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G.Skill Phoenix Blade 480 GB PCIe SSD im Test

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Seite 1: G.Skill Phoenix Blade 480 GB PCIe SSD im Test

teaserMit der G.Skill Phoenix Blade SSD für den PCI-Express-Slot schauen wir uns in diesem Artikel ein besonders schnelles Halbleiterlaufwerk an, denn bei spezifizierten Lese- und Schreibraten von 1900 bzw. 1050 MB/s wirft jede herkömmliche SATA-SSD das Handtuch. Diese Geschwindigkeit erreicht G.Skill durch den Verbund von mehreren Einzellaufwerken in einem RAID 0, die jedoch gemeinsam auf einer Platine untergebracht sind. Wir schicken die Phoenix Blade SSD durch unseren Benchmarkparcours und untersuchen, wie sich das Laufwerk im Vergleich zur Konkurrenz schlägt. Dabei ist insbesondere der Vergleich zu M.2-Laufwerken interessant, die ebenfalls auf die PCI-Express-Schnittstelle setzen.

Transferraten jenseits von 600 MB/s waren schon immer PCI-Express-Laufwerken vorbehalten, denn der SATA-6 Gb/s-Standard gibt schlicht nicht mehr her. SSDs für den PCI-Express-Slot waren jedoch schon immer ein Nischenprodukt und dementsprechend teuer. Mit dem M.2-Standard, den wir bereits ausführlich vorgestellt haben, scheint es hier etwas Licht am Horizont zu geben, denn durch die Standardisierung des Formfaktors und die Verfügbarkeit des entsprechenden M.2-Slots in Notebooks und auf immer mehr Mainboards könnte M.2 auf lange Sicht die klassischen 2,5-Zoll-Laufwerke komplett ablösen.

Die G.Skill Phoenix Blade PCI-Express-SSD

Doch gibt es auf diesem Weg noch einige Hürden zu nehmen, wie unser Review der Samsung XP941 SSD gezeigt hat – die Probleme fangen bei eigentlich selbstverständlichen Features wie der Bootfähigkeit an. Laufwerke für den PCI-Express-Slot haben hier derzeit also durchaus noch die Möglichkeit mit entsprechender Benutzerfreundlichkeit und Support seitens des Herstellers zu punkten. Ob das der G.Skill Phoenix Blade SSD gelingt, untersuchen wir auf den nächsten Seiten.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
G.Skill Phoenix Blade 480 GB
Straßenpreis ab 599 Euro
Homepage www.gskill.com
Technische Daten  
Formfaktor PCI-Express x8
Kapazität (lt. Hersteller) 480 GB
Kapazität (formatiert) 447 GiB
Verfügbare Kapazitäten 480 GB
Cache nicht vorhanden
Controller SandForce SF-2281 (SSD) / SBC 208-2 (RAID)
Chipart 19 nm MLC NAND
Lesen (lt. Hersteller) 1900 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 1050 MB/s
   
Herstellergarantie Drei Jahre
Lieferumfang Low-Profile-Slotblende
 

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Kommentare (10)

#1
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Vizeadmiral
Beiträge: 6480
Netter Test, wobei ich mich fragen muss.: Warum Toshiba Chips `?
#2
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Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10080
Was ist denn falsch mit Toshiba?
#3
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13351
Eben die Sandforce sind mit den Toshiba NAND schon immer sehr gut klar gekommen und auch schnell.

Neben der Preis ist vor allem der exotische RAID Controller und die damit verbundene Treiberfrage das Hauptproblem. Es ist eben eine altmodische Bauweise statt eines nativen PCIe Controllers einen RAID Controller und normale SATA SSD Controller zu verwenden.

Ein RAID 0 mit TRIM kann man auch an einem Intel Z97 selbst realisieren, da hat man freie Wahl bei den SSD wenn man das möchte und kommt ungleich günstiger weg, bessere seq. Leseraten wird man aber wegen des DMI Flaschenhalses nicht bekommen.
#4
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Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6480
Zitat DoubleJ;22919140
Was ist denn falsch mit Toshiba?

Nichts sonst hätte ich keine Toshiba HDD im Rechner Werkeln. Baut G.Skill nich eigene Chips ?
#5
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Registriert seit: 16.01.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 372
Es gibt nur wenige Hersteller von Flash (und auch RAM) Chips. Dazu zählen Samsung, Micron(Crucial)/Intel, Toshiba/SanDisk und SK Hynix (rein zufällig sind das auch die größten DRAM Produzenten ;) ).

Es mag Chips mit dem Label "G.Skill" geben, aber bei denen weiß man nicht, ob sie von der Resterampe eines der großen Produzenten gefallen oder doch nur Ausschuss eines Resteverwerters
(z.B. ist SpecTek eine Tochterfirma von Micron, die gewöhnlich die Reste der Mutter unter eigenem Label verkauft) sind.

Daher ist es immer besser auf eine SSD eines Herstellers mit eigener Flashfertigung zu setzen.
Die Samsung XP941 zeigt ja, wohin die Reise geht (noch ohne NVMe) und das ohne RAID0 Problematik.
#6
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Bootsmann
Beiträge: 759
Zitat CHAOSMAYHEMSOAP;22919747
Die Samsung XP941 zeigt ja, wohin die Reise geht NVMe und das ohne RAID0 Problematik.


Die Samsung XP941 zeigt, daß Samsung der UAX-Controller schon ganz gut gelungen ist. Und wie man schon sehen konnte, wird der nachfolgende UBX-Controller da noch ordentlich was draufsatteln und die Bandbreite von 4x PCIe schon ziemlich stark auslasten.
Diese PCIe-Karten mit RAID-Controller und SATA-SSDs drauf sind einfach Technik von gestern, die man sich nicht mehr antun sollte.

Was jetzt noch fehlt ist ein ordentliches UEFI-Update, das von so einer SSD booten kann, für alle "X"-Boards zurück bis zum X58...
Das würde den Markt für M.2-PCIe-SSDs deutlich vergrößern.
#7
Registriert seit: 07.04.2014

Hauptgefreiter
Beiträge: 157
Ich hab mir das Ding gegönnt und bin sehr glücklich damit, auch wenn sie es nicht nur Vorteile gibt.
Natürlich ist es immer eine Frage der Nutzung. Ich habe sehr viel mit großen Dateien zu tun.

...die AS SSD (Gesamt) Score ist aber nicht zu verachten.
[ATTACH=CONFIG]303887[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]303888[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]303889[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]303890[/ATTACH]
#8
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13351
Wenn Du schon den Screenshot von CrystalDiskInfo postest, dann ziehe doch bitte das Fenster so weit auf, dass man alle Attribute sehen kann, also keine Scrollbalken mehr zu sehen sind.
#9
Registriert seit: 10.11.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Sandfurz... OMG? Kann mir jemand erklären WARUM man auf diese Chipfamilie immer noch setzt?
#10
Registriert seit: 07.04.2014

Hauptgefreiter
Beiträge: 157
sorry
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