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Test: Dell Inspiron 15R SE - Gelungene Neuauflage

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Seite 2: Das Gehäuse

Dell setzt beim Inspiron 15R SE auf ein neues Case, das Dells neue grundlegende Formensprache aufnehmen soll, die mit dem Ultrabook Dell XPS 13 eingeführt wurde.

Dell Inspiron 15R SE

Schwarz und Silber geben bei unserem Inspiron 15R SE den Ton an – das ist bewährt und sieht schick aus. Beim leicht glänzenden Deckelcover setzt Dell darüber hinaus auf ein schickes Wabenmuster, was nicht nur gut aussieht, sondern sich beim Tragen auch angenehm anfasst. Leider erweist sich die gewählte Alu-Oberfläche als recht anfällig gegenüber Fingerabdrücken – Berührungen werden permanent dokumentiert, sodass das nächste Mikrofaser-Tuch nie allzu weit entfernt sein sollte. Ganz so schlimm wie bei Glossy-Oberfläche sieht es beim 15R aber natürlich nicht aus.

Dell Inspiron 15R SE

Um seinen Kunden eine möglichst hohe Individualität bieten zu können, hat Dell die Cover auswechselbar gestaltet. Es muss einfach ein kleiner Hebel umgelegt werden und schon lässt sich das gesamte Cover austauschen – einfacher geht es kaum noch. Unter dell.de/switch können 15 verschiedene Cover bestellt werden, die Preise liegen zwischen 14,99 und 19,99 Euro. Die Wechselmöglichkeit hat allerdings zur Folge, dass zwischen dem silbernen fixen Rahmen und dem Cover auf einer Seite ein recht breiter Spalt vorhanden ist.

Dell Inspiron 15R SE

Die Formensprache des Deckels wird im Innenraum wieder aufgenommen. Das Top-Case wird aus dem bekannten leicht glänzenden Aluminium samt Wabenmuster gefertigt – gerade hier macht sich die hohe Anfälligkeit gegenüber Berührungsflecken alles andere als positiv bemerkbar. Der silberne Rahmen, der an der Display-Seite etwas breiter wird, ist bereits von Dells Ultrabook XPS 13 bekannt und soll in diesem Jahr eine der Design-Konstanten im Dell-Portfolio werden – keine schlechte Wahl wie wir finden. Weshalb Dell die Tastatur aber gerade in ein Glossy-Segment setzen muss, erschließt sich uns nicht wirklich, denn „praktisch“ sieht ohne Frage anders aus.

Dell Inspiron 15R SE

Das Dell Inspiron 15R SE fällt mit einer maximalen Dicke 34,1 mm nicht all zu dünn aus – wer einmal ein Ultrabook in den Händen hatte, weiß wovon ich spreche. Das Gewicht hingegen kann mit 2,76 kg für einen 15-Zöller hingegen gefallen. Da das mitgelieferte Netzteil darüber hinaus nicht sonderlich schwer ausfällt, spricht von dieser Seite aus wenig dagegen, das 15R SE häufiger mitzunehmen. Leichte Abstriche müssen hingegen bei der der Verarbeitung gemacht werden. So wirkt der für den Deckel und das Top Case verwendete Aluminum dünn. Hier zeigt sich ganz klar, dass die Inspiron-Serie im Mittelfeld von Dells Portfolio platziert wurde. Gegenüber der normalen Inspiron-Reihe setzt Dell bei der SE-Version allerdings auf Aluminium, was für ein hochwertigeres Erscheinungsbild sorgt.