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Test: WD MyNet N600 und N900 Central

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Seite 3: Administration

Die Ersteinrichtung der „My Net“-Router geht spielend von der Hand, WD legt dem Käufer nicht nur eine äußerst praktische und bebilderte 3-Schritte-Anleitung bei, die alle nötigen Daten zum erstmaligen Login enthält, sondern auf der CD ist auch ein Konfigurations-Wizard. Die Gestaltung des Menüs ist sehr übersichtlich, WD hat ein extra Dashboard – quasi als virtuelles Armaturenbrett mit den wichtigsten Parametern – eingerichtet. Hier können essentielle Eckdaten und Statusinformationen direkt abgelesen werden.

Die werksseitige Sicherheitseinstellung des WLAN ist verbesserungswürdig, da es in einem unverschlüsselten Modus ausgeliefert wird. Wir können daher nur raten, umgehend bei Inbetriebnahme eine starke Verschlüsselung (WPA2) und ein sicheres Passwort zu setzen. Löblich ist jedoch die Tatsache, dass man über das Web-Menü zum Setzen eines Kennworts aufgefordert wird. Zur Netzverschlüsselung wird WPA bzw. WPA2 (in unterschiedlichen Versionen) angeboten, die geknackte WEP-Verschlüsselung ist im Menü zum Glück gar nicht mehr zu finden. Der vorhandene WPS-Button erleichtert dabei die Ersteinrichtung. Das 2,4- und 5-GHz-Funknetz sind vollständig separat voneinander konfigurierbar, inklusive Sicherheitsmodus, SSID, Betriebsart, Kanalbreite etc.

Unter dem Menüpunkt „LAN“ verbergen sich die gängigen Einstellungen für IP-Adressen, Subnetz, DHCP-Server und manuelle Zuordnung zwischen MAC/IP-Adressen. Wer Firewall-Regeln, DMZ und MAC-Filter einrichten möchte, findet dies unter „Sicherheit“. Der Menüpunkte „Speicher“ sammelt die Optionen für angeschlossene Datenträger und deren Freigaben/Dienste. Der Zugriff kann ausschließlich „öffentlich“ oder über ein Benutzerkonto gesteuert werden, wobei mehrere Benutzer/Gruppen nicht vorgesehen sind. Nachdem ein Stick am Router eingestöpselt wurde, ist er per Default als Datenträger öffentlich freigegeben und im Netzwerk als Ordner sichtbar, ebenso wie iTunes/DLNA aktiv ist. Den FTP-Zugriff muss man manuell freischalten. Der N900 Central hat an dieser Stelle die interne Festplatte direkt als Datenträger gelistet. Leider fehlte im Menü eine Option zur Beeinflussung der Standby-Funktion, allerdings hat WD hier bereits intern einen Timer realisiert, der die HDD herunterfährt.

Etwas versteckt unter dem Punkt „Zusätzliche Funktionen“ finden sich Port-Forwarding,  statische Routen sowie FasTrack-QoS und UPnP. Die dortigen Regelwerke/Listen können auf 15 bzw. 32 Einträge angepasst werden, wobei unter QoS bereits einige Dienste/Programme mit Prioritäten vordefiniert sind. Zu guter Letzt finden sich unter „Admin“ weitere Optionen für Zeiteinstellung/Server, Firmware-Update und Konfigurations-Export sowie Log-Einträge und Sprache der Menüführung. Der N900 Central hat identische Menüeinträge, besitzt lediglich auf der Storage- und QoS-Seite etwas mehr.

 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 13.01.2011

Matrose
Beiträge: 100
Also der N900 ist sowas von überteuert. Was nimmt WD für die 1Tb Platte 200€?
Der Test an sich ist nicht vollständig, es fehlen Bilder vom Inneren der beiden Router.
#2
customavatars/avatar168709_1.gif
Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3396
Ne Fritzbox die es bei fast jedem Anbieter kostenlos gibt
und nen Synologie DS212j mit ner 1TB WD Green und dan haben
wir ein schönes Multimediapaket
#3
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Wieso ist der N900 so teuer? Die 2 TB große Time Capsule von Apple kostet nur 279,- und hat den doppelten Speicher.
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