Seite 2: Bedienung und Passform

1More setzt auf eine klassische Tastenbedienung

Während andere Hersteller auf eine Touch-Bedienung setzen, greift 1More bei den TWS auf eine klassische Tasten-Bedienung zurück. An jedem befindet sich eine Taste auf der Rückseite. Diese ist gut erreichbar und bietet einen klaren Druckpunkt. Anders als bei der Touchbedienung weiß man so sofort, ob die Eingabe nun funktioniert hat oder nicht. Die verschiedenen Aktionen werden durch die Dauer und die Häufigkeit der Betätigung unterschieden.

Wird die Taste (egal auf welcher Seite) für zwei Sekunden gedrückt, starten die In-Ears, nach vier Sekunden werden sie wieder ausgeschaltet. Ein Gespräch kann mit einem Druck angenommen werden, ein langer Tastendruck wiederum beendet es. Auch die Mediensteuerung ist möglich. Ein Doppelklick springt zum nächsten Song, eine dreifache Ausführung wiederum zum Anfang. Danach sollte es schnell gehen, wenn der vorherige Song noch einmal gespielt werden soll, denn ansonsten landet man wieder nur beim Anfang der aktuellen Wiedergabe.

Kleinere Abstriche müssen gemacht werden, wenn ein Sprachassistent, also Siri beim iPhone oder der Google Assistant bei Android-Geräten gestartet werden soll. Dafür reicht zwar theoretisch ein Doppelklick, allerdings darf dann keine Musik laufen. Es wäre deutlich angenehmer, wenn der Assistent auch dann einmal schnell aufgerufen werden könnte, wenn die Musik noch läuft. Möglich ist das hingegen über die Stimmaktivierung, wenn diese im System aktiviert wurde.

Gute Passform

Gerade bei In-Ears ist vieles davon abhängig, wie gute diese denn im Ohr sitzen. Bei unseren Testkandidaten tragen zwei Bauteile dazu bei, einen möglichst hohen Tragekomfort zu ermöglichen: Silikon-Ohrstöpsel und Silikon-O-Ringe. Um eine möglichst breite Masse von Ohr-Formen abzudecken, legt 1More jeweils verschiedene Größen bei. Die O-Ringe gibt es in den Größen S, M und L, die Ohrstöpsel in den Größe XS, S, M und L. Es bedeutet also: Bevor es so richtig losgehen kann, sollte etwas Zeit zum Experimentieren eingeplant werden, denn nur wenn die In-Ears richtig sitzen, kann ein möglichst guter Klang geboten werden.

Nimmt man sich diese Zeit, wird man dafür mit einem sehr guten Sitz belohnt. In Kombination mit dem niedrigen Gewicht wird so ein hoher Tragekomfort geboten, denn die TWS sitzen fest an ihrer Position, ohne zu Drücken. Das macht sich selbst dann positiv bemerkbar, wenn es einmal holpriger wird, denn man hat nie das Gefühl, die In-Ears zu verlieren. Theoretisch wären unsere Testkandidaten also auch für den Sport-Einsatz brauchbar, sie sind aber offiziell nicht IP-zertifiziert.