte allen Square-Enix-Fans ein Begriff sein. Der Kopf des Square Enix Production-Teams 1 war auch an der Entwicklung von Final Fantasy VI und VII beteiligt.

Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion wurde erstmals 2004 auf der Spielemesse E3 vorgestellt. 2006 folgte eine erste Demo. Im Jahr 2008 erhielt der Titel den MTV Game Award für das beste Handheld-Spiel sowie von GameSpot die Auszeichnung “Best PSP Game”. 

Der Remake ist keine Neuinterpretation des Klassikers. Die Story wurde von Square Enix beibehalten. Dies könnte jedoch insbesondere bei Neueinsteigern des Final-Fantasy-Universums für Schwierigkeiten sorgen, da im Remake von Final Fantasy 7 nicht die komplette Geschichte des Originals erzählt wird. Somit enthält Crisis Core diverse Spoiler. Der Release von zwei weiteren Teilen des FF7 Remakes ist für den Winter 2023 geplant.


Des Weiteren sorgte die Neuauflage von Crisis Core für Aufsehen, da im Spiel ein Bild von Getty Images zu sehen ist, das noch ein Wasserzeichen enthält. Somit wäre es denkbar, dass sich die japanische Spieleschmiede eines Bildes bedient hat, ohne dafür entsprechende Lizenzgebühren zu bezahlen. Eine offizielle Stellungnahme gibt es bislang noch nicht. Es wäre jedoch möglich, dass Square Enix beim nächsten Patch an dieser Stelle nachbessern wird oder inzwischen eine Lizenzierung vorgenommen hat. 

Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion ist sowohl für Sonys PlayStation 4 als auch 5 verfügbar. Zusätzlich lässt sich die Geschichte auf der Nintendo Switch und der Xbox One beziehungsweise der Series spielen. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers ist mit rund 60 Euro angegeben. Die auf Amazon exklusiv erhältliche Steelbook-Edition für die PlayStation 5 ist bereits ausverkauft. Die Sprachausgabe ist sowohl auf Japanisch als auch auf Englisch verfügbar.

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Gameplay

Zunächst müssen sich alle Hobby-Abenteurer für einen der beiden verfügbaren Schwierigkeitsgrade entscheiden. Bei "Normal" können sich alle Gamer entspannt auf die Story konzentrieren. Wer hingegen "Schwierig" wählt, darf sich auf erbitterte Kämpfe freuen. In den Einstellungen kann die Difficulty jederzeit geändert werden. 

Die Levelstruktur wurde übernommen und die Abschnitte sind linear. Dies gilt ebenfalls für die Nebenmissionen, die teilweise recht kurzweilig sind. Das Kampfgeschehen läuft in Echtzeit ab und ist vergleichbar mit den Auseinandersetzungen des Remakes von FF7. Gamer sind in der Lage, gegnerische Angriffe zu blocken oder diesen auszuweichen. Neben dem Nahkampf kann natürlich auch wieder auf Materia inklusive Parameterwerte zurückgegriffen werden. Des Weiteren ist es möglich, dass die genutzte Materia nach einem Stufenanstieg effektiver wird oder erhöhte Parameter erhält.

Zudem können mit den Walzen am oberen linken Bildschirmrand die digitalen Bewusstseinswellen, kurz DBW, genutzt werden. Wenn Bilder oder Zahlen der DBW-Matrix übereinstimmen, stehen verschiedene Effekte zur Auswahl. Das automatische Drehen und Anhalten der Walzen verbraucht SP. Im Laufe der Story lernt Zack Charaktere kennen, die einen Effekt auf die DBW haben. 

Stimmen die Walzen überein, werden ein Limitrausch ausgelöst und dem eigenen Repertoire eine entsprechende Limitrausch-Technik hinzugefügt. Sind die Zahlen identisch, obwohl sich die Walzenbilder nicht im "Limitimplus"-Zustand befinden, erhalten die Spieler Verbesserungseffekte. 7-7-7 sorgt zum Beispiel für eine zeitlich begrenzte Unverwundbarkeit. 2-2-2 bringt "MP-Frei" bis zum Kampfende. 

Oberhalb des Bildschirms findet sich ein Kompass, der die Richtung des aktuellen Ziels angezeigt. Mit der Viereck-Taste lässt sich die Karte aufrufen, um die aktuellen Missions- und Reiseziele einzusehen. Blau sind dabei Hauptereignisse, gelbe Symbole zeigen Nebenmissionen.


Der eigene Fortschritt lässt sich an Speicherpunkten festhalten. Zudem werden an besagten Punkten die TP, FP und MP vollständig regeneriert. Je nach Fortschritt speichert das Spiel auch automatisch. Bei Abschluss einer Mission winken Belohnungen wie besondere Materia sowie Accessoires und es werden möglicherweise neue Missionen freigeschaltet. 

