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Dell Latitude E5440 im Test - Unauffälliger Business-Begleiter

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Seite 3: Display + Fazit

 

Hell, kontrastarm, blaustichig

Dell setzt beim Latitude E5440 auf ein TN-Panel, das mit 1600x900 Bildpunkten setzt. Damit wird das Toshiba R50, das wir erst vor kurzem testeten, zumindest hinsichtlich der Auflösung ausgestochen. Wirklich zeitgemäß, in der Business-Klasse aber noch immer der Standard ist die gebotene Auflösung aber nicht. Die gegenüber der ebenso oft vorhandenen 1366x768 Bildpunkten zusätzlichen Pixel erweisen sich im täglichen Office-Betrieb als durchaus praktisch und wer häufig mit größeren Excel-Tabellen arbeitet, wird den erweiterten Platz auf dem Desktop schnell nicht mehr missen möchten. Viele Geräte im Consumer-Bereich bieten zwar bereits bei kleineren Diagonalen FullHD-Displays, wer nicht skalieren will, schont mit der von Dell gebotenen Auflösung aber seine Augen.

dell 5440 1
Dell Latitude E5440

Wie im Business-Umfeld leider noch viel zu oft üblich, setzt auch Dell auf ein TN-Panel. Entsprechend klein fallen die Blickwinkel aus und auch die Farbwiedergabe liegt nicht auf höchstem Niveau. Unterstrichen wird das dadurch, dass der Weißpunkt Out-of-the-box bei rund 8000 Kelvin liegt – das Display besitzt also einen wahrnehmbaren Blaustich.

bench display

Gemischte Gefühle hinterlassen die weiteren Messwerte des Displays. So kann das Panel mit einer angenehm hohen Leuchtkraft von maximal 312 cd/m2 im Mittel aufwarten, was in Kombination mit der matten Oberfläche für eine gute Lesbarkeit in hellen Umgebungen sorgt. Noch besser könnte dieser Aspekt aber ausfallen, wenn auch das Kontrastverhältnis stimmen würde, denn das liegt mit 210:1 deutlich zu niedrig.

Unauffälliger Businessbegleiter mit Langläufer-Qualitäten

Dell spendiert seinem 14-Zöller ein unauffälliges Gehäuse, das mit seinen matten, aber samtigen Oberflächen sehr zeitlos ist und noch dazu mit einer hohen Materialgüte und Verarbeitungsqualität aufwarten kann. Einzig ein wenig „pummelig" fällt das Latitude E5440 aus, denn das Gehäuse ist etwas zu dick und zu schwer. Dafür bietet Dell aber eine ordentliche Menge an Anschlüssen, die noch dazu gut auf die Seitenteile und die Rückseite aufgeteilt wurden. Zu gefallen weiß die Tastatur, die mit einem guten Tippverhalten aufwarten kann. Das Touchpad fällt zwar etwas klein aus, dafür wird aber ein Trackpoint geboten.

Keine Überraschungen gibt es hinsichtlich der Leistung. Dell setzt auf Intels bewährte Haswell-Plattform für Ultrabooks. Entsprechend wird für alltägliche Office-Aufgaben eine mehr als ausreichende Leistung geboten, aktuelle Spiele sind mit der HD4400 zwar nicht möglich, dafür ist das Latitude E5440 aber natürlich auch nicht vorgesehen. Schade ist es, dass lediglich eine SSHD verbaut wird – mehr kann zum aufgerufenen Preis aber auch nicht verlangt werden.

Die verbaute Ultrabook-Hardware hat aber zwei weitere große Vorteile: zum einen erweist sich das Latitude E5440 in der Praxis als echter Langläufer, mit dem auch ganze Arbeitstage überbrückt werden können, zum anderen bekommt die Kühlung nur sehr wenig zu tun.

Gemischte Gefühle hinterlässt das Display. Zwar löst der 14-Zöller für die Business-Klasse im 600-Euro-Bereich vergleichsweise hoch auf, bietet eine matte Oberfläche und ist darüber hinaus auch noch angenehm hell - das Kontrastverhältnis könnte aber noch deutlich höher ausfallen. Dennoch lässt sich das E5440 auch in hellen Umgebungen recht gut nutzen. Dass das Display einen merklichen Blaustich besitzt, ist unschön, wird bei den meisten klassischen Office-Anwendungen aber kaum stören.

