Seite 1: Test: Enermax Triathlor 550W und Triathlor FC 550W

logoIm Herbst 2012 hat Enermax mit der Modellreihe Triathlor eine neue Serie auf den Markt gebracht, welche die bisher in der Mittelklasse positionierten Modu82+- und Pro82+-Modelle ablöst. Die Triathlor-Modelle bringen 80PLUS Bronze mit, sind in Varianten mit und ohne modularem Kabelmanagement erhältlich und richten sich vornehmlich an Kunden, bei denen neben Qualität auch der Preis eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielt. Wir haben uns die beiden 550W-Modelle angeschaut, einmal ohne und einmal mit modularem Kabelmanagement.

Mit Top-Serien wie Revolution(85+), MaxRevo oder Platimax bekommt man als Hersteller Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, das eigene Know-How in Szene zu setzen. Den wirklichen Umsatz aber machen die Modelle in den niedrigeren Klassen. Bei Enermax hatte im Mittelklasse-Bereich die Modu82+/Pro82+-Serie großen Erfolg sowohl in Tests als auch direkt beim Kunden. Da diese Serie aber nun trotz einiger Updates doch etwas in die Jahre gekommen ist, hat Enermax mit den Triathlor-Modellen die nächste Generation auf die Beine gestellt. Der Name soll in Anlehnung an die Sportdisziplin wohl Leistungsfähigkeit, Vielseitigkeit und vor allem Ausdauer suggerieren, Enermax selbst wählt die Bezeichnung "Athletenklasse".

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Das Triathlor 550W ist in zwei Versionen auf dem Markt.

Die Triathlor-Netzteile sind in zwei Varianten erhältlich: Modelle mit festen Kabeln im Leistungsbereich 300 bis 550W und Modelle mit modularem Kabelmanagement, welche am "FC" im Namen erkennbar sind und in drei Leistungsstufen von 550 bis 700 Watt zu bekommen sind. Die aktuellen Straßenpreise reichen von knapp 50 Euro für das 300W-Modell bis hin zu 100 Euro für das Triathlor FC 700W.

Bis auf das 300W-Modell verfügen alle Triathlor-Netzteile über eine 80PLUS-Bronze-Zertifizierung und zwei 12V-Schienen von hoher Leistungsfähigkeit. Die 300W-Variante unterscheidet sich technisch von den restlichen Modellen. Laut Enermax muss es nicht nur auf ein Multi-Rail-Design verzichten, sondern bietet auch kein DC-DC- bzw. "Zero-Load"-Design, einen anderen Lüfter und auch die berühmten japanischen Kondensatoren sind nicht mit an Bord. Bei den Varianten ab 385W kommt hingegen ein firmeneigener "T.B.Silence-Lüfter" mit "Twister"-Lagerung zum Einsatz, der sich als Einzelprodukt bereits hoher Beliebtheit auf dem Markt erfreut.

Hier die Fakten der beiden - fast identischen - Netzteile in der Übersicht:

Technische Daten in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
Enermax
Triathlor 550W
Enermax
Triathlor FC 550W
Modell ETA550AWT ETA550AWT-M
Straßenpreis ca. 75€ ca. 85€
Homepage www.enermax.de www.enermax.de
Leistungswerte
+3,3V 24 A 24 A
+5V 24 A 24 A
+12V1 25 A 25 A
+12V2 25 A 25 A
+5Vsb 2,5 A 2,5 A
-12V 0,5 A 0,5 A
Leistung 12V 540 W 540 W
Leistung 3,3V & 5V 120 W 120 W
Gesamtleistung 550 W 550 W
Anschlüsse
ATX 24(20+4)-Pin 24(20+4)-Pin
EPS/12V/CPU 2x 8(4+4)-Pin 8(4+4)-Pin, 8-Pin
PCI-Express
(6P / 8(6+2)P / 8P)
0 / 2 / 0 0 / 3 / 0
SATA 6 6
4-Pin Molex 5 5
Floppy 1 1
Features
Effizienz 80PLUS Bronze 80PLUS Bronze
Maße (LxBxH) 140 x 150 x 86 mm 140 x 150 x 86 mm
Lüfter 120 mm, "Twister"-Lager

120 mm, "Twister"-Lager

Kabelmanagement - ja
Herstellergarantie 3 Jahre 3 Jahre
Besonderheiten

 

Auf der nachfolgenden Seite stellen wir die beiden Triathlor-Kandidaten vor.