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Test: ASUS PA248Q ProArt - Profi-Monitor zum kleinen Preis?

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Seite 3: Anschlüsse und Bedienung

Dass der ASUS PA248Q ProArt ein Monitor für den Einsatz in anspruchsvolleren Bereichen ist, zeigt sich auch bei der Anschlussvielfalt. Neben den üblichen Anschlüssen für D-Sub-, DVI-D-, HDMI und einer 3,5-Millimeter-Klinke kommt das Gerät zusätzlich mit einem DisplayPort- und USB-3.0-Steckplatz. 

Anschlussvielfalt
Anschlussvielfalt

Als ersten Monitor weltweit schickt ASUS den PA248Q ProArt mit vier integrierten USB-3.0-Anschlüssen auf den Markt. Diese befinden sich gut erreichbar an der linken Außenseite des Displays und können zum Verbinden von mehreren Datenträgern sowie anderen Geräten genutzt werden. Wird von der Pivot-Funktion Gebrauch gemacht, so wechselt die Position der Anschlüsse an die Oberkante, wo sie weiterhin bequem zu erreichen sind.

USB-3.0-Hub
USB-3.0-Hub

Wie es sich für einen Monitor dieser Preisklasse gehört, stattet ASUS den PA248Q ProArt mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten aus. Die Bedienung des On Screen Display (OSD) gestaltet sich dank intuitiver Steuerelemente denkbar einfach. So finden sich insgesamt sechs passgenau in das Gehäuse eingelassene Tasten am unteren rechten Rand, die sich dank weißem Aufdruck deutlich identifizieren lassen. An oberster Stelle platziert sich zusätzlich ein kleiner Joystick, der zur Steuerung durch das Menü benötigt wird. Durch einen Druck des Joysticks lassen sich verschiedene Schablonen, wie beispielsweise Papierformate oder Muster, auf dem Display anzeigen. Direkt darunter zeigt sich die Menü-Taste, über die das OSD aufgerufen und auch wieder beendet werden kann. Die Funktionen der Tasten „1" und „2" können individuell konfiguriert werden. Belässt man es bei der Standardkonfiguration, so kann die Helligkeit bzw. der Kontrast darüber eingestellt werden. Die zwei kleinen Bildschirme, die sich auf der darunterliegenden Taste abzeichnen, stehen für das Aktivieren verschiedener Modi. Neben dem Standardmodus kann dort ein sRGB-, Landschafts- und Theater-Modus ausgewählt werden. Des Weiteren wird dem Nutzer die Möglichkeit geboten, zwei selbst konfigurierte Modi über diese Taste einstellen zu können. Vervollständigt wird das Portfolio an Steuerelementen durch jeweils eine Taste zur Auswahl des Eingangssignals und eine zum An- bzw. Ausschalten des Monitors. Eine LED am unteren Ende der Tastenreihe gibt Aufschluss über die Betriebsbereitschaft des Monitors.

Steuerelemente
Steuerelemente am rechten Gehäuserand

Bei der Gestaltung des Menüs setzt ASUS auf einen strukturierten und verständlichen Aufbau. Um das unkomplizierte Einstellen des Monitors zu ermöglichen, konfrontiert der Hersteller seine Nutzer nicht gleich mit komplexen Einstellungen. Stattdessen verpackt ASUS die Grundeinstellungen übersichtlich, wie man es auch von deutlich günstigeren Modellen gewohnt ist. Alle jene, die Gebrauch von den erweiterten Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise der Sechs-Achsen-Farbkontrolle machen möchten, finden diese gut platziert in einzelnen Untermenüs.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ASUS mit der Strukturierung des Menüs einen gelungen Weg zwischen einfacher Bedienung und komplexen Einstellungsmöglichkeiten gefunden hat.

 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 25.06.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 223
#2
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Registriert seit: 10.10.2008
Kölle
Fregattenkapitän
Beiträge: 2748
Hmm,bei prad bekommt der Monitor nur ein befriedigendes Ergebniss.
#3
Registriert seit: 02.07.2007

Obergefreiter
Beiträge: 65
Naja,

der Asus PA248Q hat leider nur ein e-IPS Panal mit W-LED PWM-Hintergrundbefeuerung. Damit spielt er in der gleichen Liga wie der Dell U2412M und der HP ZR2440W. Evtl. ist der ASUS noch ab Werk eingestellt worden. Der beiliegende Kalibrierungsbericht gilt jedenfalls wohl nur für irgendeinen Monitor dieser Baureihe.

Wenn man das alles zusammen zählt, landet das Ding niemals in der ProArt-Klasse seines Vorgängers mit P-IPS Panal und Kaltlichtröhren-Hintergrund-Beleuchtung. Das ist allenfalls seinem Vorgänger vorbehalten, der augenblicklich sogar günstiger ist, als der 248Q. Demzufolge ist er das Geld wohl zur Zeit nicht Wert.

-volker-
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