Alles in allem ist das Dell Latitude E5440 ein unauffälliger Business-Begleiter, der mit einem überzeugenden Gehäuse und langen Akkulaufzeiten zu gefallen weiß.

Positive Aspekte des Dell Latitude E5440:

  • hochwertige Verarbeitung
  • gute Positionierung der Schnittstellen
  • lange Akkulaufzeit
  • gute Tastatur
  • Trackstick
  • helles Display

Negative Aspekte des Dell Latitude E5440:

  • kontrastarmes Display
  • Touchpad könnte größer sein
 

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Kommentare (25)

#16
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Registriert seit: 29.03.2010
Rhein-Main
Moderator
Beiträge: 19780
Lass die doch meckern. Sollen sie halt Double4k1337 Joghurtbecher kaufen. Wer ein bischen Marktueberblick hat schaut mal was andere Kisten mit echter Dockingstation so kosten. Der Rest klaert sich von allein.
#17
Registriert seit: 30.07.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 442
Zitat Terr0rSandmann;22781940
Ich sehe das Problem der Meckerfritzen nicht.
Eine Einsteigerbuisnesskiste für unter 600€. Was will man mehr? Das die Latitude 5000er Reihe nicht mit der 6000er, 7000er oder den Reihen der Konkurrenten, also T-Serie und Elitebooks, mit halten kann, ist bei dem Preis doch klar. Wer noch mehr Qualität, Verarbeitung usw sucht, muss halt das Doppelte ausgeben. Steht jeden frei.
Für unter 600€ ist das Latitude 5000er gewiss top, neben einen Probook oder einer L-Serie sicher 1. Wahl.


Gesendet von meinem LG-D802 mit der Hardwareluxx App


Was man mehr will? Ne kiste die unbeschadet mindestens mal 3 jahre überlebt. Bei diesen einsteigerbusinesskisten kann man von geplanter obsoleszens reden. Aber lass dich ruhig übers ohr hauen, kauf dir für 600 ocken so ne billig kiste, komm mit der mehr schlecht als recht 2 jahre rum, dann kauf dir wieder für 600 ocken ne billig kiste, die du 2 jahre benutzt ODER kauf dir ein gescheites thinkpad/macbook für 1,2k und sei damit für 4 jahre zufrieden. Und in diesen 4 jahren muss du noch nichtmal abstriche in sachen pointstick zweiter klasse, lüfter, display und sonstige qualitätsdefizite machen. Na ja jeder wie er will, fakt ist, so ein consumer dreck macht weder logisch noch wirtschaftlich sinn.
#18
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Registriert seit: 25.11.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1675
Oder kauf dir als Privatmann ein gescheites gebrauchtes Latitude E-Series 6 und bald auch E-Series 7 der vorhergehenden Generation für 600EUR und sei damit auch 4 Jahre glücklich.

Wenn es allerdings um gewerbliche Nutzung geht, spielen die Faktoren von "kontrolle" gar keine Rolle, denn es gibt genug Einsatzfelder wo die immerhin noch überdurchschnittliche Qualität (auch wenn sie gegenüber den Topgeräten abfällt) sehr gut genutzt werden kann.
#19
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Registriert seit: 19.06.2010
Berlin
Moderator
Beiträge: 14064
Zitat kontrolle;22782501
Was man mehr will? Ne kiste die unbeschadet mindestens mal 3 jahre überlebt. Bei diesen einsteigerbusinesskisten kann man von geplanter obsoleszens reden. Aber lass dich ruhig übers ohr hauen, kauf dir für 600 ocken so ne billig kiste, komm mit der mehr schlecht als recht 2 jahre rum, dann kauf dir wieder für 600 ocken ne billig kiste, die du 2 jahre benutzt ODER kauf dir ein gescheites thinkpad/macbook für 1,2k und sei damit für 4 jahre zufrieden. Und in diesen 4 jahren muss du noch nichtmal abstriche in sachen pointstick zweiter klasse, lüfter, display und sonstige qualitätsdefizite machen. Na ja jeder wie er will, fakt ist, so ein consumer dreck macht weder logisch noch wirtschaftlich sinn.


Genau. Weil natürlich auch jeder 1200 bis 1500 Euro für ein Laptop übrig hat.
(Wer also kein Geld für nen Porsche GT3 hat, darf also auch keinen VW Passat fahren, korrekt?)

Das E5440 ist 100x besser als die in dem Preisbereich um 600€ gelisteten Consumerkisten.


