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Test: Adata Premier Pro SP600 128 GB SSD

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Seite 3: Benchmark: Iometer

Iometer ist ein recht universeller Benchmark, mit dessen Hilfe sich die Rohleistung eines Laufwerks mit nahezu allen erdenklichen Zugriffsmustern untersuchen lässt. In der aktuellen Version ist außerdem die Möglichkeit hinzugekommen, das Datenmuster auszuwählen. Von besonderem Interesse sind hier die Optionen „Repeating bytes“ und „Full random“. Die erste Option erzeugt immer die gleichen Datenmuster, sodass ein Controller diese Daten stark komprimieren kann. Das machen bei weitem nicht alle Controller, manche (z.B. SandForce) besitzen allerdings eine transparente Kompression und erreichen so, stark abhängig vom Datenmuster, eine höhere oder niedrigere Datenübertragungsrate. Die zweite Option erzeugt einen 16 MB großen Puffer mit Daten hoher Entropie, sodass eine Kompression sehr schwer (allerdings nicht komplett unmöglich) wird. Controller, die komprimieren, werden daher mit beiden Datenmustern getestet und die Ergebnisse mit der Einstellung „Full random“ entsprechend gekennzeichnet. Die Standardeinstellung ist „Repeating bytes“, so werden meistens auch die Herstellerangaben ermittelt.

Während die minimale Anfragetiefe (auch Queue Depth, kurz QD) von eins typisch für ein Desktopsystem ist (sie kann auch geringfügig höher sein, befindet sich jedoch meistens deutlich im einstelligen Bereich), zeigt der Test mit QD 64 das Maximum dessen, wozu die SSD imstande ist. Derart hohe Anfragetiefen erreicht man unter normalen Umständen allerdings nur in Mehrbenutzer- bzw. Serverumgebungen.

Der 4K-Test wird über einen Bereich von 8M logischen Sektoren (512 Byte) durchgeführt, der sequenzielle Test findet über die komplette Kapazität des Laufwerks statt.

iometer 4k read 

 iometer 4k read 3

 iometer 4k read 32

 iometer 4k write

 iometer 4k write 3

 iometer 4k write 32

 iometer seq read

 iometer seq write

Während der Tastkandidat beim 4K-Lesen noch halbwegs mit der Konkurrenz mithalten kann, bildet die Adata Premier Pro SP600 ansonsten das Schlusslicht.

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3395
Mir fehlt bei dem Preis der Sinn diese zu kaufen.
#2
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Registriert seit: 14.02.2005
Raccoon City
Vizeadmiral
Beiträge: 7152
Jop, die muss noch deutlich günstiger werden. Es gibt zu starke (und günstigere) Konkurrenz.
#3
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Registriert seit: 22.11.2005
Randpolen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2497
Wen interessieren denn bitteschön immer die sequenziellen Lese und Schreibraten bei solchen Tests? Bei 99% der Systeme wo eine SSD eingesetzt wird, sind doch die Zugriffszeiten und die 4K Lese-und-Schreibwerte am interessantesten, bzw ein realer Index für die Alltagsleistung.

Ich kopiere jedenfalls nicht ständig grosse Datenblöcke von einer SSD auf die andere, wo eine SSD auch nur ansatzweise ihre sequenzielle Leistung ausschöpfen könnte. Auch liefert eine Festplatte nicht genügend Daten um die SSD auch nur annähernd bei einem sequentiellen Schreibvorgang auszulasten. Selbst wenn man Videoschnitt betreibt, dürfte der Geschwindigkeitsgewinn bei einem sequenziellen Vorgang eher gering sein...

Daher bitte liebe Tester, vergleich nicht ständig die sequenziellen Lese-und-Schreibraten, das hat nämlich null Aussagekraft über die Alltagsperformance.
#4
Registriert seit: 16.07.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1969
Also für 50 EUR maximal wäre sie für Zweit/Dritt-Systeme zum spielen/testen wohl nicht schlecht. Aber so, wird sie wohl kaum Abnehmer finden.
#5
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10080
Zitat Keksonator;19732021
Daher bitte liebe Tester, vergleich nicht ständig die sequenziellen Lese-und-Schreibraten, das hat nämlich null Aussagekraft über die Alltagsperformance.

Sollen wir die Tests der sequenziellen Transferraten komplett weglassen, oder wie stellst du dir das vor? Wir haben ja noch andere Benchmarks, u.a. PCMark, was eine sehr gute Abschätzung der Alltagsperformance erlaubt.

Ansonsten glaube ich, dass sequenzielle Transferraten inzwischen wichtiger sind als 4K-Raten. Ich kenne bisher niemanden, der einen Unterschied zwischen 20, 30 oder 40 MB/s random 4K read merkt. Die sequenziellen Transferraten spüre ich dagegen jedes Mal, wenn ich eine Bildersammlung o.ä. verschiebe.
#6
Registriert seit: 16.07.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1969
Kann ich Dir nur zustimmen. Mich interessieren die für solche Sachen auch. Klar, macht man nicht jeden Tag, aber es ist trotzdem "nice to have".
#7
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Registriert seit: 06.01.2007

Vizeadmiral
Beiträge: 6217
Da kann sich Crucial ein Beispiel nehmen, hätten sie lieber den Jmicron in die V4 reingemacht, anstatt der Phisonschnecke.
#8
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Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
Admiral
Beiträge: 10574
naja, taugt doch beides nix, jedenfalls nicht zu den preisen die se haben wollen, da sind die deutlich schnelleren alternatieven preislich einfach zu nah dran
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