Seite 3: Einrichtung

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Das Einrichten der Geräte erweist sich als einfach. Beim "Go Flex Home" steckt man die Festplatte ins Dock, schließt Netzwerk- und Stromkabel an, drückt den Einschalter hinten am Gerät und schon gehts los. Ist das Gerät hochgefahren, kann man es über das Webinterface einmalig einrichten. Bei der Einrichtung wird auch gleich angemerkt, dass man doch Seagates "Share Pro Software" für 9,99 Dollar kaufen sollte, um noch mehr Funktionen zu erhalten.

Im Webinterface können bis zu fünf Benutzer angelegt werden, wer mehr will, muss auf die kostenpflichtige "Share Pro Software" zurückgreifen. Es wird zwischen "Freigaben" und "Inhalten" unterschieden. Inhalte sind das, was man sonst klassisch unter "Freigaben" finden würde. Nämlich angelegte Ordner mit verschiedenen Zugriffsrechten. "Public" ist grundsätzlich für alle verfügbar, "Personal" hingegen ist nur für einen bestimmten Nutzer zu sehen. "Backup" ist für Backups reserviert und auch nur für den jeweiligen Benutzer sichtbar. Leider ist man auf diese drei Ordner beschränkt, auch Zugriffsrechte lassen sich nicht ändern. Unter dem Punkt "Freigaben" verstecken sich Sammelordner, die man für beliebige Personen (via Mail-Adresse) freigeben kann.

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Western Digital hat es geschafft, die Einrichtung noch einfacher zu gestalten. Netzwerk- und Stromkabel reinstecken - fertig. Nichtmal einschalten muss man das Gerät, denn es läuft, sobald Strom verfügbar ist. Beim ersten Zugriff auf das Webinterface bietet das NAS an das Gerät zu updaten und ein Administratorkennwort festzulegen, was man auf jeden Fall erledigen sollte.

Das Anlegen von Benutzern und Freigaben gestaltet sich einfach. Alle Möglichkeiten sind einfach zugänglich und im Zweifelsfall gut erklärt. Nur sollte man auf die deutsche Übersetzung verzichten, da diese leider nicht wirklich brauchbar ist. So wurde aus "save" (zum sichern von Einstellungen) einfach "sparen sie" gemacht.

Standardmäßig gibt es eine "Public"-Freigabe, die grundsätzlich für jeden zugänglich ist - auch völlig ohne Account. Dann gibt es noch eine separate Backup-"Zone", die, wie der Name vermuten lässt, für Backups gedacht ist. Backups mit WDs SmartWare-Software funktionieren übrigens auch völlig ohne Account.