Sorry, aber dazu fällt mir echt nichts mehr ein ...
#20
Registriert seit: 30.07.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 442
Na ja ich nehm einfach mal an, wer 2x600€ übrig hat, kann auch 1x1200€ locker machen. Dein beispiel mit dem auto.. na ja irgendwie doch reichlich unpassend, findest du nicht?

Nen gebrauchtes aus der vorgängergeneration wie timbuk2 sagt wäre natürlich auch eine alternative.
#21
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Registriert seit: 19.06.2010
Berlin
Moderator
Beiträge: 14064
Zitat kontrolle;22783078
Na ja ich nehm einfach mal an, wer 2x600€ übrig hat, kann auch 1x1200€ locker machen. Dein beispiel mit dem auto.. na ja irgendwie doch reichlich unpassend, findest du nicht?

Nen gebrauchtes aus der vorgängergeneration wie timbuk2 sagt wäre natürlich auch eine alternative.


Sehe ich anders.


Wie soll nen Student von 650€ Bafög oder ein Arbeitnehmer mit ca 1000€ Nettoeinkommen beispielsweise nen 1400€ Buisnesslaptop kaufen? Da greift er doch definitiv lieber zu einen Probook, Latitude 5000er oder zur L-Serie.
Aber laut deiner Aussage, sollte er dann lieber ohne Notebook da stehen oder sich verschulden für eine Buisnesskiste der Oberklasse. You made my day.



Ansonsten ist es natürlich eine Alternative zu einen gebrauchten höher angesiedelten Gerät der Vorgängergeneration zu greifen. Es gibt aber auch Einige, die nicht gebraucht kaufen wollen, sondern nur neu.
#22
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Registriert seit: 25.11.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1675
Zitat Terr0rSandmann;22783156
Ansonsten ist es natürlich eine Alternative zu einen gebrauchten höher angesiedelten Gerät der Vorgängergeneration zu greifen. Es gibt aber auch Einige, die nicht gebraucht kaufen wollen, sondern nur neu.


Es gibt Geräte die kann man ohne weiteres auch gebraucht kaufen - Premium Business Notebooks gehören dazu. Bei Autos ist es ja auch für viele kein Problem ein gebrauchtes Auto zu kaufen. Wenn die Qualität stimmt, und da tut sie bei hochwertigen Business Notebooks, ist Gebrauchtware kein Problem.
#23
Registriert seit: 30.07.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 442
@sandmann So teuer war gute verarbeitung aber nicht immer. wenn du da mal 8 jahre zurückdenkst, wo man nen multimedia laptop für 800€ bekommt, bei der 70% des gehäuses aus metall gefertigt war (z.b. der inspiron 1520, die kiste läuft bei mir heute noch, und abgesehen von der plastik ummantelung des scharniers und einem riss an der handballenauflage ist nichts passiert), kannst du heute nur noch lachen. Und woran liegt das? Genau, weil einfach so eine bescheuerte wegwerfmentalität herrscht...
#24
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Registriert seit: 29.03.2010
Rhein-Main
Moderator
Beiträge: 19780
Sorry Kontrolle, aber du laberst.
http://geizhals.de/?cat=nb&asuch=&bpmax=700&v=e&plz=&dist=&filter=aktualisieren&mail=&bl1_id=30&sort=t&xf=2379_14~2377_14.9~9_1600x900

Das ist das was die Konkurrenz auf dem Markt hat. Das sind alle 14"er mit 1600er Display unter 700€. Wenn du noch den Dockingport einbeziehst ist das L440er Thinkpad das einzige Geraet, was in der gleichen Liga spielt (wurde oben schon genannt). Und mit dem muss sich das Dell E5440 messen.

Nicht mit einem teureren Consumerbook ohne Dockingport.

Notebookcheck.com kommt uebrigens zu einem sehr aehnlichen Fazit:
http://www.notebookcheck.com/Test-Dell-Latitude-E5440-4668-Notebook.115489.0.html

PS: Die Chassiskonstruktion erinnert mich stark an die alten IBM Rollcage T60.
#25
Registriert seit: 30.07.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 442
Hö? Ich versteh jetzt nicht ganz worauf du hinaus willst 2k5lexi :confused: Ich fürchte wir reden aneinander vorbei. Ja klar, das l440 kostet ähnlich viel wie das e5440 und bietet ähnliches, aber wieso sagst du mir das jetzt? Da sag ich ja auch nichts dagegen, aber das hat irgendwie nichts mit meinen postings zu tun?? :confused:
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