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Western Digital Blue SSD im 2,5-Zoll- und M.2-Format im Test

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Seite 1: Western Digital Blue SSD im 2,5-Zoll- und M.2-Format im Test

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Ungefähr ein Jahr ist es her, dass Western Digital die Übernahme von SanDisk bestätigt hat. Die Früchte dieser Übernahme sind für Endverbraucher gedachte SATA-SSDs, die sich in das bekannte, farblich sortierte Namensschema von Western Digital einfügen. Den Anfang machen dabei eine Green- und eine Blue-Modellreihe, wobei wir uns in diesem Artikel letztere genauer anschauen. Blue bezeichnet bei Western Digital die Modelle für den Mainstream-Markt. Es wird spannend zu sehen sein, ob sich die SSDs des hauptsächlich für Festplatten bekannten Herstellers gegen die durchaus harte Konkurrenz durchsetzen können.

Western Digital ist bisher kaum in Verbindung mit SSDs in Erscheinung getreten. Zwar gab es vor etlichen Jahren den Versuch, mit einem SiliconEdge Blue genannten Laufwerk im Endverbraucher-Markt Fuß zu fassen, doch hat das Laufwerk keine nennenswerte Bedeutung erlangt. In der Zwischenzeit war es still und Western Digital hat sich mehr oder weniger vollständig auf mechanische Festplatten konzentriert, die immer noch das Kerngeschäft bilden.

Doch ist der Siegeszug der schnellen Halbleiterspeicher kaum aufzuhalten, was nicht zuletzt auch an immer weiter fallenden Preisen liegt. Über die vergangenen Jahre hat Western Digital einiges an Wissen in Form von Firmen zugekauft, wobei der Kauf von SanDisk im vergangenen Jahr sicher ein entscheidender Faktor war, um jetzt mit entsprechenden Produkten aufwarten zu können – SanDisk hat schließlich vorher schon SSDs, auch für Endverbraucher, produziert.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
Western Digital
Blue SSD 1 TB
Western Digital
Blue SSD 500 GB
Straßenpreis ab 286,94 Euro ab 154,54 Euro
Homepage www.wdc.com
Technische Daten  
Formfaktor 2,5 Zoll M.2
Interface SATA
Protokoll AHCI
Firmware X41000WD
Kapazität (lt. Hersteller) 1 TB 500 GB
Kapazität (formatiert) 932 GiB 466 GiB
Verfügbare Kapazitäten 250 GB, 500 GB, 1 TB
Cache 1 GB DDR3L-1866 512 MB DDR3L-1600
Controller Marvell 88SS1074
Chipart TLC 2D NAND (SanDisk, 15 nm)
Lesen (lt. Hersteller) 545 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 525 MB/s
   
Herstellergarantie 3 Jahre
Lieferumfang -
 

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 978
bei den kopierraten ist die ssd schon gast am limit mit nem sandisk extreme usb stick :D und das sind nichtmal die schnellsten... langsam kommen mit sata ssds wie Festplatten vor als die ersten ssds aufkamen.

leider ist der unterschied in dergefühlten alltagsleistung nicht so groß.

mal sehen was 3dxpoint bringt
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13337
3D XPoint wird bei Nutzung in SSDs vor allem die Latenz verbessern, verspricht also 4k QD1 Werte weit über denen zu liefern die wir heute kennen. Dies hilft dann beim Kopieren viele kleiner Dateien, wie schnell das dann beim sequentiellen Transfers und damit dem Kopieren großer Dateien sein wird, dürfte genau wie bei NAND basierten SSDs vor allem von der Parallelität abhängen, also von der Kapazität des SSD und natürlich von der Anbindung. Bisher sind ja von Intel für private Endkunden nur kleine SSD mit 16GB /32GB und PCIe 3.0 x2 Anbindung angekündigt wie viel 1600MB/s Lesend (mehr geht real bei PCIe 3.0 x2 auch kaum) und 500MB/s Schreibend schaffen sollen und für die Anwendung als Cache SSD zum Cachen von HDDs und lahmen SATA SSDs gedacht sind.
#3
Registriert seit: 27.12.2006
NRW
Bootsmann
Beiträge: 659
Zitat Chasaai;25276713
bei den kopierraten ist die ssd schon gast am limit mit nem sandisk extreme usb stick :D und das sind nichtmal die schnellsten... langsam kommen mit sata ssds wie Festplatten vor als die ersten ssds aufkamen.
leider ist der unterschied in dergefühlten alltagsleistung nicht so groß.


