Seite 7: Versionen und Preise

 

Windows 10 Versionen

 

Unter Windows 10 wird es die selben Versionsabstufungen geben wie unter Windows 8.1. Dabei werden die Versionen in Windows 10 sowie Windows 10 Pro unterteilt, wobei Windows 10 Pro mehr Features enthalten wird. Für den normalen Nutzer wird sich dies kaum auswirken, da dieser vermutlich seltener Funktionen wie die Bitlocker-Verschlüsselung nutzen oder aber von den erweiterten Netzwerkfähigkeiten und Einstellungen profitieren wird. Allerdings wird es vor allem beim Update von Windows 7 aus wichtig, welche Version man bekommt. Ist man im Besitz einer Windows 7 Ultimate- oder Professional-Lizenz, so steht einem das kostenlose Update auf Windows 10 Pro zur Verfügung. Gleiches gilt übrigens auch für eine Windows 8(.1)-Pro-Lizenz. Wer eine Lizenz für Windows 7 Home Basic, Home Premium oder Starter besitzt, der bekommt ein kostenloses Update auf Windows 10.

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Windows Update

Zusätzlich zu den für Consumer gedachten Versionen verteilt Microsoft noch eine dritte, ausschließlich für große Unternehmen gedachte Version: Windows 10 Enterprise. Diese basiert auf dem Featureset von Windows 10 Pro und erweitert diese um umfangreichere Funktionen für beispielsweise das Gerätemanagement. Zudem spielt die Version auch bei der Updateverteilung seitens Microsoft eine große Rolle. Während die normale Version von Windows 10 alle Updates automatisch installieren wird, kann ein Nutzer der Pro-Version zumindest entscheiden, wann und ob ein Update installiert werden soll.

Kunden mit der Enterprise-Version können gar auf einen ganz anderen Update-Zweig wechseln, auf dem nur Sicherheitsupdates verteilt werden und von dem neue Features ausgenommen sind.

 

Preise

 

Was die Preise angeht, hat Microsoft vor allem bei Windows 10 Pro die Preisempfehlung drastisch angezogen. Während es kurz nach dem Windows-8-Launch eine Pro-Version bereits ab 14 Euro gab, werden mit Windows 10 ein Preis von 279 Euro für Windows 10 Pro sowie 135 Euro für Windows 10 aufgerufen. Zudem wird es diesmal zusätzlich zum Download und der DVD auch Speichersticks mit USB-Schnittstelle als Retail-Medium im Handel zu kaufen geben. Dies zollt dem Trend zu immer dünneren und kleineren Geräten ohne eigenes, optisches Laufwerk Gebühr. Zudem profitiert man natürlich von einer erheblich schnelleren Installationszeit.