Aufgrund des geradlinigen Verlaufs der Level sind die Kämpfe in der Regel im Vorfeld nicht erkennbar. Sobald ein bestimmter Punkt auf der Karte erreicht wurde, wechselt der Protagonist Zack Fair in den Gefechtsmodus. Die Gamer sind in einer laufenden Auseinandersetzung aber auch in der Lage zu fliehen. Hierfür muss Zack lediglich eine Zeit lang auf die Grenze des Kampfgebietes zulaufen. Bei Bosskämpfen ist eine Flucht ausgeschlossen.

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Story

Die Geschichte von Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion beginnt mit Zack, der aus einem Hubschrauber auf einen fahrenden Zug springt. Allerdings ist der Hauptcharakter nicht alleine unterwegs, sondern hat seinen Mentor und Rang-1-Soldat Angeal Hewley dabei. 

Trotz der mahnenden Worte seines Mentors stürzt sich Zack in seinem jugendlichen Leichtsinn in die Mission und stürmt blind drauf los. Es dauert nicht lange, bis der junge Held auf ersten Widerstand stößt. Als Rang-2-Soldat stellen die Kontrahenten jedoch keine Herausforderung dar und Zack gelingt es, auf artistische Art und Weise die Gegner loszuwerden.   

Nachdem der Zug an seinem Bestimmungsort angekommen ist, können wir nun erstmals die Steuerung von Zack übernehmen. Auch wenn der erste Kampf doch stark an den Anfang von Final Fantasy 7 erinnert, stehen uns gleich sechs feindliche Soldaten gegenüber. Unbeeindruckt von der Anzahl der Gegner machen wir mit unseren Kontrahenten kurzen Prozess und tragen den ersten Sieg davon. 

Es folgen diverse Zwischensequenzen und wir stehen mit Behemoth dem ersten Zwischenboss gegenüber. Außerdem wird DBW eingeführt und in einem kurzen Tutorial vorgestellt. Da Behemoth bei Angriffen von hinten anfällig ist, stellt der Bossfight keine große Herausforderung dar.  

Sobald Behemoth bezwungen wurde, startet erneut eine Zwischensequenz, in welcher Sephiroth erstmals zu sehen ist. Es folgt eine Auseinandersetzung zwischen Sephiroth, Zack und Angeal. Das Ende kommt durchaus überraschend, als sich herausstellt, dass es sich bei den ganzen Ereignissen lediglich um eine Trainingssimulation handelt.


Zurück in der Realität folgen diverse Einspieler, bei denen Zack auf Lazard, den Leiter von Soldat, trifft und eine neue Mission erhält. Rang-1-Soldat Genesis ist spurlos in Wutai verschwunden. Zack soll jetzt dort weitermachen, wo Genesis aufgehört hat und dabei herausfinden, wo der Rang-1-Soldat geblieben ist. 

Bevor es aber tatsächlich losgeht, gilt es noch einige Trainings-Szenarien zu überstehen und das Spiel zu speichern.

Fazit

Da es sich beim Original von Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion um einen PlayStation-Portable-Titel handelt, müssen bei der Neuauflage im Vergleich zum Remake von Final Fantasy 7 einige Abstriche gemacht werden. Dies betrifft das Gameplay sowie die Spoiler für die kommenden FF7-Teile. Crisis Core ist in seiner aktualisierten Fassung seinen Wurzeln treu geblieben. 

Auch wenn die kurzweiligen Missionen und zahlreichen Zwischensequenzen für Neulinge im FF-Universum etwas nervig sein können, dürften insbesondere alteingesessene Fans des Franchises äußerst erfreut sein. Dass Square Enix an der Story von Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion keine Änderungen vorgenommen hat, ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Die Vorgeschichte von Final Fantasy 7 beinhaltet diverse Spoiler beziehungsweise sorgt für Fragezeichen, sofern Hobby-Abenteurer bislang noch keine Berührungspunkte mit dem Franchise hatten.

Zwar kann Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion nicht verstecken, dass es sich beim Original um einen Portable-Titel handelt. Trotzdem ist der Remake nicht nur auf der PlayStation 5 schön anzusehen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass Gamer, die FF7 bereits auswendig kennen und Crisis Core im Original gespielt haben, beim Remake bedenkenlos zuschlagen können. Die zahlreichen Anpassungen beim Gameplay und der Optik katapultieren Zack und Co. problemlos in die Gegenwart und auf moderne Konsolengenerationen.

Wer hingegen mit Spannung auf die Rückkehr von Cloud und den zweiten Teil des Remakes von Final Fantasy 7 wartet, sollte sich bei Crisis Core im Klaren sein, dass es sich dabei um einen Prequel handelt. 

Alle Neueinsteiger ohne Vorkenntnisse werden sicherlich die ein oder andere Handlung nicht ganz nachvollziehen können, jedoch sollte dies niemanden davon abhalten, die Neuauflage von Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion zumindest anzuspielen.

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