Man kann auch heute noch gut im Alltag mit einer Intel SSD von 2010 arbeiten. Die ist immer noch schneller als jede moderne HDD und das SSD vs. SSD im Alltag keinen unterschied macht ist doch altbekannt. Interessant wird es nur wenn oft und viel kopiert oder entpackt wird, das betrifft aber in erster Linie nur die großen SSDs. Selbst der Sprung von einer 2010er Postville auf eine moderne 2GB/S SSD ist nicht so stark wie der einer 7200U/min HDD auf eine Postville obwohl in der peak Leserate lockere 1,8GB/s dazwischen liegen.
Man merkt es wirklich erst wenn man mal riesige Datenmengen entpackt oder kopiert.
#4
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2240
Ich habe mir grad mit Absicht ne große 850 Evo geholt. Die paar Mb/s, die man mit PCIe-SSDs hat sind den Preis einfach nicht wert. Und schaut man sich 4k QD1, sieht man was davon übrig bleibt.

Dann lieber das Geld statt in knapp doppelte Geschwindigkeit in doppelten Speicherplatz investieren. Den merkt man richtig und kann ihn auch nutzen. :)
#5
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Registriert seit: 26.05.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2456
sind das nicht nur relabelte X400 ? zu höherem Preis. Warum sollte jemand die kaufen, was können die besser ?
#6
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Registriert seit: 03.08.2008

Obergefreiter
Beiträge: 103
Die müsste sich preislich auf dem Niveau der OCZ Trion 150 bewegen, um interessant zu werden. Punkten kann sie über den Preis bei mir jedenfalls nicht, denn dafür ist sie im Vergleich zu teuer und liegt viel zu nah an der 850 EVO (sofern diese mit 170 im Preisvergleich nicht einen schlechten Tag hat).
#7
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13337
Eben, entweder die TR150 wenn man vor allem sparen will, so lahm ist die für eine Budget SSD gar nicht, vielleicht könnte man auch zu MX300 oder Intel 600p greifen, oder man gibt eben auch gerne mal etwas mehr aus für eine 850 Evo, 960 Evo oder gar 960 Pro und weiß was man hat.
#8
Registriert seit: 24.08.2009

Bootsmann
Beiträge: 668
@dreadkopp

Ja, sinds wohl, wie man auf dem Label der WD auch sieht im Internet (SD82B8U), und wie ein Foto des Boards der WD 1TB hier im Test und auf thessdreview und der X400 1TB auf anandtech zeigt. Handelt sich um gleiche Platinennummer zb
The SanDisk X400 1TB SSD Review
WD Blue SSD Review (1TB) - WD Steps Into The Ring | The SSD Review

War ja fast schon klar, wie bei den umgelabelten Hitachi HDDs, zb der "neuen" 2,5" 1TB Black.
#9
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13337
WD hat eben HGST und SanDisk gekauft, bei HGST mussten sie das Ende der MOFCOM Auflagen abwarten, welche für 5 Jahre eine eigenständige Operation von HGST vorgesehen haben, deshalb hat es auch gedauert bis sich die Technik der HDD vermischt hat, bei SanDisk können sie offenbar ohne solche Auflagen direkt auf deren Technik und Produkte zugreifen um diese unter eigenem Label anzubieten.
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