Seite 3: Cooler Master V1000 - Ausstattung und Lautstärke

Das Cooler Master V1000 bringt ein voll-modulares Kabelmanagement mit, was auch logisch erscheint, denn die verwendete Plattform von Seasonic ist mit ihren auf der Anschlussplatine platzierten Spannungswandlern für 3,3 Volt und 5 Volt schlichtweg auf diese Anschlussvariante festgelegt. Ein vermutlich mit nicht wenig Aufwand verbundener Umbau auf ein halb-modulares Design würde daher wenig Sinn machen. Das Kabelmanagement ist gut verarbeitet und wenn auch im vollbestückten Zustand nicht jeder Stecker optimal zu erreichen, muss man das bei einem Netzteil mit dieser Fülle an Anschlüssen sicher verschmerzen.

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Das V1000 mit bestückten Anschlusskabeln

In Sachen Ausstattung braucht sich das Cooler Master V1000 nicht vor der Konkurrenz verstecken. Es bietet bis zu zwei 8-Pin-EPS-Stecker und bis zu acht PCI-Express-Anschlüsse, womit es über dem Ausstattungsdurchschnitt in dieser Klasse liegt. Nicht ganz so üppig ist seine Ausstattung mit Peripherieanschlüssen: Mit bis zu neun SATA- und vier 4-Pin-Molex-Verbindern sollten sich gängige Systeme ordentlich versorgen lassen, da sich die SATA-Abgriffe auf drei Kabelstränge verteilen. Unserer Meinung nach hätten es aber durchaus einige SATA-Anschlüsse mehr sein dürfen, denn die Abstände zwischen den SATA-Abgriffen an einem Kabel sind verhältnismäßig kurz.

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Das voll-bestückte Cooler Master V1000 in der Draufsicht.

Die Kabellängen sind beim Cooler Master V1000 als gut zu bezeichnen. Die beiden 8-Pin-EPS-Kabel sind etwas länger als der Rest ausgeführt, was eine Verlegung in größeren Gehäusen erleichtern dürfte. Alle Anschlusskabel - bis auf das 24-Pin-ATX-Hauptstromkabel - sind als schwarze Flachkabel ausgeführt, was bei Cooler Master aber schon seit längerer Zeit quasi Standard ist.

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Das Herstellerlogo in der Nahaufnahme

Als Lüfter kommt ein 135-mm-Modell mit FDB-Lagerung um Einsatz, welches von dem Hersteller Protechnic stammt. Das mit MGA13512XF-O25 beschriftete Lüftermodell ist mit den Kennwerten 0,38 Ampere bei 12 Volt angegeben.

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Der Lüfter des V1000 gehört zu der sehr laufruhigen Sorte.

Im Betrieb kann das Lüfter durch seine sehr geringe Lautstärke überzeugen. Die Lüfterkennlinie präsentierte sich während unseres Tests als äußerst flach. Der Lüfter beginnt mit einer Drehzahl von ca. 750 U/min, welche er bis nahezu 80 Prozent annähernd konstant hält. Der Lüfter ist dabei sehr leise, nur in direkter Nähe ist ein schwaches Lüfterrauschen wahrzunehmen. Lagergeräusche oder auch Störgeräusche der Leistungselektronik waren nicht herauszuhören. Bei Volllast hat die Lüfterregelung die Drehzahl bis auf ca. 1500 U/min heraufgefahren, was dann ein deutliches Lüfterrauschen zur Folge hatte. Aufgrund der gleichmäßigen Charakteristik ist es trotz der reinen Lautstärke damit eher von unauffälliger Natur.

Hat das Cooler Master V1000 im Bereich Optik und Technik bislang schon überzeugen können, so können wir auch die weiteren Anforderungen "Ausstattung" und "Lautstärke" als bestandenen abhaken, denn das V1000 leistet sich hier keine größeren Schwächen.